Eins- Sein (3)

30. Juli 2014

Unser Denkkonstrukt ‘Ich’ und damit unsere eingebildete Trennung vom Rest der Welt beschränkt sich aber nicht nur auf unsere Person!
Nein! Wir haben unsere Trennungs- Wahsinne, möchte ich fast sagen, bis in alle Details vorgetrieben.
Und damit machen wir uns unsere Leben völlig unnötig schwer.
Wir glauben alles von allem getrennt sehen zu müssen.
Damit stürzen wir uns vom ersten Augenöffnen morgens bist zum Einschlafen, in eine fast unendliche Kette von Beur- Teilungen und Be-Wertungen.
Damit trennen wir nicht nur, sondern teilen die Welt, die Menschen, die Gefühle … einfach alles, noch und nöcher, in immer kleinere Fitzel.
Wir teilen so lange, bis nichts mehr für uns übrig ist. Und wir merken gar nicht wie sehr wir uns damit schaden, wie sehr damit unser Leben verarmt.
Einzig das Ego fühlt sich als Richter und Beurteiler wohl!
Wir teilen und teilen und teilen, bis diese wunderbare Fülle und Einheit ‘endlich’ zerstört ist.
Egal ob Du Freundinnen zuhörst die über ihren neuen Schwarm oder Männer die über einen neuen Job reden. Es wird so lange nach immer weiteren Eigenschaften nachgefragt und alles beurteilt, bis der Traumprinz ein erbärmlicher Komplexler und der Traumjob miese Ausbeuterei ist ;-)

LebensmobileDoch selbst in uns betreiben wir diesen Trennungswahnsinn!
Obwohl wir genau wissen, dass wir aus EINER Zelle entstanden sind, dass jede Zelle dieselben Gene in sich trägt, das wir EIN Wesen, von EINEM Elternpaar sind, obwohl wir wissen müssten, dass jeder Körperteil(!) von demselben Blut, von demselben Herz versorgt wird, von demselben Gehirn gesteuert wird, ist eine ganzheitliche Sicht auf den Körper für unsere Gesellschaft das Allerneueste, das bei Weitem noch lange nicht allgemein Anerkannte und die bereits existierenden ersten ‘Fragmente’ sind erst erbärmliche ‘Geringfügig-Weniger-Teilungen’, noch längst keine wirkliche Ganzheitlichkeit!
Es wird diagnostiziert, es werden einzelne Organe behandelt, es wird zu Spezialisten geschickt, es werden Einzelsymptome bekämpft … Doch es wird nie der ganze Mensch, geschweige denn auch noch in seiner ganzheitlichen Einbettung, gesehen.
Es wird nicht gesehen, dass jede Zeit sich ihre ureigenen Probleme macht, dass wir der Spiegel unserer Zeit sind.
Es wird nicht gesehen, dass jede Kultur ihre spezifischen Erkrankungen hat, dass jedermensch der Spiegel seiner Kultur ist.

Kurz gesagt: Es wird nicht die Fülle gesehen, die wir uns alle versagen.
Es wird nicht gesehen, dass DAS allein die Ursache ALLER unserer Probleme ist!

Mach Dir ab jetzt andere Gedanken!
Das Leben ist schön!
Das Leben ist wie es ist.
Die Menschen sind schön!
Die Menschen sind wie sie sind.
Die Natur ist schön!
Die Natur ist wie sie ist.
Wir alle sind eins.
Wir lassen uns beschenken und überraschen, anstatt zu wollen und zu gieren.

Oder wenn Du ein visueller Typ bist: Stell Dir alles im Leben als Element eines gigantischen Mobiles vor. Du kannst kein Element verändern/ bewegen, ohne nicht alle anderen mitzuverändern. Und umgekehrt! Es gibt keine Veränderung in dieser Welt, die nicht Dich mitbewegen würde!

 

 

 


Eins- Sein die Zweite

28. Juli 2014

Durch unser Trennen der Welt, durch unseren Irrglauben, durch unsere Programmierung, alles getrennt zu sehen, ahnen gar wir nicht, wie wir selber mit unserem Geist gerade diese Getrenntheit immer wieder neu schaffen. Mit jeder vermeintlichen Beobachtung derselben verstärken und manifestieren wir, was gar nicht ist: Getrenntheit.

