Objektiv betrachtet (4)

27. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Sozial- Verhalten und Verbindungen, wie Egoismus, Hilfsbereitschaft, Zivilcourage, Freundschaft, Ehe, Single- Leben, Kommunen, Einzelgängertum, Gruppensex, offene Partnerschaft, free hugs, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und bewirken unterschiedliche Lebensweisen. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art des Lebens und Zusammenlebens einem glücklichen Leben in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art des Sozialverhaltens unserer Natur, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art des Verhaltens und Zusammen- oder Nichtzusammen- Seins auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alle Lebensarten sind ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art zu Leben, Lieben und Handeln ist besser als keine.
Doch das Optimum für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und Harmonie sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man neue und naturferne Sozialverhalten anstreben und leben. Man wird vielleicht auch Freude daran haben. Doch unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für eine Taube oder einen Wolf ist ihr Lebenspartner oder sein Rudel artgerechter und kommt seinen Ur- Bedürfnissen näher als alleine oder mit Menschen zu leben.

Für das Finden unserer artgerechten Lebens- und Zusammenseins- Form in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere zutiefsten Bedürfnisse sehr lehrreich.
Affen z.B., leben in Gruppen, haben viel Körperkontakt und Nähe, kennen keine Tabus, teilen alles, sind tolerant, hochsozial, Sinnes- und Körper- orientiert, liebevoll und naturnah. Weder vereinsamen, noch verherden sie oder verpaaren sich exklusiv.
Auch unsere Bedürfnisse und Sinne zeigen, dass wir soziale Wesen mit einem Urbedürfnis nach Körperkontakt sind. Unsere Sinne sind hochsensitiv, unsere Libido und unser Interesse an Mitwesen lebenslang aktiv.

Objektiv gesehen ist die Welt der verschiedenen Lebens- und Zusammenlebensformen die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‘fade’ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher – gesünder sowieso – sind artgerechte Sozial- und Handlungsformen, wie lieben, zuhören, ansehen, spielen, kommunizieren, küssen, berühren, streicheln, erriechen, ablecken, Eins- Sein, umarmen …

 


Objektiv betrachtet (3)

26. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Denkrichtungen und Philosopien, wie Rationalismus, Esoterik, Spiritualität, unterschiedlichste Religionen, Relativismus, Taoismus, Nihilismus, Skeptizismus, Anarchismus, Amoralismus, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und bewirken unterschiedliche Lebensweisen. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art des Denkens einem glücklichen Leben in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art des Denkens unserer Natur, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art des Denkens und Handelns auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alle Denk- und Verhaltensarten sind ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art zu Denken und Handeln ist besser als keine.
Doch das Optimum für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und Harmonie sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man naturferne Philosophien anstreben und leben. Man wird vermutlich auch Freude daran haben. Doch unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Hamster oder Fuchs sind volle Getreidekammern- oder erjagte Gänse artgerechter und kommen seinen Ur- Intentionen näher als im Rad zu laufen oder Kunststücke einzutrainieren.

Für das Finden unserer artgerechten Denkformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf alte, einfachere Lebensformen sehr lehrreich.
Affen leben das reine Sein, handeln intuitiv, lernen durch Nachahmung, beobachten alles entspannt und offen, sind neugierig, sozial, Sinnes- und Körper- orientiert, praktisch und naturnah. Weder rechnen, noch monologisieren oder theoretisieren sie.
Auch unser Gehirnaufbau zeigt, dass das weit überschätzte Großhirn bloß die ‘Draufgabe’ zum lebenswichtigen Kleinhirn ist. Viele unserer lebenswichtigen Reflexe sind dezentral im Körper verteilt angebracht.

