Brustkrebs

Vielleicht seh ich das Thema als Gesundheitstrainer etwas zu verzerrt, halte aber neben der Atomgefahr, der Gentechnik, der Klimaerwärmung und dem Finanzwahnsinn die derzeitige Menschenverdummung für unsere schlimmste Bedrohung.
Was meine ich damit?
Dass Zivilisationsmenschen sich falsch ernähren und zuwenig bewegen ist schlimm genug und bereits bekannt. Getoppt wird dieser Wahnsinn zur Zeit aber damit, dass Tausende selbsternannte Trainer, Therapeuten und ‚lauwarme‘ Ernährungsberater und Seminarleiter als angeblichen Ausweg aus dieser Misere – meist auch noch sündteures – Halbwissen anbieten.
Und was ist das Ergebnis?
Da es sich bei den vermittelten Maßnahmen praktisch immer nur um ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass’- Rezepte handelt, die kaum etwas nützen, kippen bald auch die paar Änderungswilligen ins letargische ‚Es hat alles keinen Sinn’, da sie brav alles Gelernte befolgen und dennoch kaum Erfolge bemerken werden bzw. dennoch noch immer krank werden, kaum oder nur mühsam Gewicht verlieren.
Auch die Schulmedizin reitet genau diese Linie. Ja, sogar noch schlimmer. Denn bei ihnen reduziert sich Prävention überhaupt nur auf möglichst häufige und gründliche Untersuchungen und screenings.
Da werden Ganztagesveranstaltungen nur zum Thema Brustkrebs abgehalten, die absolut nichts bringen.- Außer volle Praxen und Krankenhäuser natürlich!
Hier solch ein Tagesprogramm (leider kein Scherz!):

  • Begrüßung & Moderation
  • Brustkrebsvorsorge – ab welchem Alter und wie oft?
  • Die zentrale Rolle der Chirurgie bei der Behandlung von Brustkrebs
  • Welche Informationen bringt die Gewebsanalyse?
  • Den Krebs ein für alle Mal besiegen: Strahlentherapie
  • PAUSE
  • Den Krebs ein für alle Mal besiegen: Medikamentöse Therapie
  • Wie beeinflusst die Brustkrebstherapie das Wohl der Patientinnen?
  • Wiederherstellung der Mobilität – Was bringen Physiotherapie und Rehabilitationsmaßnahmen?
  • Kann Hormonersatztherapie in den Wechseljahren Brustkrebs fördern?
  • Dabei wäre es so einfach!
    Frauen sind ja vernünftig(er als Männer)! Statt eines ganzen angstmachenden komplizierten Tagesprogrammes das thematisch viel zu spät ansetzt, ein halbes Dutzend Verhaltensregeln und das wär’s!
    Gerade die Brustkrebs- Raten korrelieren eindeutig mit dem Zivilisationsgrad, was nichts anderes heißt, als dass er selbst
    (mit)verursacht ist, – unwissend natürlich. Oder umgekehrt gesagt, durch eine natürliche Lebensweise leicht vermieden werden könnte.
    Doch allein schon die Angstmache, u.a. durch die Bewerbung der Vorsorgeuntersuchungen ist mehr als problematisch, wenn nicht überhaupt ein (Teil-)Mitverursacher dieser Erkrankung.
    Siehe auch Pöse, pöse Medizin und Die Bombe in Dir

     

    12 Responses to Brustkrebs

    1. ingja sagt:

      Manches braucht eben seinen Rahmen 🙂 und da Geschmäcker verschieden sind, gibt es auch welche, die fallen aus diesem 🙂 Ist doch schön, wenn die Auswahl groß ist und jeder will verdienen ob gesund, sinnvoll oder nicht. So ist es nun mal.

      Aber ich frage mich, ob die Leutchen sich für besonders intelligent halten, die statt böse „pöse“ schreiben? Finde ich völlig daneben und bescheuert.

      Liebe Grüsse
      🙂

      • payoli sagt:

        Also, ganz so einfach ist es auch wieder nicht! Klar sind wir alle wie die Kinder, die einfach alles haben wollen, was sie sehen und klar will jeder Geld verdienen.
        Aber an der Krankheit und am Leid anderer hört sich der Geldspaß auf!!!
        Ist ein einzelnes Krebsschicksal schon meist heftig bis an die Grenzen. Und dann guck Dir bitte mal diese Wahnsinnszahlen von Krebsfällen an, die alle nicht sein müssten!
        Also, da versteh ich eigentlich keinen Spaß mehr!
        Und es ist ja auch nicht so, dass das die Entscheidung der Leute selber wäre. Dann wär’s ja ok. Sondern denen wird ja sozusagen ihre Gesunde vorenthalten!
        Dazu kommt hier in den nächsten Tagen ein Vorschlag, wie verantwortungsbewusste Doc’s Ihre Patienten zu informieren hätten.

