Ich hab Dir etwas mitgebracht …

30. April 2010

… von einem kleinen Ausflug.
Mir blieben davon 3 Zecken und einige Wildkräuter für den Salat. Du bekommst Fotos von gerade jetzt sehr leckeren, zarten Wildkräutern:

Das sind Lindenblätter. Wenn Du sie gekostet hast, weißt Du woher die Begriffe ‚Linderung‘ und ‚lindernd‘ stammen 😉
Giersch ist sehr würzig. Du kannst ihn trocknen und im Mixer zu Gewürzsalz verarbeiten, frisch in den Salat geben, zusammen mit Nüssen, Öl und Salz ein Pesto daraus mixen.
Ob man ihn sich in den Garten holt, will gut überlegt sein. Er verbreitet sich sehr gern und heftig.
Taubnesseln besitzen einen anfangs fremden, aber sehr interessant erdigen Geschmack. Ich geb sie gern in Salate, wo sie mit ihren Blüten auch sehr attraktiv aussehen.
Brennesseln muss man vor dem Verzehr unbedingt die Brennspitzen brechen, indem man sie zwischen den Fingern oder über den Ärmel rollt oder im Salat sehr kräftig umrührt. Ich verwende nur die Triebspitzen, die sich leicht mit dem Daumennagel abknipsen lassen. Brennessel eignen sich auch gut als Basis für Bärlauch- Spinat, der allein zu scharf ist.
Sauerklee ist zwar als Salat zu wenig ergiebig, als Würzkraut aber durch seinen salzigen Geschmack sehr interessant. Auch seine kleinen gelben Blüten machen sich als Deko recht nett
Die Bärlauchblüte ist nicht nur sehr attraktiv in ihrem strahlenden Weiß, sondern schmeckt auch zart nach Knoblauch. Eine willkommene Abwechlung im Salat. Auch die Knospen sind sehr lecker und können pur gegessen, oder wie Kapern verwendet, werden.
Die Vogelmiere kann je nach Standort üppig, oft wie Feldsalat, oder auch zart mit Winzblättchen, wachsen. In jedem Fall lässt sich vortrefflich von ihr naschen. Süß auch ihre kleinen Strahlesternchen- Blüten …