Objektiv gesehen ist die Welt der Denkrichtungen und Philosophien die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‘fade’ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher – gesünder sowieso – sind artgerechte Denk- und Handlungsweisen, wie beobachten, tun, lieben, staunen, einssein, gemeinsam sein, erwandern, spüren, fühlen, sehen, hören riechen, schmecken …

 


Objektiv betrachtet (2)

25. Januar 2012

Es gibt die verschiedensten Ernährungsarten und Küchen. Von der Chinesisch über die Vietnamesische, Französische, Italienische bis zur Japanischen und viele, viele Küchen mehr werden mittlerweile international angeboten. Von gesund bis Fettsucht- erzeugend, von fast food bis rohvegan, von Fisch über Fleisch bis zu Gemüse, von scharf bis mild, von nouvelle cuisine über Hausmannskost bis zu Mittelalter- Rezepten wird so ziemlich alles machbare verputzt.

Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und schmecken und wirken unterschiedlich.
Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art der Ernährung dem Körper in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art der Ernährung unserem Verdauungsorganen, unserem Körper, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art der Ernährung auf evolutionär altem Verhalten oder bietet sie dem Körper völlig Neues und damit nur schwer zu Verarbeitendes?

Alles ist ok, wenn die, die es essen daran Freude haben.
Jede Art der Ernährung ist besser als keine.
Doch das Optimum für die Gesundheit, für die Zufriedenheit, stellen ausschließlich die Erstgenannten dar.

Natürlich kann man so ziemlich alles essen, vieles davon sogar vorerst problemlos vertragen. Man wird auch Freude daran haben. Doch unserem Verdauungs- und Immunsystemem, unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Löwen oder Seehund ist Gazellen- oder Fische jagen artgerechter und kommt seinen Ur- Intentionen näher als Feuerreifenspringen oder Bälle- Ballancieren.

Für das sichere Finden unserer artgerechten Ernährungsformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere Physionomie sehr lehrreich.
Affen essen alles roh, so wie es wächst, nehmen sich Zeit, fasten immer wieder mal, essen primär Früchte und viel Blattgrün. Sie kochen, braten, backen, mischen und würzen nicht.
Weder unser Körperbau noch die Natur zeigen, dass wir mit Kochtöpfen oder für Hamburger geboren wurden.

Objektiv gesehen ist die ‘ver-rückte’ Kulinarwelt die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‘fade’ Evolution uns in Form von artgerechtem und naturrichtigem Essen nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher, gesünder sowieso, sind artgerechte Ernährungsformen, wie vegane Rohernährung, Instinkto, Sonnenkost, Ur- Ernährung, Früchtegenuss, herrliches Wildgrün, knackiges Gemüse, Nuss- und Sämerei- Genuss …

 


Objektiv betrachtet

24. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Bewegungs- und Sportarten, wie Fußball, Schifahren, Skateboarden, Schwimmen, Wandern, Bergsteigen, Laufen, Qi Gong, Aerobic, Gewichtheben, Hürdenlaufen, Tanzen, Marathonlaufen, Gymnastik, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und stimmulieren und trainieren unterschiedliche Körperpartien und Muskeln. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art der Bewegung dem Körper in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art der Bewegung unserer Physionomie, unserem Körper, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art der Bewegung auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alles ist ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art der Bewegung ist besser als keine.
Doch das Optimum für die Gesundheit, für die Zufriedenheit, sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man anstreben Weltmeister im Gewichtheben oder Skispringen zu werden. Man wird u.U. auch Freude daran haben. Doch unserem Körperbau, unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Löwen oder Seehund ist Gazellen- oder Fische jagen artgerechter und kommt seinen Ur- Intentionen näher als Feuerreifenspringen oder Bälle- Ballancieren.

Für das Finden unserer artgerechten Bewegungsformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere Physionomie sehr lehrreich.
Affen toben, raufen und klettern gerne herum, laufen, kugeln sich am Boden und schwingen sich in Bäumen. Sie tragen ihre Babies und ruhen ausgiebig.
Auch unser Körperbau zeigt, dass wir weder überstarke Hände oder Arme haben um Seewolf’sches Kartoffelzerdrücken oder Matthias Steiner’sches Gewichtheben unbedingt forcieren zu müssen.

