Ver-rückte Welt

Die Krankenhäuser bersten vor Leid, in Labors wird mit Hochdruck geforscht, Schlagzeilen machen immer wieder Hoffnung, dass nun doch endlich Krebs, HIV, Allergien, etc. besiegt sein könnten, aber die Menschen werden kränker und kränker.
Dabei ist seit Urzeiten bekannt wie man lebenslang dauergesund leben könnte.
Zu allen Zeiten gab es Ärzte, Forscher, Naturheiler, Gelehrte, die genau wussten, wie genussvolles und dennoch topgesundes Leben aussieht.
Das letzte Jahrhundert war förmlich prallvoll mit wissenschaftlichen Untersuchungen, die damals schon und sofort einen Schlusspunkt hinter all die z.B. Krebserkrankungen hätten setzen können.
Aber nein, diese Einzel- Arbeiten verschwanden im Strudel der Sensationsmeldungen die unzählige Profiteure mit Medienhilfe spektakulär lancierten.
Immer wieder werden hochprofessionell Erfolge ankündigt, die dann aber nie eintreten, was ‚dank‘ der Vergesslichkeit der Menschen auch nicht sonderlich auffällt.
Viele Entdeckungen werden aber auch von der Ärzteschaft ignoriert oder verleugnet, bis sie sich nicht mehr verhindern lassen, um sich dann für den Durchbruch feiern lassen. Die Geschichte von Semmelweis oder die der Rachitis- Prävention sind nur zwei Beispiele von vielen.
Ich möchte heute einige prominente ‚Kollegen’ zu Wort kommen lassen, die lange vor mir und weit treffender als ich ausdrückten, worum ich mich hier seit Wochen bemühe:

Die größte aller Torheiten ist, seine Gesundheit aufzuopfern, für was es auch sei, für Erwerb, für Beförderung, für Gelehrsamkeit, für Ruhm …
(Arthur Schopenhauer)

Zur Erlangung einer optimalen körperlichen und geistigen Gesundheit müssen wir aus unseren städtischen Höhlen kriechen …
(Russell Reiter)

Und denn, man muss das Wahre immer wiederholen,
weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird,
und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.
In Zeitungen und Enzyklopädien,
auf Schulen und Universitäten,
überall ist der Irrtum obenauf,
und es ist ihm wohl und behaglich,
im Gefühl der Majorität,
die auf seiner Seite ist.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Die Hölle ist die zu spät erkannte Wahrheit.
(John Locke)

Niemand wird Krankheiten heilen können, der nicht die wirklichen Ursachen kennt.
(Aurelius Cornelius Celsius)

Am Anfang der Gesundung steht die Kenntnis des Fehlers
(Seneca)

Niemand kann heute sagen, dass wir nicht wüssten, was Krebs ist und worin seine Hauptursache liegt. Ganz im Gegenteil, es gibt keine Krankheit, deren Hauptursache besser verstanden wird. Jeder kann wirksam Krebs vorbeugen, wenn er es auch nur wirklich will. Es ist Ignoranz, die die Menschen daran hindert; es sind die Propheten des Agnostizismus(Uneinsichtigkeit, Unfähigkeit zur Einsicht), welche die Anwendung der wissenschaftlichen Erkenntnisse bei der Krebsverhütung verhindern. Millionen Menschen sterben unnötigerweise an Krebs.
(Dr. Otto Warburg)

Gesundheit beginnt im Kopf
(Seneca)

Besonders überwiegt die Gesundheit alle äußeren Güter so sehr, daß wahrlich ein gesunder Bettler glücklicher ist als ein Kranker König.
(Arthur Schopenhauer)

Bleibe der Natur nahe, und die ewigen Gesetze werden dich beschützen.
(Dr. Max Gerson)

Gesundheit erflehen sich die Menschen von den Göttern, dass es aber in deren eigener Hand liegt, diese zu bewahren, daran denken sie nicht
(Demokrit)