Herz statt m8Zwei Beispiele:
Pfeil Nur ‘ordentliche’ Menschen können Ordnung oder Unordnung bei anderen wahrnehmen. Mit jeder Beobachtung verstärken sie ihren Ordnungssinn und meinen irgendwann, Ordnung wäre unverzichtbar. Dabei ist z.B. ein erholsamer (Ur-)Wald völlig unordentlich ;-)
Pfeil Nur ein musikalischer Mensch wird Töne oder Tonfolgen beachten und beurteilen. Damit fühlen sich solche Menschen aber oft von anderen Tonalitäten (Avantgarde, Musik fremder Ethnien) vor den Kopf gestoßen. Unmusikalische dagegen sind offen für jede Art von ‘Getöne’.

Unser Dualismus trennt natürlich auch uns selber von den anderen, vom ‘Rest’ der Welt.
Das ist die Ursache dafür, weswegen wir unseren Willen entwickelt, ‘kultiviert’ und bis zur Egomanie und Zerstörungssucht überspannt haben.

Wir sind stoz auf unseren Willen, auf unsere Durchsetzungskraft. Doch was erreichen wir damit!? Wir befriedigen unser Ego damit, verlieren aber das größte Geschenk das uns das Leben, die Welt, macht: Die Ganzheit! Die Fülle der Ganzheit.

Warum glaubst Du, dass selbst Menschen die praktisch alles schon erreicht haben, dennoch unglücklich sind, nie genug kriegen?
Weil Egomanie nie erfüllend sein kann! Weil wir unbewusst sehr genau wissen, was unsere Heimat ist, dass die Fülle, dass das Eins- Sein mit allem, unsere ureigendste Heimat, unsere Ur- Sehnsucht ist.

Jedes Trennen erzeugt zwar Macht, macht aber auch egomanisch und einsam.

 

 

 


Komm ins Eins- Sein!

24. Juli 2014

Alte ‘payoli- Hasen’ wissen ja bestens, dass wir uns heutzutage nicht nur falsch ernähren und bewegen. Wir missachten auch unsere sozialen Urbedürfnisse und verkomplizieren uns unser Leben durch das Denken.

redball Einer unserer größten Denkfehler ist die Getrenntheit, unser ‘Ich’.
redball Wir glauben von klein an, an unsere Getrenntheit von der Mitwelt.
redball Das aber ist eine bloße Annahme, eine Konstruktion unseres Geistes.
redball Alle Wesen fühlen sich in der Einheit, fühlen sich als Teil des Ganzen, eins mit dem Umfeld.
redball Sie leben in der Harmonie, in der Einheit.
redball Nur wir Menschen leben in einer künstlichen, in einer selbst geschaffenen Getrenntheit.

Mit dem Denken aber kommen wir nicht aus dem Denken!
Schon gar nicht aus diesem falschen Getrenntheits- Denken.
Wir müssen wieder lernen, uns in der Einheit zu fühlen.

Hier eine nette Übung dazu:
Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, schließ die Augen und spüre Deinen Atem
spüre das Heben und Senken Deines Zwerchfells
spüre Deinen Bauch, Deinen Brustkorb
spüre Deinen Körper
spüre Deine Sitzfläche
spüre Dein Umfeld
spüre den Raum in dem Du sitzt
nimm das ganze Haus wahr, in dem Du Dich befindest
nimm das Umfeld, die ganze Gegend wahr, in der Du Dich aufhältst
sieh Dich in diesem Riesenmeer an Luft
nimm wahr Deinen atmenden Austausch mit der Erden- Atmosphäre
spür die Erde unter Dir, die auch alle anderen Wesen trägt
nimm den Planeten wahr, wie er sich, mit Dir auf ihm, dreht und durch das All fliegt
nimm wahr Dein Sein, Kommen und Vergehen
nimm wahr die Vielzahl an Formen, Farben, Geräusche, Töne und Situationen, die erst in Dir werden
fühl’ die Geborgenheit die Dich schon bisher getragen hat
atme sie ein
atme sie aus …
Du bist in der Einheit.
Du bist das Ganze!