So gesehen ist die ‘ver-rückte’ Sportwelt die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‘fade’ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher, gesünder sowieso, sind artgerechte Bewegungsformen, wie tanzen, raufen, herumtollen, klettern, wandern …

 


Morgellons

23. Januar 2012

Auch wenn Du dieses obenstehende Wort noch nicht kennen solltest, immer mehr Menschen reagieren auf unseren Umweltverschmutzungs-Wahnsinn mit dieser Krankheit.
Dabei wachsen den Patienten schlicht und einfach Plastikfäden aus der Haut, die schlimmste Beulen und Eiterungen verursachen und von eingeatmeten oder sonstwie aufgenommenen Nanopartikeln stammen.
Der Tupfen auf dem ‘i’: Ist man schon mal durch diese schlimme Krankheit ‘gestraft’ und geht zum Arzt, könnte man – wie kürzlich passiert – von diesem auch noch ausgelacht und zum Psychiater geschickt werden, da es diese Erkrankung offiziell (noch) nicht gibt!
Dennoch spricht man in den USA bereits von mehr als 500.000 Morgellons- Kranken.

Weit haben wir’s gebracht! …

Doch ich denke, auch für dieses Problem kann ein optimal intaktes Immunsystem, wie man es mit ‘paradise your life’ und einem unerschütterlichen Kohärenzgefühl erreicht nur förderlich sein.

 


Wald der Verwirrungen

22. Januar 2012

Du kennst sicher den Ausdruck ‚Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen’.
Er meint nichts anderes als auf das Kleine zu fokussieren und dabei das Große zu übersehen.
Obwohl solch eine Sicht relativ absurd anmutet, ticken praktisch alle Menschen der heutigen Zivilisationsgesellschaft so.
Die Medien, die Gespräche, die Arztgespräche, die Apotheker- und Berater- Empfehlungen, der schulische Lernstoff … Sie alle beziehen sich praktisch ausschließlich auf einzelne Punkte, Details, Produkte und Empfehlungen. Es werden einzelne Nahrungsergänzungsmittel, bestimmte Bewegungs- Methoden, spezielle Selbsterfahrungs- Seminare und so viele Fakten und Produkte angeboten, dass mensch vor lauter Angebots- Bäumen tatsächlich ‚den Wald des Einfachen, Gesunden’ nicht mehr sieht.
Und dieser Wald ist genauso einfach, wie der tatsächliche Wald, aufgebaut!
Er wächst einfach vor sich hin. Er wächst von alleine optimal, ohne auch nur irgendeine Form von Eingriffen zu benötigen.
DIESER Wald sollte uns als Vorbild dienen!
Vergiss alle Medien- Einflüsterungen bis – Marktschreiereien. Horch auf Deinen Körper und fokussier’ eventuell auf die ‚dummen Affen’.
Diese, in Freiheit lebenden Kollegen, kennen weder Krebs, noch Allergien, Asthma, Arthrosen, Verkühlungen.
Dieser einfache Wald verliert sich weder in Details, noch verwirrt er Dich durch Details. Er hat sich zwar detailreich von selbst gestaltet, bietet Dir aber ‘das ganze Paket’ zum Nutzen und Genießen an. Du musst nicht Baum 4312 kennen oder wissen zwischen welchen Bäumen der Weg verläuft. Du kannst schlicht und einfach in den Wald gehen und ihn genießen. Du kannst, wenn Du willst, Dir einige oder alle Bäume genau ansehen, sie bewundern und bestaunen. Wenn Du das aber nicht tust, ist er dennoch da, der Wald in seiner Gesamtheit.

