Erhebet Euch!

Erhebet Euch, Geliebte,
noch ist es nicht zu spät,
erhebet Euch, erhebet Euch,
eh dieser Tag zu Ende geht!

Und:
Erhebet Euch, erhebet Euch
Wir brauchen eine Tat
Und Eure tiefste Sehnsucht
sei euer bester Rat

sang der Heller Franzi schon in den 1980er- Jahren:

Keiner hat sich erhoben. Alles ist nur noch schlimmer geworden …

Liebe Leute!
Seht Euch doch um!
Was hat man aus Euch gemacht!?
Minister sagen Wirten was ihre Gäste zu tun oder zu lassen haben. Erwachsene Menschen bleiben vor leeren Kreuzungen stehen, weil ein rotes Licht leuchtet! Mit einem Taschenmesser, das früher zu jedem Mann gehörte hat man heute keine Chance eine Reise anzutreten bzw. löst Terror- Alarm aus. Millionen lassen sich von Politik und Medien Herdentier- artig von Pferch zu Pferch treiben.
Es bedarf nur einer schwachsinnigen Schlagzeile a la Schweinegrippe oder Terroranschlag und Millionen erstarren in Angst, stürmen die Apotheken.
Für eine läppische Autofahrt wird auf den Meter, auf den Stundenkilometer, genau vorgeschrieben, was wir wo und wie zu tun, wie wir vergurtet zu sein, haben.
Während wir arbeiten, uns um unsere Familien kümmern, die Gesellschaft am Funktionieren halten, stimmen die von uns bezahlten Parlamentarier ein Gesetz nach dem anderen ab, von dem wir nichts wissen, das uns aber rechtskräftig bindet.
Wir werden in Kindergärten und Schulen gesteckt um unseren Willen, unsere unbändige Neugierde und Lebens- und Abenteuerlust zu brechen und zu kanalisieren, uns für die kritiklose Annahme der Werbebotschaften und Medienmeldungen zu konfigurieren.

Liebe Leute, seht Euch um! DAS soll Leben sein!?
Eine Supermarkt- Geschäftsführerin erzählte mir, dass bereits am Tag nach der Erstausstrahlung eines neuen Werbespots die Leute nach dem Produkt fragen und suchen! In einer Zeit, in der jeder nicht nur alles, sondern bereits viel zu viel (Belastendes) hat, laufen die Leute, um etwas zu kaufen, das sie nicht brauchen und über das sie schändlichst belogen wurden! Und zahlen noch dazu selber die Werbung die ihnen Hirn und TV- Zimmer verschmutzt!

Liebe Leute, es ist niemand für unser Schlamassel verantwortlich zu machen, als wir selber. Wir stimmen ab. Wir stimmen tagtäglich mit unserem linientreuen Verhalten ab. Wir stimmen bei jedem Kauf ab und wir wählen immer wieder Parteien, von denen wir bereits vor der Wahl wissen, dass sie ersteinmal ihre Versorgungsfälle in entsprechende Positionen hieven, ihre eigenen Bezüge erhöhen und sich wunderbare, aber sinnlose Dienstreisen auf unsere Kosten leisten, uns aber ‚den Gürtel enger schnallen‘, werden.

Liebe Leute, macht einen Lebens- Kassasturz! Werdet Euch dieses Geschenks ‚Leben’ bewusst!
Vertrödelt es nicht!
Lebt!
Seid ver-rückt!
Erlebt!
Liebt!
Werdet lebendig!
Schafft Euch das Paradies, auf das Ihr ein Geburtsrecht habt!
Erhebet Euch, Geliebte!
Das wünsch ich Euch allen, zu meinem heutigen Geburtstag.
paradise your life !

 
PS: ‚Erheben‘ muss nichts mit Massenbewegung, mit Gemeinschaft, mit Revolution zu tun haben, mit Änderungen im Außen. Man kann sich auch erheben indem man sich bewusst für sich, für sein Leben entscheidet. Davon morgen mehr!