        Kannst es gerne für ‚bescheuert’ halten, ich find das ‚pöse’ süß, weil’s mich an kleine (und meine) Kinder erinnert die das so sagen, wenn jemand besonders böse ist 😉

        • ingja sagt:

          Tut mir leid, Dir widersprechen zu müssen. Der Satz von Dir…
          Aber an der Krankheit und am Leid anderer hört sich der Geldspaß auf!!!
          …ist leider nur ein Wunschgedanke. Die Pharmaindustrie verdient sich dumm und dämlich an Medikamenten, statt auf Qualität zu achten. Auch sonst gibt es, wie in jedem anderen Beruf auch, Menschen, die bei der Gesundheit nur ans Geldverdienen denken.
          Naja… auch ein Thema ohne Ende …

          Nochmals zurückkommend auf „pöse“… ich finde es einfach bescheuert, wenn Erwachsene sich in Babysprache unterhalten und auch so schreiben. Noch schlimmer aber, wenn mit Kleinkindern in Babysprache gesprochen wird. Ist es da verwunderlich, wenn manches Kind sich nicht vernünftig auszudrücken weiß?

          Liebe Grüsse
          🙂

          • payoli sagt:

            Ja, ja, da sind wir eh auf einer Linie.
            Das weiß ich schon, dass das Realität ist, dass mit Kranken Mörderkohle gemacht wird. Dennoch halte ich das für unverantwortlich und hört sich da ‚der Spaß’ auf!

        • Jutta sagt:

          Ich muss dir zustimmen. Speziell Brustkrebs ist eine der Krankheiten über die man viel offener und öffentliche sprechen müsste. Aber wenn das jemand tut, dann meist nur zur Panikmache. Tragisch, dass unsere Gesellschaft nicht mal die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 30 und 60 mit der notwendigen Professionalität behandeln kann.

          • payoli sagt:

            Danke für Deine ZUstimmung, liebe Jutta.
            Bloß fürchte ich, dass wir nicht so ganz dasselbe meinen, nachdem ich auf Deine Seite geguckt hab 😉
            Ich hab einen salutogenetischeren Zugang zu dem Thema und halte das Kohärenzgefühl für weitaus wichtiger als z.B. Früherkennungs- Aktivitäten. Sieh Dir vielleicht noch diese Texte an:
            Die Bombe in Dir
            Pöse, pöse Medizin
            Diagnose- Mord

    2. katerwolf sagt:

      also payoli, da kann ich dir nicht so ganz zustimmen. ich habe die letzten 20 jahre sehr gesund gelebt: gesunde ernährung, viel sport, viel frische luft, yoga etc. und trotzdem brustkrebs bekommen. zudem war ich innerlich immer felsenfest davon überzeugt, NIEMALS krebs zu bekommen. und ein positiver mensch war ich auch immer.

      ich kenne etliche aus meinem umfeld, die deutlich älter sind, ihr leben lang gesoffen, geraucht und fast-food gefuttert haben, sich nicht bewegen und die bekommen KEIN brustkrebs.

      ich glaube nicht, dass einen die innere einstellung vor sowas schützt.

      liebe grüße, katerwolf

      • payoli sagt:

        Liebe katerwolf,
        ob Du mir zustimmst oder nicht, es ist so, wie ich es schreibe.
        Wir Menschen sind die einzige Spezies die Krebs bekommt und auch die Krebszahlen korrelieren global eindeutig mit dem Wohlstandsgrad.
        Weißt Du was mein größtes Problem als Gesundheitstrainer ist? Dass das, was heute als gesund gilt, bei weitem nicht gesund ist!
        Ähnlich wie von Dir, höre ich ständig von meinen Klienten ein frustriertes ‚XY hat soooo gesund gelebt und ist dennoch erkrankt!’. Das hat eine wirkliche Tragik, die auch mir weh tut. Aber dafür sind in hohem Maß Profitorientiert- und Borniertheit, jenseits unseres Einflussbereiches, verantwortlich.
        Der Vergleich, den Du mit anderen anstellst, greift zu kurz. Es gibt meines Erachtens eine eindeutige Gerechtigkeit, aber leider nicht für Einzelne sondern über Generationen. Das hat schon Anfang vorigen Jahrhunderts ein amerikanischer Zahnarzt und Wissenschafter an Zivilisations- Zuwander- Familien nachgewiesen.
        Ich schick Dir ganz liebe Grüße!

    3. Ezirah sagt:

      „Wir Menschen sind die einzige Spezies die Krebs bekommt..“
      soso, guck mal hier..
      wissenschaftlicher:
      http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000117/0_Epping.pdf;jsessionid=9ED3832016B86A2A4327031809396780?hosts=

      popularwissenschaftlich:
      http://www.welt.de/wissenschaft/article1256737/Krebs_rafft_den_Tasmanischen_Teufel_dahin.html

      und da du es ja esoterisch magst 🙂
      http://www.tier-gesundheitspraxis.ch/tumor_tiere.htm

      erst informieren, dann schwachsinn verbreiten- nachher glaubens andere noch!