Die Ernährung ist nicht das Höchste im Leben, aber sie ist der Nährboden auf dem das Höchste gedeihen oder verderben kann.
(Dr. Bircher-Benner)

Das Leben der Menschen ist eine Tragödie der Ernährung
(Arnold Ehret)

Wenn Du nicht bereit bist Dein Leben zu ändern, kann Dir nicht geholfen werden
(Hippokrates)

Wann werdet ihr endlich einsehen, dass nicht Gott Krankheit, Leiden und Niedergang über uns schickt, etwa um uns zu strafen, sondern dass unsere Blindheit und unser ahnungsloser Ungehorsam gegen seine Gesetzte dieses Unheil werden lassen.
(Dr. Max Bircher-Benner)

Den Wert unserer Gesundheit erkennen wir erst, wenn wir sie verloren haben
(Georg Christoph Lichtenberg)

Wer keine Zeit für seine Gesundheit hat,
wird Zeit für seine Krankheit haben müssen.
(Alter Wahrspruch)

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.
(Johann Wolfgang von Goethe)

 

10 Responses to Ver-rückte Welt

  1. Inge Henneberg sagt:

    Ja, ja, ja!!!
    Füge noch hinzu: es ist alles sehr einfach, wir müssen nur „konsequent“ sein – es lohnt sich.
    Vielem Dank,
    servus Inge

    • payoli sagt:

      Ja, Du sagst es! ’sehr einfach‘!
      Sogar so einfach, dass man rückblickend es gar nicht fasst, dass man sich ein so unnötig kompliziertes Leben so lange angetan hat … 😉
      Liebe Grüße!

  2. ingja sagt:

    Tolle Weisheiten, die letzte von Goethe gefällt mir noch am Besten. Aber das ist es wohl, was am schwersten fällt – das Umsetzen. Egal um was es sich handelt, steht man außen vor, hat man die besten Ratschläge zur Hand. Ist man selbst mittendrin, weiß man sie nicht anzuwenden.

    Was die Ernährung betrifft, da habe ich doch gelegentlich einiges ausprobiert und auch jetzt versuche ich gesünder zu essen. Aber ich meine auch, eine gesunde Mischung von allem, wäre auch nicht schlecht. Ein bißchen sündigen muß sein – auch bei der Ernährung *g*.

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Ja, ich hab heute etwas Ähnliches wie diesen Goethe- Spruch gefunden. Dieter Moor schreibt sehr schön: ‚Man kann jammern, man kann labern, man kann Visionen bereden, tagelang. Alles ist das nicht mal ein Gran so viel wert wie die kleinste Tat.’

      Für mich klingt ‚gesunde Mischung’ sehr nach ‚gesunde Ohrfeige’ 😉
      Ich weiß wirklich nicht, wieso bei Gesundheit so andere Maßstäbe angelegt werden. Sagst Du bei Deiner Bank auch ‚Ich möchte eine gute Fonds- Mischung aus Verlust und Gewinn’? Oder beim Bäcker ‚Eine Mischung aus frischen und harten Brötchen’? 😉
      Der Haken bei der Gesundheit ist einfach, dass der Körper solche ‚Sünden’ zu gut ausgleicht und Du nicht gleich merkst, was Du da anstellst. Ich bin überzeugt, die Leute würden sich völlig anders verhalten, wenn sie mikroskopisch sehen könnten was sie mit ihren Sünden für Verheerungen anrichten …
      Dennoch ein dickes Bussi für Dich! 🙂

  3. ingja sagt:

    Lieber payoli, merci für Dein dickes Bussi :-).

    Auch der Spruch des Herrn Moor ist gut. Dein Beispiel mit der Bank hinkt, denn ich habe keine Fond-Mischung und Gewinn ist auch nicht zu verzeichnen *g*. Ebenso beim Bäcker… dort gibt es für mich nur „frisch“ oder gar nicht :-).