 

21 Responses to Erhebet Euch!

  1. peterpan sagt:

    Waaas? So Leute wie Du, die so gesund leben, dass sie ewig leben, feiern auch Geburtstag?
    Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank
    Peter

  2. humblebee sagt:

    Lieber Payoli!
    Meine ganz, ganz lieben Wünsche zu Deinem Feiertag!
    Ich wünsch mir, dass Du so weiterbloggst. Vielleicht klappts ja doch noch irgendwann auch bei mir, so eine Vorzeigeschülerin zu werden.
    Küsschen von
    humblebee

  3. ingja sagt:

    Lieber payoli, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag. In meine Wünsche packe ich all das rein, was Du Dir wünschst – mit anderen Worten, es soll in Erfüllung gehen. Dazu einen besonders schönen Tag, so wie Du ihn magst.

    Nun zu Deinem Text :-). Du hast ja sooooooooo Recht, nur alles ist auch nicht schlecht. Ich glaube, ich habe mich schon lange von einigem befreit. Ich habe mich nicht von der Werbung verführen lassen, danach einzukaufen. Mit ein paar Ausnahmen, wo ich für mich entschied, dass das Produkt es vielleicht wert wäre, es mal auszuprobieren. Ich gehöre nicht zu denen, die sagen: Was der Bauer nicht kennt, das ißt (!) er nicht.

    Auch in Sachen Mode habe ich meinen eigenen Willen und wenn es dann zufällig mich mal anspricht und genau das ist, was ich mir so vorstellen kann, dann bin ich dabei, wenn es mir überhaupt möglich ist :-).

    Gesetze sind wichtig, weil es ein heilloses Durcheinander gäbe, wenn jeder machen würde, was ihm gefällt. Nur sollten Gesetze nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch in die Praxis umgesetzt werden. So sollte tatsächlich jeder ein Recht auf freie Entfaltung haben. Es sollte jedem Menschen, wenn er Hilfe sucht, geholfen werden. Es sollten die Menschen gestoppt werden, die ihr Leben gerne mit Gewalt verbinden. So kommt man automatisch dahin, dass es einfach mehr Liebe unter den Menschen geben sollte. Das man bei sich anfangen sollte, das ist klar. Aber was, wenn nicht jeder erkennt, wie er das bewerkstelligen kann? Was, wenn da jemand ist, der andere Menschen an vielen Orten manipuliert? Was, wenn diese somit gar keine Chance haben, ihr Leben leben zu können, sondern es manchmal nur glauben? So wie die unmöglichsten Experimente in diversen Labors/Geheimverstecken vorgenommen werden, von denen wir am liebsten nichts wissen wollen, das Grauen würde uns packen, so würde ich gerne dabei helfen, diese Wahnsinnigen zu stoppen. Aber wie soll das funktionieren, wenn sich diese schon auf der gesamten Welt breit gemacht haben? Man könnte nur mit Liebe etwas machen, aber es erscheint mir unmöglich, diese alle auszfindig zu machen. Aber es wäre ein Versuch wert, damit zu beginnen. Weil das auf keinen Fall einen Schaden anrichten kann. Nur Vorsicht: Zu viel Liebe kann auch die freie Entfaltung verhindern und stark einengen.

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Liebe Ingja,
      ich freue mich sehr über Dich, dass Du so bewusst, kritisch und selektiv wählst und lebst.
      Zu Deinen vielen Bedenken kann ich Dir nur versichern, dass sie alle EINEN EINZIGEN Grund haben:
      Liebesmangel, Zuwendungsdefizit!
      Stell Dir mal vor ein Baby wird sehnlichst erwartet, es wird lange vor der Geburt schon mit ihm gesprochen, es wird gestreichelt. Es wird liebevoll empfangen, darf 24 Stunden am Tag Haut- und Mutterkontakt haben, darf trinken wann immer es will, fühlt sich geborgen und unendlich geliebt. Wenn es größer wird kann es immer wann es will entdecken gehen aber auch immer wieder zurückkommen. Es wird von seinem ganzen Umfeld liebevollst, bewundernd und wie ein Wunder, das es ja auch ist, gesehen und behandelt. Man traut ihm alles zu, versucht ihm nichts zu lernen, es nicht zu erziehen. Es lernt gern, begierig und wann es viel durch das Vorbild anderer. usw. usf.
      Und jetzt sag mir, woher sollte da Böses in sein Leben kommen? Warum sollte ein so rundum geliebeter und zufriedener Mensch Gewalt ausüben, andere manipulieren, unterdrücken, was immer … wollen?
      Liebe Grüße vom
      payoli