      • payoli sagt:

        Lieber Ezirha,
        cui bono? Wem bitte soll DAS helfen?
        a) Allein schon das ständige Reden von Krebs mitverursacht Krebs; lies mal nach bei Antonovsky!
        b) und Mit Wissenschaft kann man alles beweisen
        c) Die höchstentwickelten und damit ‚wissenschaftlichsten‘ Gesellschaften haben die höchsten Krebsraten
        d) Natürlich gilt mein Satz nur für freilebende Tiere
        e) Was Du da anschleppst betrifft völlig unartgerecht gehaltene Haustiere die natürlich auch alle Menschenprobleme haben
        f) Indem Du mir ‚Esoterik‘ unterstellst outest Du Dein völliges Unverständnis oder Desinteresse
        und
        g) was mir das Wichtigste ist:
        Jedermensch kann und soll eine paradiesische Lebensweise mal für ein paar Wochen ausprobieren. Wenn ihn in dieser Zeit die Vorteile, eines völlig neuen Wohlbefindens, das Verschwinden altgewohnter Wehwechen nicht überzeugen, kehrt er einfach wieder zum alten Zivi- Leben zurück.
        Wo ist da das Problem? Wozu braucht man da Wissenschaft?
        Und die Leute die dabei bleiben werden sehen, dass sie an nichts mehr erkranken. Und wenn doch, kann man noch immer gucken, ob man übersehene Verhaltensfehler findet oder zum Doc gehen.
        So einfach ist das! 😉

    4. ezirah sagt:

      die nicht zivilisierten gesellschaften kriegen weniger krebs, das stimmt.. nur warum?
      tja, krebs ist eine alterserkrankung, und menschen in afrika,.. sterben in der regel bevor sie überhaupt in den gefährteten altersbereich kommen, z.B: an Unternährung, Infektionen,.. mangelnder Hygiene, fehlender Medizinischer Versorgung nach Geburten..
      aber dafür ganz natürlich.

      anbei, ich arbeite auf einer palliativstation (hospiz) und habe immer mal wieder rohköstler/anthroposophen/homoöpathieanhänger/.. die dann im alter von etwa 30-40 versterben, weil sie eine teilweise rettende, aber zumindest lebensverlängernde therapie ablehnten- guck du mal ihren kindern in die augen!
      der letzte war noch keine vierzig, und hatte anfangs ne gute prognose, da operabel…

      • payoli sagt:

        Liebe ezirah!
        Du hast also meine letzte Antwort nicht verstanden und schwadronierst und theoretisierst und negativisierst weiter und willst mir jetzt auch noch – trotz meines Salutogenese- Hinweises – hier Angst- G’schicherln hereinschmutzen die mit ‚paradise your life’ nicht das Geringste zu tun haben …

        Nur eine Frage: Warum opponierst Du gegen etwas, wovon Du – das erseh ich aus Deinen Wortmeldungen – keinen Schimmer hast?
        Was ich vertrete ist absolut natürlich, nebenwirkungsfrei und gefahrlos. Warum sollen mündige Menschen das nicht einfach mal ausprobieren und selber entscheiden können, ob sich Ihre Lebensqualität, ihr Gesundheitsstatus damit verbessert oder nicht?
        In den Staaten gibt es bereits statt diesen unsäglichen Krankenhäusern, Gesundheitshäuser die im Prinzip nach ‚paradise your life’ bestens funktionieren. Da gehen die Leute gesund oder krank rein, leben, arbeiten und helfen dort mit, haben miteinander Spaß und Besinnung und Bewegung und gehen nach ein paar Wochen gesundet und wissend wie wirkliches Leben flutscht wieder heim. Google mal nach Dr. Cousens!
        Vielleicht schaffst’ es diesmal meine Frage zu beantworten.

        PS: Nur ein Satz zu Deinem Eingangs- Unsinn: Lebenserwartung ist nicht gleich Durchschnittsalter! Hohe Alter, teilweise über 100 Jahre, die zeigen was mit einer ordentlichen Lebensweise möglich ist, gab es zu allen Zeiten, in allen Kulturen. In unserer Gesellschaft aber erkranken immer mehr Kinder, immer früher, schwerst!
        Aber noch mal, ich will nicht auf dieser Ebene herumtheoretisieren, denn sowohl Deine als auch meine diesbezüglichen Daten sind durch ‚hundert Hände’ gegangen. Man kann seine Erfahrungen nur selber machen. Ich selber bin über 20 Jahre völlig erfolglos behandelt worden, obwohl das alles wissenschaftlich ‚wasserdichte’ Schulmedizin- Methoden und Präparate waren.
        Ich hab aber dennoch nix gegen Schulmedizin, wenn Du mal hier nachliest

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