Kampf den Rolltreppen

Kampf den Liften, Kampf den Maschinen. Kampf der Bequemlichkeit

Was nützen uns unsere vielen Hilfsmittel? Was bescheren uns unsere vielen Alltagserleichterungen?

Mehr Bequemlichkeit!
Was bringt uns mehr Bequemlichkeit?

Weniger Bewegung, weniger Kraftanwendung, weniger Kalorienverbrauch!
Was ‚gewinnen’ wir daraus?

Gliedersteifigkeit, Unbeweglichkeit, Muskelschwund und Übergewicht!

Und? Wer will das? …

Oder andersrum gesagt:
Erst beuten wir aus Bequemlichkeit, mit gewissen Finanz- und Technik- Tricks, Minderentlohnte aus, um uns dann im Fitnesscenter die fehlende Kraft- und Bewegungs- Befriedigung zu holen, die wir aber längst hätten, wenn wir uns unseren Krempel gleich selber gemacht hätten.

Zusätzlich werden wir durch diese arbeitsteilige Spezialisierung immer dümmer, einseitiger und damit erpressbarer. Wir engen uns selbst die Breite und Buntheit unserer Leben massiv ein. Unser Spezialistentum beraubt uns unserer Lebensfülle.
Deshalb:

                                  paradise your life

 

8 Responses to Kampf den Rolltreppen

  1. humblebee sagt:

    Warum bist Du so technikfeindlich? Ich mag Rolltreppen!

    • payoli sagt:

      Liebe humble bee,
      ich bin nicht ‚technikfeindlich’, ganz im Gegenteil, mir glühten jahrelang die Ohren vor Begeisterung, als ich Daniel Düsentrieb- ähnlich meine Kinder mit meinem high tech- Job durchfütterte.
      Ich hab auch nichts gegen Rolltreppen (da ist ein zwinkernder smiley daneben!)
      Wenn da jemand mitfährt und die wunderbare Entlastung genießt, freut mich das.
      Wenn die Leute bedenken, dass für ihre Bequemlichkeit andere ölverschmutze Jobs und Überstunden leisten müssen, die lieber mit ihren Kindern spielen, mit ihren Freundinnen schmusen oder in der Natur wandern würden, freut es mich auch.
      Wenn jemand neben der Rolltreppe hochläuft, sich spürt und sich darob freut, freut es mich auch.
      Bloß gedankenlos Rolltreppen entern, ins Nichts starren und mir dann beim Coaching wegen des Übergewichts oder sonstiger Zipperleins, die daraus resultieren, die Ohren vollheulen, freut mich weniger 😉

  2. podruga sagt:

    rolltreppen sind vorzügliche aufzugsmittel, wenn man mit dem kinderwagen unterwegs ist. leider wurden kinderwagren auf rolltreppen nun untersagt.
    im kaufhaus verstehe ich es allerdings auch nicht: dort sind die treppen nur im nebengelass, an den rolltreppen ist quasi kein vorbeikommen.

    • payoli sagt:

      Liebe podruga,
      steinige mich nicht gleich, aber auch Kinderwägen sind ‚pöse‘ 😉
      a) Kinder brauchen den Mutter-/ Körper- Kontakt,
      b) wollen aus Menschensicht von Anfang an teilhaben an unseren Leben und
      c) der Mutterkörper braucht die Belastung des Kindertragens zum Abnehmen des Schwangerschaftspolsters und für mehr Fitness.
      Ein Schlaumaier hat das angeblich sogar mal ausgerechnet, dass das Gewicht das von vielen Schwangerschaften zurückbleibt, genau die Kalorien sind, die durch die ‚Kindesweglegung‘ eingespart wurden.

      • podruga sagt:

        werter payoli, nein, steinigen werde ich dich deswegen nicht. ich trage mein kind gut und gerne am körper(und das nicht nur wegen der fitness, sondern weil wir beide es sehr genießen), aber ich trage keine acht-kilo-kind mehr, wenn ich am kleinen finger noch einen einkauf tragen soll. soweit geht die liebe nicht.
        (da hat ja ein schlaumeier was tolles gerechnet. sicher war das keine schlaumeierin 😉

        • payoli sagt:

          Ok, dann passt’s ja,

          Liebe podruga!
          Ich hab ja geschrieben, ich freu mich, wenn jemand diese technische Hilfe zu schätzen weiß, sich drüber freut.
          Aber Du weißt vermutlich schon, dass auf einen Kinderwagen auf der Rolltreppe oder im Lift vermutlich hunderte Leute kommen, die sich da einfach gedankenlos draufstellen, oder?
          Und nur darum ging es mir!

          Kalorien ausrechnen ist meines Wissens nicht geschlechtsspezifisch … 🙂

  3. platonisch sagt:

    Ich nutze immer die Treppe, wenn es eine gibt. Körperlich behinderte Menschen, von denen es viele gibt, und auch Alte (von denen es noch mehr gibt), würden aber auch gern die Stockwerke 1 bis x gewisser Gebäude erreichen. Und Kranke? Sollen die nach der OP ihr Bett schultern und durch’s Treppenhaus wieder zur Station watscheln?

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