Mach’s auch so in Deinem Leben!
Verlier Dich nicht in Details! Sieh auf das Große! Ernähr Dich so einfach wie es für uns wächst!
Beweg’ Dich, wie es Dich lenkt, wie es die Natur in uns von uns ‚erwartet’!
Denke, das heißt eigentlich, denke nicht, wie unsere Tier- Geschwister, die nicht in all unsere Kognitiv- Fallen tappen.
Schmurgel’ Dich in irgendeine Körper- oder Gefühls- bewusste Gruppe ein, such’ Körperkontakt zu Mitwesen.
Verhalte Dich so, wie Du Lust hast, so wie es Dir Dein Bauch sagt.
Und irre nicht weiterhin durch den, von den Profiteuren errichteten verwirrenden Detail- Wald! ;-)
Denn bedenke: Das einzig Große und Wichtige in Deinem Leben ist Dein Leben!- Nicht irgedwelche Vorlieben, Süchte, Marotten, Gewohnheiten, Bequemlichkeiten, Tagesthemen, etc. …

 


Jööööööhhhhhhhhhh …

21. Januar 2012

Wer gern mit mir – vermutlich – mitweinen will oder auch nur – ähnlich kindisch wie ich – auf das kurze ‘Rohkost’, das inmitten der italienischen Sprache gar keines ist, warten will und ein Fersehgerät – das ist eines dieser (unter anderem auch wunderbaren) Zivilisations- Teufelszeuge ;-)
zur Verfügung hat, der schalte morgen um 20:15 ORF III ein.
Ich hab keine Ahnung welche Inszenierung uns da erwartet, aber ich finde diese Oper von der ‘Tonkonserve’ her unendlich rührend.

Unglaublich süß auch und heute unvorstellbar infantil, wie die Menschen zu Mozarts Zeit sich verhielten und dachten …

Wer sich aber bereits mit meinem kindischen, kleinen ‘Rohkost’ zufrieden gibt, sei erinnert an

                   L’amerò, saRO COSTante

 


Weltumarmungstag

21. Januar 2012

Wunderbar!
Heute ist Weltumarmungstag!
Vielleicht bricht ja doch noch mal das Paradies an, von dem ich hier schon sehr lang schreibe …
Dieses ‘schon sehr lange’ kannst Du Dir gleich mal angucken, indem Du Dir, passend zum heutigen Tag, diesen

                             link

anguckst.
- Und sofort ausprobierst! :-)

Übrigends, umarmen hat nichts mit Bussi- Bussi- Ritualen zu tun, sondern heißt, den anderen zu spüren, ihn wahrzunehemen, sich auf ihn einzulassen. Oder wie die Analytikerin Virginia Satir meinte:

  4 Umarmungen brauchen Menschen pro Tag zum bloßen Überleben
  8 Umarmungen um leben zu können und
12 Umarmungen um wachsen zu können.

 


Mangeldenken

20. Januar 2012

In ‘Liebe (4)’ hatten wir es schon mal kurz angesprochen. Das Mangeldenken ist eine unserer schlimmsten ‘Fehlprogrammierungen’!
Es zeigt, wenn man wirklich, im Sinne von objektiv- kritisch hinsieht:

a) WIE großzügig und freigiebig die Natur ist, und
b) WIE ‘hypnotisiert’ blind wir durch’s Leben laufen und solches nicht wahrnehmen.

Geschehen kann dies nur durch die Raffinesse unseres Egos, das uns diese Programmierungen ins Außen projiziert, in dem wir dann tatsächlich meinen, diesen Mangel auch wahrzunehmen.

Wir wären gut beraten uns sowohl von diesen Projektionen (demnächst mehr darüber) als auch von unserem Mangeldenken frei zu machen.
Vielleicht hier ein praktisches Beispiel, wie sich diese Fehlprogrammierungs- Kette von selbst erhält, sich ‘ewig’ im Kreise dreht und verblüffend schlüssig wirkt:

    a) Erst glauben wir, wir wären unvollkommen und es fehlt uns etwas

    b) Daraufhin suchen wir im Außen nach dem Fehlenden

    c) Dort finden wir Hoffnung- Machendes (z.B. den ‚richtigen’ Partner, eine Gewinn- Chance, etc.)

    d) Diese Hoffnung macht uns unsere Bedürftigkeit bis Abhängigkeit bewusst

    e) Abhängigkeit lässt uns uns verachten und erinnert uns an unseren vermeintlichen Unwert

    f) Sobald wir vom Außen enttäuscht werden, steigt unser verdeckter Hass auf dieses enttäuschende Außen an die Oberfläche, wie wir alle es kennen

    g) Aus dieser Enttäuschung heraus wird neue Unwert- Überzeugung erschaffen und um so begieriger die nächste Außen- Hoffnung gesucht und das ‚Spielchen’ beginnt von vorne!