 

 

 


Ich schau Dir ins Gehirn Kleines

21. Juli 2014

Leider oder vielleicht glücklicherweise können wir anderen Menschen nicht ins Gehirn sehen. Wir können nur aufgrund ihrer Äußerungen, Gesten, Handlungen, etc. mutmaßen, was in ihnen vorgeht.
denkenDabei ist besonders unser Unterbewusstsein sehr gut. Wir erkennen sofort wenn jemand ‘etwas auf dem Herzen hat’, in Eile, ungeduldig oder sonstwas ist. – Naja, fallweise zumindest ;-)

Da ja unser zivilisiertes Denken einer der 4 großen Brocken ist, der uns von einem glücklichen Paradiesleben fernhält, sehen wir uns heute dieses ‘in fremde Hirne sehen’ vielleicht einmal genauer an.
So wie wir bei Menschen die Art des Denkens erahnen können, können wir bei ‘richtigem’ Hinsehen, auch nachempfinden wie Tiere ticken.
Ich meine jetzt nicht in der Art wie Hunde-, Katzen- oder ähnliche Tierhalter es meinen, die davon überzeugt sind, dass ihr Tierchen jedes Wort versteht! ;-)
Nein, ‘richtiges Hinsehen’ ist gefordert!
Versuchs eher mit freilebenden Tieren! Setz Dich still in die Natur und beobachte. Versuche, ohne viel zu denken Dich in das jeweilige Tier einzufühlen. Wenn’s Dir hilft, kannst Du auch seine Bewegungen, sein Verhalten, sein Schauen, Lauschen, Schnuppern … nachspielen.
Du wirst schnell merken, dass das eine völlig andere Welt ist. Eine Welt im absoluten Hier und Jetzt, eine Welt der Aufmerksam- und Achtsamkeit, eine Welt aller Sinne.
Kein menschliches Beurteilen, Überlegen, Grübeln, Abtriften in Fantasien oder Vergangenheit, keine sinnlosen Fiktiv- bzw. Kopf- Dialoge usw.

So, wie diese Tiere ‘nichtdenken’, sollten auch wir den allergrößten Teil unserer Zeit verbringen!
In einer aufmerksamen Präsenz, in einem, mit allen Sinnen Wahrnehmen.
DAS wünsch ich Dir für Dein erfolgreiches
‘paradise your life’ ;-)

 

 

 


Wir Sensenmenschen

17. Juli 2014

Praktisch jeder Mensch hat schon schmerzliche Trennungen erlebt. Sei es durch unvermeidliche Tode, sei es durch andere Verluste.
Sieht man sich an, wie sehr so manche leiden durch solch einen Einschnitt, würde man nicht glauben, dass gerade diese Menschen, selber immer wieder für derartigen Schmerz sorgen, indem sie ihn anderen zufügen.
sensenmännerOder umgekehrt gefragt: Wie lange muss der natürliche Tod uns noch zeigen wie schmerzlich Verluste sind, bis wir es endlich gelernt haben, solchen anderen nicht zutzufügen?
Da helfen Erklärungen, wie ‘Es musste einfach sein’, ‘Es ging nicht mehr anders’, ‘Ich bin für klare Verhältnisse’, ‘Hart aber gerecht’ usw. überhaupt nichts.
Schmerz ist Schmerz!
Schmerz tut weh.
Schmerz macht Menschen dickhäutig und
Dickhäutigkeit verletzt immer wieder weiter …

Wer weiß, vielleicht muss der Senesenmann bloß noch immer rumrennen, weil wir es nicht und nicht begreifen können, dass das Leben locker auch in Liebe und schmerzfrei gelebt werden könnte …

Zu diesem Themenbereich gehören auch all die Leiden und Tode die durch falsche Lebensweise verursacht wurden.
Legt man auf eine der beiden Waageschalen einen Krebstod zum Beispiel und in die andere Schale den verursachenden Fleischkonsum, die verursachende falsche Lebensweise, ist schnell klar, wie lächerlich solche vorgeblichen Genüsse sind, wie unnötig dieses unfassbare Leid langsam aber unausweichlich ‘hergestellt’ wurde.

