Frühlingswiese benaschen

25. März 2010

Auch wenn stellenweise noch Schnee liegt, die Schneeglöckchen noch blühen und die Füße noch winterweiß sind, freuen sie sich doch über einen Gang durch den Garten, über die Wiese.
Wunderbarer Weise findet sich auch schon jede Menge an Wildkräutern zum Verkosten.

Die Gänseblümchen- Blätter und Knospen kann man auch schon naschen, wenn die Blüten eher noch rar sind.

 

 

Die Wegwarte will auch noch keine größeren Verluste hinnehmen, akzeptiert aber sicherlich unser Kosten einzelner kleiner, herrlich herber Blättchen.

 

Auch die Gundelrebe hat erst kleine, aber umso zartere Blättchen, die es an deftigem Geschmack aber mit jedem starken Gewürz aufnehmen.

 
Ebenso der Bärlauch! Zart aber, bis wir uns wieder an seine Schärfe gewöhnt haben, schon oft heftig auf der Zunge.
So gern ich ihn im Vorbeigehen nasche, so vielfältig ist er auch in der Küche verwendbar. In den nächsten Tagen gibt’s dazu hier ein Rezept für grünes Power- Brot.

Die jungen Brennesseln ergeben zusammen mit Bärlauch einen wunderbar sämigen Spinat, den man sich zwar vorsichtig erwärmen kann, die Vitalstoffe durch Kochen aber nicht zerstören sollte.
Bis die Pflänzchen aber etwas größer und ergiebiger sind, können wir die jungen Brennesseln auch naschen, indem wir den Stängel von unten fassen, mit dem Fingernagel abzwicken und die Blätter zwischen den Fingern oder über den Ärmel rollen, sodass die Brennhärchen abbrechen und uns nicht mehr den Mund ‚verbrennen‘.

Auch jungen Löwenzahn (mehr darüber demnächst), Vogelmiere und Melde hab ich schon gefunden.
– Aber lieber gegessen als fotografiert 😉

So! Und jetzt husch, husch, raus mit Euch auf die Wiese! 🙂