Stell dir vor (3)

Ja, fühl Dich in folgendes so richtig rein!
Stell Dir vor, es gibt weder ‚gut‘, noch ’schlecht‘, sondern nur ein ‚Es ist’.
Es gibt weder ‚leicht‘ noch ’schwer‘, was es ja tatsächlich nicht gibt, denn was dem einen bequem, ist einem anderen zu wenig Herausforderung/ Training.
Es gibt nur ‚Es ist gut wie es ist’.
Es gibt weder Hass, noch Verurteilung oder Ablehnung, da keinerlei Veranlassung dazu besteht, denn alles ist wunderbar wie es ist.
Jedes Wesen fühlt sich nicht als Einzelwesen, sondern als Teil eines wunderbaren Ganzen, das ihn wunderbar und sicher trägt und an dem er mit Freude und seinen Möglichkeiten mitgestaltet.
Eine Welt ohne Trennung, Beurteilung und Egoismus.
In dieser Situation wird nun der Keim der Dualität gesät. Danach ‚muss’ alles nach groß/ klein, schön/ hässlich und gut/ schlecht beurteilt werden. Jedermensch sieht sich nun als eigenes, von anderen getrenntes Wesen und beurteilt sich dementsprechend wichtiger/ unwichtiger als die anderen. Damit rückt der eigene Vorteil in den Lebensmittelpunkt. Egoismus wird erst zum vorteilhaften, bald aber schon zum unumgänglichen, selbstverständlichen Lebensmotto.
Aus einer Welt der Fülle ist eine (vermeintliche) Mangel- Welt, aus einem Netzwerk Liebender sind gefühlskalte, egozentrische Einzelkämpfer geworden und Disput, Streit, ja sogar Krieg sind nun ihre alltäglichen, (vermeintlich) unvermeidbaren Wegbegleiter … (wird fortgesetzt)

4 Responses to Stell dir vor (3)

  1. ingja sagt:

    Oha…jetzt habe ich einen langen Kommentar geschrieben und futsch ist er. Ich mache mir die Mühe und fang noch mal von vorne an :-).

    Also ich habe mich reingefühlt und ich muß sagen, so gefällt es mir nicht. Keiner ist mehr Individualist und fällt einer aus, bricht alles zusammen. Ich stelle mir da einen Turm aus Bausteinen vor. Einer aus der Mitte versucht auszubrechen. Was passiert? Der Turm fällt auseinander oder mit Glück, wird er nur kleiner. Aber er ist nicht mehr das, was er war.

    Jeder sollte die Chance und die Möglichkeit haben, sein inneres Ich ausleben zu können, natürlich so, dass niemanden Schaden zugefügt wird. Man muß einfach mehr Toleranz üben, mehr Verständnis zeigen, mehr Nächstenliebe ausüben und das Böse, das jeder in sich trägt, besser im Griff haben, also ein Mittel zur Hand haben, wo man seine Bösartigkeit rausläßt. Z. B. jemand hat die Eigenschaft und schlägt gern zu, solch ein Mensch sollte einen Boxsack im Hause haben und dort drauflosschlagen. Damit kann man Wut, Ärger und Hass rauslassen, ohne einen anderen Menschen zu schaden. Dieses Wissen sollte man allen zugänglich machen. Wir Menschen sollten lernen, einen anderen Menschen, der anders ist wie man selbst, zu akzeptieren. Das ist nicht immer leicht. Schön wäre es, wenn wir es wie in der Natur handhaben könnten.
    Eine Rose steht da, strahlt Schönheit aus und findet immer Bewunderer und Liebhaber. Das Gänseblümchen, das danebensteht, findet auch Bewunderer und Liebhaber, wenn auch nicht immer auf dem ersten Blick. Beide Blumen harmonieren. Beide finden ihren Platz auf der Erde.

    So sollte es bei den Menschen auch sein – meine ich.

    Dein Satz: „Damit rückt der eigene Vorteil in den Lebensmittelpunkt“ liest sich lustig, weil da das Wort „Lebensmittel“ drin steckt.

    Ich bin auf weiteren Text gespannt.

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Neinnein! Alles was Du schreibst finde ich auch ok. Nichts fällt zusammen und jeder kann eben genau das tun, was ihm Spaß macht. Es geht nur um eine andere Sicht. Nicht ‚Sonne ist wunderbar’ und Regen ist Sch….’ sondern ‚Wetter ist herrlich!’.
      Und nicht ‚Ich bin super’ sondern ‚Wir sind super’ bzw. ‚Ich bin wunderbarer Teil des wunderbaren Ganzen’.
      Aber ‚Böses’, liebe Ingja, haben wir nicht alle in uns! Vergiss das ganz schnell wieder.
      Wir alle haben einen enormen Liebesmangel, der manche böses tun lässt. Doch das ließe sich leicht vermeiden …

  2. ingja sagt:

    Das wäre wunderbar, wenn man das vermeiden könnte. Aber Gut und Böse – Ying und Yang – gehörten schon immer zusammen. Meinst Du, es könnte irgendwann nur noch ein „Gut“ geben? Das wäre – so meine ich – auch nicht wirklich das Wahre. Denn dann würden die Menschen ja irgendwann das Gute gar nicht mehr so wahrnehmen wie jetzt z. B. und das Gute würde an Bedeutung verlieren. Aber der Satz „Ich bin wunderbarer Teil des wunderbaren Ganzen“ gefällt mir. Also ganz schnell Schmuser verteilen – an ALLE. 🙂

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Es braucht – gerade wenn Du Yin- Yang ansprichst – kein nur ‚Gut‘, denn dieser ganze Yin-Yang- Kreis, diese Einheit aus Yin und Yang ist gut.
      Meines Erachtens ist das Entscheidende:
      – weg vom dualen gut/ schlecht- Fokus
      – die Sicht der Dinge
      – das ‚Es ist wie es ist‘ und
      – das ‚Wir alle sind eins‘.
      Und natürlich ‚Dein‘ Schmuser- Verteilen 😉

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