Ebenso unnötig trennen wir uns von Menschen, verletzen andere, fügen anderen Leid zu. Klar liegen auch hier scheinbar gewichtige Gründe auf der anderen Seite der Lebenswaage. Aber im Gegensatz zum verursachten Leid: Einfach läppisch, unbedacht, verbohrt!

Egal, auf welchem Gebiet. Trennungen sind immer vermeidbar, ihre Gründe immer läppisch!
Wo gibt es Trennungen?

Bei Freundschaften: Was bilden wir uns ein einen fehlerfreien, perfekten Freund haben zu wollen!? Sollte es nicht gerade in einer Freundschaft möglich sein, den Anderen zu nehmen wie er ist, ‘Fehler’ nachzusehen?

In Partnerschaften: Nie ist der andere das Problem! Immer spiegelt er uns nur unser eigenes Unvermögen! Warum also auf einen so wunderbaren Spiegel, der uns zur Vollkommenheit führt, ja für eine Weiterentwicklung unverzichtbar ist, vwerzichten?

In Arbeitsverhältnissen: Was bilden wir uns ein, fertige und perfekte Mitarbeiter oder Chefs zu erwarten? Sind nicht gerade die ‘selber gezogenen’ die treueren, verlässlicheren? Ist nicht jedermensch schulbar?

Bei der Lebensweise: Was bilden wir uns ein uns nicht zu bewegen, gedankenträge zu bleiben, andere für uns kochen und im Stich zu lassen!? Wir sind hier um naturgemäß zu leben und damit uns und anderen ein Paradies zu schaffen. Nichts ist eine schönere und lohnendere Aufgabe!

Gibt es noch weitere Themen, in denen wir uns hart und trennend, verletzend und ungerecht verhalten? Wenn Dir noch ein Beispiel einfällt, sieh es Dir genau nach den o.g. Denkmustern an oder lass es uns wissen …

Ich bin der festen Meinung, keine Form von Trennung, Härte und Verletzung müsste sein!
Amen! ;-)

 

 

 


Wechsel doch Deinen Motor!

14. Juli 2014

Guck Dich mal um!
Warum, wann und wie tun wir etwas?

Wir sind praktisch ausschließlich von unserem Willen und von Leistung getrieben.

Alles was wir tun, tun wir zielgerichtet. Wir wollen oder müssen etwas erreichen, erledigen, müssen uns oder anderen etwas beweisen. ‘Eisener’ Wille und ‘Spitzen’- Leistung! Oder auch nur tun- müssen oder -wollen.

hirnwechselDas ist in der ganzen Lebenswelt absolut einmalig!
Alle anderen Wesen tun ausschließlich aus Lust oder Genuß!
Auch wir lebten einst nach dieser Maxime. Und wir können das auch heute noch tun!

Wechsel einfach Deinen Antrieb, Deinen Motor!
Mach nur noch, was Dir Spaß macht, was Dich interessiert, was Dich fesselt, was Dich anzieht, was Dir Freude macht!
Beginne im Kleinen und weite diesen Deinen gesunden Egoismus immer weiter aus!

Mit solch einer Denkweise endet jeder Kampf, jeder Zwang, jeder Krieg, – gegen Dich oder andere. Mit dieser Aktionsform bis Du frei!

 

 

 


Ich sag Dir ein Geheimnis!

10. Juli 2014

Genau genommen zwei Geheimnisse.
Doch diese zwei Geheimnisse sind DAS Geheimnis eines lebenslang dauergesunden Lebens!

Witzig irgendwie! Für uns Menschen ist es ein Geheimnis. Für 99% aller Lebewesen, den Tieren ist es Alltag! ;-)

Also:

greenball Weniger ist mehr
greenball Raus ist wichtiger als rein

 

 

 


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 80 Followern an