  4. tigermädchen sagt:

    Das hatte ich schon lange nicht mehr gehört das Lied!
    Sehr berührend!
    Danke!
    Ich wünsch Dir einen wunderbaren Geburtstag. Auch mich würde es freuen, wenn einige mehr sich erhebne würden.
    Read you!
    Erika

  5. manupos sagt:

    Happy birthday to payoli
    happy birthday to you
    happy bananas lieber Willi
    happy durian to you 🙂

  6. sina sagt:

    Hallo!
    Ich lese oft auf Deinen Seiten und konnte schon manche guten Denkanstöße für mich daraus lesen. Danke dafür!!….und herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag! Liebe Grüße Sina

  7. altdoc sagt:

    Ein herzhaftes Prost auf den letzten Fels in der Brandung des Wahnsinns!
    Und auf noch viele, viele payoli- Beiträge!
    Heinz

  8. Inge Henneberg sagt:

    Auch von mir „alles Gute zum Geburtstag“. Und wieder kann ich alles was Du schreibst nur voll unterstreichen. So ähnlich lebe ich bereits, habe mich schon lange von den Zwängen befreit.
    Kann inzwischen sehr gut unterscheiden zwischen dem was wirklich wichtig ist und dem üblichen Ballast.

    Freue mich aber sehr mich hierin bestätigt zu sehen,
    servus Inge

  9. pimpinelle sagt:

    Payoli Du bist ein Schatz!
    Alles, alles, alles Gute zu Deinem Geburtstag!
    Das Du vermutlich ohnehin schon hast 🙂
    Dieses vor-meiner-Zeit-Lied ist auch sehr schön! Liebe Grüße von
    Erwin + Elfriede

  10. melville sagt:

    Eine herzliche Gratulation ins Össi- Land!
    Wenn Du mal bei uns ein Seminar hältst bin ich der Erste, der bucht.
    Bleib so!
    Bernd

  11. papamojo sagt:

    Toller, absolut lesenswerter Beitrag! Wertschätzende Geburtstagsgrüße von mir an dich!

  12. payoli sagt:

    Vielen, vielen Dank für die vielen lieben Worte und Wünsche. Sie haben mir wirklich Freude gemacht. Danke!
    payoli

  13. ingja sagt:

    Lieber payoli, danke Dir, für Deine ausführliche Antwort. Was kann man mit Liebe falsch machen? Man kann erdrücken, außerdem sollte man schon ein Kind erziehen und ihm Grenzen aufzeigen. Es liegt in der Natur eines Kindes seine Stärke auszutesten und wenn es darf, was es will, dann kann so ein Kind alles beherrschen, es übt instinktiv seine Macht aus. Das ist meine Meinung.

    Im übrigen bedaure ich es für Dich, dass ich wohl die einzige bin, die auf Deinen Artikel eingegangen ist, aber Du siehst das sicher im positiven Licht und freust Dich über die Gratulationen. 🙂

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Hallo Ingja!
      Ja, ich freu mich über alle Rückmeldungen. Am meisten aber wenn ich verstanden werde oder wenn gar jemand etwas in Richtung ‚paradise your life’ probiert.

      ‚Falsch’ kann man mit der Liebe natürlich gar nix machen, sonst hieße es ja nicht ‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe’ 😉
      Ich find’s bloß schade, dass unser heutiges Bild von Liebe so ein müder Abklatsch von wirklicher, allumfassender, universeller Liebe geworden ist, die wir in unseren Urzeiten draufhatten, aber durch immer feineres Differenzieren zu vielen dünnen ‚Salami- Scheiben‘ aufgespalten haben. Und nun kann zwar jeder aufzählen: Geschwisterliebe, Nächstenliebe, Verliebtheit, Sex, Harmonie, Selbstliebe, etc., aber sich keiner mehr vorstellen, wie sehr diese Salami mal als ganzes alle Lebensbereiche bereicherte und alles überstrahlte. – Ist natürlich ein saublöder Vergleich mit einer Wurst aus ermordeten Tieren!