Das ist doch eine imposante Leistung unseres Egos, nicht wahr! ;-)
Zudem wird uns dieser erste fatale Minderwertigkeits- Keim (a) bereits von klein auf eingepflanzt und lässt uns vorerst kaum eine Chance.

Nicht zuletzt deshalb und unseren Kindern zuliebe ist es unumgänglich, dass wir wieder von der Natur, von den Tieren lernen.
Dann würde kein Kind mehr derartig gutmeinend runtergemacht und fehlprogrammiert werden!
Keine Maus, kein Vogel, kein Affe der Welt käme je auf den Gedanken, dass er unwert, unvollkommen sein könnte, geschweige denn, dass er seine Jungen derartig erniedrigen würde.
Diese sind immer schon, was sie sind. – Was Vollwertigkeit inkludiert.
Während Menschenkinder ‘erst lernen müssen’! Etwas ‘werden wollen’! – Also noch ‘nichts sind und können’!!!

Doch auch für uns Mangelwelt- überzeugte Erwachsene ist es noch nicht zu spät. – ‘Problem erkannt, Problem gebannt’, sozusagen ;-)
Die Lösung
beginnt mit dem Klarwerden obiger Zusammenhänge und
wird sich Bahn brechen mit jeder Beobachtung, dass wir tatsächlich in der Fülle leben und
dass wir tatsächlich bloß unser ‘inneres Bild’ nachzubessern brauchen.

In diesem Sinne: Fülledenken statt Mangeldenken! Und
paradise – wieder mal, und auch auf diesem Gebiet – your life ;-)

 


Grundsätzliches

19. Januar 2012

Mein umfassendes Programm ist zwar im header (‘Über mich’) nachzulesen und ich war auch der Meinung, dass ich den blog ausgewogen genug gestalte. Doch lässt sich offensichtlich meine eigene Geschichte nicht verleugnen, denn ich werde immer noch primär auf die Rohernährung angesprochen.
Die mindestens ebenso wichtigen Lebensbereiche Mentales, Soziales und Bewegung, die meist ähnlich im Argen liegen wie die Ernährung, werden leider von vielen nicht für so wichtig erachtet.

Deshalb hier einmal etwas ganz Grundsätzliches:

Wir sind geistige Wesen, die hier in dieser materiellen Welt Erfahrungen machen, etwas lernen wollen.

Alle unsere Probleme haben ihren Ursprung im Geistigen!
[Bitte einwirken lassen! ......]

Doch das Geistige liefert nur ‘feinste’ Anstöße und fächert sich daraus breit und vielfach auf und in alle Bereiche unseres Lebens hinein.
Natürlich kann man einzig mit einer Ernährungsumstellung schon viel bewirken und heilen.
Natürlich können auch schulmedizinische Akut- Interventionen hilfreich sein.
Natürlich können auch Geistheiler etwas bewirken.
Doch all diese Außen- Hilfen wollen uns nur neue Chancen einräumen, uns unsere wirklichen, ursächlichsten und geistigen Ursachen anzusehen und nachzubessern.

Das Wunderbare am Leben ist, dass wir an jedem beliebigen Punkt ansetzen können, um unserem Ur- und Heil- Sein, unserer Harmonie wieder näher zu kommen.
So weit wir uns von unserem Ur- Sein bereits entfernt haben, so sehr werden auch beliebige Änderungen bereits Erfolge zeigen. Oder pointierter gesagt, je weniger wir haben, desto größer die Freude über kleinste Zuwendungen.
So können ganz ähnliche geistige Lernaufgaben bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedliche Symptome und Probleme hervorrufen.
Es ist egal ob jemand einen Autounfall, Krebs, Migräne oder Schnupfen hat. Primär ist zu sagen, er/ sie hat etwas zu tun, etwas an sich zu ändern, etwas will ihm/ ihr gespiegelt, gezeigt werden.
Natürlich kann in solch einem Fall ein Automechaniker, Arzt, Geisheiler oder Nasenspray helfen. Bloß will die damit gewonnene Zeit genutzt werden, die ursächliche Lernaufgabe zu sehen und zu bearbeiten.