    Das Angebot der Lebensmittel und Genußmittel und die Zubereitungen daraus sind so enorm, dass man daraus schon eine gesunde Mischung erstellen kann. Gesunde Ernährung täglich und einmal in der Woche und am Sonntag und an Feiertagen etwas „sündiges“ :-). So könnte ich mir das vorstellen. Außerdem… ich finde immer noch was *lach*, wenn man nur gesund lebt, ist das nichts Besonders und man weiß es nicht zu schätzen. Also ist es immer wieder mal gut, „ungesundes“ zu sich zu nehmen. Das Gute existiert nicht ohne das Böse. Der Tag nicht ohne die Nacht. Man halte mich fern vom Mikroskop… *grusel*

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      Nein, nein, die Vergleiche stimmen schon! Dein ‚Sündig’ ist für Dich, für Deine Gesundheit, für Deine Lebenserwartung, für Deine Mitmenschen, für die Umwelt eindeutig schlecht.
      Beim Bäcker lebst Du Dein ‚Gut oder gar nicht’. Warum lebst Du das bei Deiner Gesundheit nicht auch? Warum sagst Du gerade da, wo’s um’s Eingemachte, wo’s um Dein Leben, um Dein Wohlbefinden geht: ‚6x Gutes, 1x Schlechtes’? Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, dass Dein Gutes wirklich gut ist 😉
      Ciao

  4. Inge Henneberg sagt:

    Wie wahr, keiner fällt sofort tot um wenn er raucht, Alkohol trinkt oder eben jahrelang gegen die Natur lebt (sich z.B. schlecht ernährt.)
    Aber sicher ist auch – langfristig sieht das ganz anders aus, die stetig steigenden Krankheitskosten sind die Bestätigung.
    Und es gibt kaum noch schlanke, wohlproportionierte Menschen, die Mehrheit kämpft mit der Fettleibigkeit bzw. einem entgleisten Stoffwechsel. Damit kann man zwar alt werden, aber wo bleibt die Lebensqualität?

    Nein danke, ohne mich!
    Servus Inge

  5. ingja sagt:

    Also wie ein Hungerhaken… Knochen umhüllt mit Haus, möchte ich auch nicht rumlaufen *grusel*, deshalb bin ich nach wie vor für den goldenen Mittelweg. Außerdem heißt es doch auch: Dreck reinigt den Magen! *g*

    Das Schlimmste was man zu sich nimmt, ist diese Schit-Chemie in Form von Medikamenten. Wenn man die über Jahre nehmen muß, können die mehr versauen, als meine vielleicht 1- 2 mal wöchentliche Nahrungssünde!

    Wenn man ein wenig zuviel an Gewicht hat, dann gibt es ein gutes Mittel, das sehr gesund ist: Sich einfach verlieben… dann wird man so leicht wie eine Feder und kann sich auf eine Wolke legen, setzen… 🙂

    Ich wünsche einen wundervollen Tag!

    Liebe Grüsse
    🙂

    • payoli sagt:

      ‚Hungerhaken’ und ‚goldener Mittelweg’ sind die Terminologie einer Menschenwelt, die mich nicht interessiert und die nur so vor Irrtümern strotzt.
      Kein Regenwurm, kein Affe, kein Igel, keine Eidechse müssen sich je Gedanken um ihre Figur machen. Die leben ganz einfach (natur)richtig und haben damit automatisch die ‚richtige’ Figur.
      Unser ganzes Kopfzerbrechen wie wir was warum machen, unser Glauben daran, dass wir stets tun müssten, ist doch eine Lachnummer.
      Wir bräuchten bloß zu sein, uns bloß naturrichtig zu verhalten und hätten weder ‚Hungerhaken’, noch bräuchten wir irgendwelche ‚Mittelwege’ noch hätten wir irgendwelche Probleme.
      Deshalb liegst Du auch mit ‚Deiner Verliebtheit’ so goldrichtig. Wenn man verliebt ist, denkt man ja auch nicht, wie stell ich es an, sondern ist (=liebt) einfach. Und es reicht!
      Wenn wir also immer lieben (=sein) würden, würde immer alles passen 😉

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