      Schau, wenn Du erstmals in ein fremdes Zimmer kommst und sollst nachher sagen, was Du da gesehen hast, werden Dir nur Dinge einfallen, die Du schon kennst. Ein Tapezierer wird genau wissen wie die Bahnen gefugt waren, eine Schneiderin, wie die Vorhänge gesäumt waren, usw.
      Genauso ist es mit Kindern. Die können ihr Leben nur aus dem gestalten, was sie kennenlernten, was sie sahen, was ihnen vorgelebt wurde. Es kann doch kein Kind ‚fuck you’ erfinden, wenn es das noch nie gehört hat.
      Wenn Du also ‚Grenzen aufzeigst’ und es ‚erziehst’ lernst Du ihm Grenzen aufzuzeigen und zu erziehen. Oder wie eine sehr gescheite Frau einmal sagte: ‚Liebe predigen, lehrt predigen, aber nicht Liebe’ 😉
      Bussi

  14. ingja sagt:

    Lieber payoli, eigentlich würde ich über dieses Thema oder überhaupt ernsthafte Themen gerne reden und nicht einfach nur schreiben. Denn Diskussionen in schriftlicher Form erreichen nie das, was mündlich erreichbar wäre. Allerdings muß man wohl in kauf nehmen, dass man selten auf einen Nenner kommt.

    Natürlich kann man mit der Liebe etwas falsch machen. Man kann jemanden mit seiner Liebe erdrücken, aus Liebe es gut meinen und jemanden seinen Willen aufzwingen – alles unter dem Mantel der Liebe. Früher… jemanden zwangsverheiraten… alles aus Liebe usw. usf. Ein Kind dazu heranziehen, dass es den Beruf ergreift, den man selber hat, es ein Geschäft übernimmt usw. – alles aus Liebe.

    Dein Vergleich mit der Wurst gefällt mir tatsächlich nicht. Übrigens: Aus vermeintlicher Liebe wurde ja auch schon häufig gemordet.

    Das mit dem Betrachten eines fremden Zimmers… da achte ich auf Details und sehe, ob etwas einfach nur so hingestellt wurde oder ob Liebe darin steckt. Liebe und Harmonie. Das ist nicht nur bei den wohlhabenden Menschen machbar, sondern auch in der bescheidensten Hütte.

    Was die Kinder betrifft…was ihnen vorgelebt wird… nun, dann muß die ganze Gesellschaft umgekrempelt werden. Was nutzt es, wenn die Eltern alles „richtig“ machen, aber draußen in der Welt wird alles anders vorgelebt und besonders auch in den Filmen, die es so zu sehen gibt. Ein Kind hat die Freiheit, sich für solch einen Mist zu entscheiden, auch im späteren Leben. Tja, und dann steckt es mittendrin in dem Sauhaufen.

    Grenzen MUSS ich einem Kind aufzeigen. Nur ein kleines Beispiel. Ich gehe in der Stadt mit einem kleinen Kind, evtl. 2 Jahre alt, einkaufen und plötzlich wird es von dem Drank erfaßt, sich von der Hand loszureißen und will auf die Straße rennen ohne darauf zu achten, daß da Autos fahren. Da muß ich doch mit aller Macht darauf einwirken, dass das Kind nicht wieder einfach auf die Straße rennt und möglicherweise unters Auto kommt oder????

    Sorry, es tut mir so leid, dass ich immer wieder Gegenargumente finde. Aber zum Glück ist es ja nicht immer so.:-)

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Liebe Ingja,
      irgendwie hast Du schon einen Hang zum Negativen finde ich 😉
      Was Du da aufzählst sind natürlich bereits schlimme Auswirkungen der Zivilisation und natürlich gehörte diese als ganze ‚umgekrempelt‘! Da das aber in einer Generation nicht geht, kann man nur zusehen, sein eigenes Leben im ‚paradise your life’- Sinne auf die Reihe zu kriegen. Damit wäre schon viel gemacht.
      Mit dem geschriebenem Wort hast Du völlig Recht. Ich überlege seit voriger Woche ernsthaft, diesen blog wieder bleiben zu lassen. Denn ich seh die Unterschiede zwischen Internet, meinen Vorträgen, und den Seminaren. Letztere flutschen einfach. Da sehen die Leute praktisch wie einfach Leben sein kann und nehmen automatisch viel davon an. In den Vorträgen sind sie auch begeistert, gehen aber heim und machen dennoch den alten Trott weiter. Und via Internet will ich’s gar nicht so genau wissen, ist es aber noch schlimmer, fürchte ich.
      Deshalb freu ich mich auch schon auf mein Seminarhaus, in das einfach Menschen kommen und mitleben und mithelfen können. Ich glaub, dass das die einzig richtige und menschengerechte Form von Erfahrungs- und Wissenstransfer ist.
      Übrigens, kann man mit Liebe niemanden ‚erdrücken’. Denn das war dann nicht Liebe. Denn Liebe ist das was loslässt bzw. zurückkommt, wenn man es loslässt 😉
      Liebe Grüße
      Bussi
      payoli