Umgekehrt können all diese Probleme vermieden werden, wenn wir uns unsere Lernaufgaben bereits VOR oft tragischem ‘Nase-drauf-stoßen’, suchen und bearbeiten.
Natürlich sind unsere ‘blinden Flecken’ ohne massive Schicksalsschläge oder fremde Hilfe schwerer auszumachen. Doch es ist erlernbar, feinfühliger und -sichtiger zu werden. Eine ganz wunderbare Hilfe kommt hier wiederum aus dem körperlichen Bereich. Denn nur in einem gesunden Körper – wie Juvenal schon wusste – wirkt auch ein gesunder Geist.
Es wäre also dringendst anzuraten, die geistigen Möglichkeiten die physische Lebensweise- Umstellungen oder Übungen ermöglichen, auch zu nutzen. Wenn man z.B. durch eine Ernährungsumstellung die Option auf ein feinsinnigeres Erleben bekommt, sollte man dies durch entsprechende Übungen und Hinwendungen auch wahrnehmen.

Man kann sich die Gesetzmäßigkeiten dieser geistig- physischen Wechselwirkung auch bildlich vorstellen: So wie sich selbst winzigste geistige Impulse vielfältigst verzweigen und unterschiedlichste Ereignisse, Probleme, Krankheiten, etc. in der Physis hervorrufen, so können alle unsere Bemühungen und Interventionen, von verschiedensten Punkten aus, geistige Entwicklungen vorantreiben. – So wie alle Wege nach Rom führen, kann von Rom aus auch jeder Punkt der Erde erreicht werden … :-)

Einen ‘Fehler’ bloß, sollte man nicht machen. Es ist heute sehr ‘modern’ sich einzig auf Geistiges zu fokussieren. Unser Dasein ist aber ein physisch- psychisches!

     
    Es hat also (noch) wenig Sinn den Lungenkrebs mit Gedankenkraft und Suggestionen wegschmelzen zu wollen um weiterrauchen zu können. In diesem Fall könnte die Lernaufgabe lauten: ‘Sieh, was für ein einzigartig wunderbares und wertzuschätzendes Geschenk unser Leben, unsere Gesundheit ist. Nimm seine Bedingungen an.’
    Auch macht es keinen Sinn – selbst wenn seriöse Untersuchungen zeigen, dass es funktioniert – wenn wir uns durch Affirmationen und bildhaftes Vorstellen Muskeln antrainieren. Unser Körper will bewegt werden, er will mit uns Freude an all unseren Möglichkeiten erleben!
    Ein weiteres Beispiel wäre die in Eso- Kreisen häufig anzutreffende All- Liebe. Es ist einfach und nicht unser Daseinszweck, allein vor dem Buddha- oder Jesus- Bild zu sitzen und die ganze Welt zu lieben. Die ganze Welt will in Form vieler, vieler Einzelwesen von uns geliebt werden!

Und diese All- Liebe – hier schließt sich der Kreis – sollte bei uns selber beginnen!
Wir wollen freudvoll das Leben annehmen und wunderbare Erfahrungen machen. Doch entscheiden WIR, WELCHE Erfahrungen wir machen wollen!
Wir WÄHLEN unsere Aufgaben, anstatt sie ‘abzukriegen’ ;-)

Wir wollen immer ‘das Ganze’ im Auge behalten und weder in der Ernährungsumstellung oder bei einer rohköstlichen Lebensweise noch in anderen Detailbereichen ‘steckenbleiben’, sondern damit gestärkt und mutig in neue Welten voranschreiten …

 


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