  15. ingja sagt:

    Lieber payoli, wenn Du meinst, ein Mensch, der etwas kritischer betrachtet und nicht gleich für alles „Feuer und Flamme“ ist, dass dieser dann einen Hang zum Negativen hat, dann soll es für Dich so sein :-). Ich für meinen Teil sehe lieber alles erst mal kritisch an, prüfe und entscheide dann, ob ich mich auch für etwas begeistern lassen kann. Doch das muß jeder für sich selbst entscheiden. Es hat schon viele Versuche von Veränderungen im Leben gegeben, die auch teilweise angenommen wurden. Ich denke da an die antiautoritäre Erziehung. Sie ist meines Erachtens ein ganz großer Fehler und hat so manches Kind „versaut“. Aber so ist das nun mal, bei allem Neuen gibt es immer die Seite der Gewinner und die Seite der Verlierer.

    Ich wünsche Dir eine Liebe, die genau so ist, wie Du sie Dir vorstellst :-).

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Da hast Du mich leider falsch verstanden. Vorsichtig an etwas herangehen oder kritisch sein ist schon ok. Ich meinte bloß Dein Fokus auf Negatives.
      ‚Cui bono’ frag ich mich gerne. Wem nützt es? Wenn ich z.B. über Liebe schreibe und Du zählst negative Liebesformen auf. Wem nützt das? Klar gibt es die. Das weiß ich genauso gut wie Du. Doch ich geb ihnen nicht meine Energie, meine Aufmerksamkeit.
      Wir geben Dingen, auf die wir fokussieren unsere Energie! Das muss man wissen.

  16. ingja sagt:

    Lieber payoli, leider kommt es immer wieder mal vor, dass man sich nicht versteht. Aber das ist ja kein Drama. Mit Geduld kann man sich verständlich machen und die hast Du! 🙂 Ich gebe Dir bedingt Recht. Ich habe Erfahrungen gesammelt, daß es gut ist, wenn man in einem Tief steckt, sich nur mit positiven Dingen zu beschäftigen und nichts Negatives an sich heranläßt, bis man wieder im Gleichgewicht ist. Aber meine Erfahrung ist aber auch die, dass das verdrängte Tief sich im Unterbewußtsein einnistet. So wundert man sich, wenn man in einer Zeit wo alles eitel Sonnenschein ist, plötzlich an der Seele erkrankt und fragt sich … wieso, weshalb, warum? Klar, irgendwann läuft das Unterbewußtsein auch über, wenn man alles nur verdrängt. Deshalb ist es gar nicht so schlecht, wenn man in einem Tief steckt, das man sich damit auseiandersetzt, jeder auf seine Art. Man kann es auch allein. Weinen, überlegen, weinen, nachdenken, bis man das Gefühl hat, es geht wieder. Ach ja, was die Energie betrifft, die ist wesentlich größer wenn man das Tief auslebt, als wenn man es mit Positivem verdrängt.

    Also das sind nun wirklich gemachte Erfahrungen, die ich über mich habe ergehen lassen und auch selbst herausgefunden habe.

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Liebe Ingja,
      Du hast vollkommen Recht!
      Verdrängen ist absolut schlecht!
      Bloß, ich hab nix von ‚verdrängen’ gesagt 😉
      Die Zauberworte lauten:
      In Liebe auflösen/
      in Liebe gehen lassen/
      nicht den Fokus darauf richten/
      Negativem keine Aufmerksamkeit schenken!
      Das ist etwas grundsätzlich anderes als verdrängen.
      Probier das mal an ein paar Beispielen, wirst es sofort spüren …
      Liebe Grüße!

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