Freunde sind ansteckend

Was Gruppendruck vermag wird wohl jeder schon einmal mehr oder weniger schmerzlich erlebt haben. Doch auch das unterschwellige Vorbild von Gesellschaften und Gruppen formt unsere Leben (mit), da wir als höchst soziale Wesen angelegt sind die Jahrmillionen in Gruppen und Sippen interagierten.
Nicholas A. Christakis und James H. Fowler haben in ihrem ‚CONNECTED’ dieses Thema nun nocheinmal aufbereitet und erinnern daran, wie sehr wir auch Spielball unseres Umfeldes sind.
So wie ich kürzlich zu einem bewussten Ja- Sagen zu Deinem Leben aufgerufen habe, möchte ich heute sagen, Freunde sind seeehr ‚ansteckend’ und man sollte sicht sehr gut ansehen, ob sie einem wirklich gut tun oder nur Mit- Säufer oder Mit- Shopperinnen suchen. Ob sie auch Verständnis haben für Deine Entscheidung zu einem qualitätsvollen, naturrichtigen Leben oder eher Versuchungen bereithalten, wenn sich nicht überhaupt lustig machen über Dich.
Das Internet bietet uns heute wunderbare Möglichkeit sich mit, wenn vielleicht auch noch seltenen Gleichgesinnten zusammenzufinden.
Freunde sind wichtig! Aber falsche Freunde können auch zerstörend sein!
Guck Dir Deine ‚Freunde’ gut an, ob das wirklich Freunde sind, ob Du tatsächlich dahin willst wo sie stehen …

 

11 Responses to Freunde sind ansteckend

  1. ingja sagt:

    Es gibt und gab nie einen Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis wo ich mich hätte gern voll und ganz damit identifizieren mögen. Ich selbst bin mir mein bester Freund und wenn etwas nicht gut läuft, dann bin ich mit mir selbst sauer.

    Aber ich bin der Meinung, dass Freunde und Bekannte auch nicht so sein müssen, wie ich selbst. Denn das wäre langweilig und ich muß ja auch nicht mit ihnen zusammenleben. Von Säufern und Menschen, die ich aufgrund ihrer Art nicht mag, halte ich mich fern. Manchmal erkennt man das nicht gleich, aber dann muß man später „tschüss“ sagen und nicht erst überlegen, ob man demjenigen weh tut. Das läßt sich leider manchmal nicht ganz ausschließen.

    Das Internet bietet tatsächlich Möglichkeiten, Menschen kennenzulernen. Aber meine Erfahrung ist die, dass es meist Menschen waren, die weiter weg wohnen, also im täglichen Leben auch für mich keine Bereicherung sind.

    Liebe Grüsse
    🙂

  2. Inge Henneberg sagt:

    Kann wieder 100% zustimmen, denn eine ähnliche Erfahrung habe ich – leider – aktuell machen müssen.

    Diese, wie ich dachte – wahre Wanderfreundin, war wie sich jetzt herausstellte, nur eine „sogenannte“. Übrigens auch jene welche die Wildkräuter in der Natur für gefährlich hält (vonwegen es könnte ja Schmutz von irgendwelchen Tieren vorhanden sein.)

    Danke für Deinen Bericht, offenbar kannst Du hellsehen.
    Servus Inge

  3. payoli sagt:

    Nanana, hellsehen kann ich nicht. – Glücklicherweise! 😉

  4. ingja sagt:

    Tja, lieber payoli, Du bist wohl auch einer, der nicht bei mir um die Ecke wohnt *g*. Aber ich möchte noch mal sagen, dass es für mich immer wichtig war und ist, unterschiedlichen Menschen zu begegnen, nur so war und ist es für mich auch interessant. Sie beleben und erweitern den eigenen Horizont. Jeder hat irgendetwas an sich, was ihn besonders ineressant oder liebenswert macht. Wer immer nur alles nachplappert, nachmacht und meine Gedanken ausspricht, wird auch schnell langweilig. Auch wenn man sich einen Menschen an der Seite wünscht, der fühlt und denkt, wie man selbst – zumindest in einigen Dingen, das ist gut für das Zugehörigkeitsgefühl, die Harmonie – wenn Du verstehst, was ich meine *g*.

    Liebe Grüsse
    🙂

    PS: Schade, dass Du nicht hellsehen kannst, dann würde ich Dich gerne befragen wollen :-).

    • payoli sagt:

      Wun-der-bar, was Du da schreibst, liebe Ingja!
      Man kann Menschen einfach nur lieben, finde ich! Egal ob sie einen durch ihr Anderssein bereichern oder durch ihr Ähnlichsein bestätigen. Alle kann man nur lieben. Alle sind sie für uns Bereicherung wie auch wir durch unser Sein andere beschenken …
      Ich schick Dir ein ganz ein dickes Bussi, wenn’s auch nicht gleich ‚um die Ecke‘ ist 😉

      • ingja sagt:

        „Bussi“ hat mich erreicht, danke :-).

        Alle kann man nur lieben – schreibst Du. Können wir uns darauf einigen, dass man Menschen lieben kann, aber nicht alle. Denn ich kann wahrhaftig keinen Mörder lieben und keinen, der mir Qualen bereitet. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Schmerzen brauchen, um lieben zu können.

        Liebe Grüsse
        🙂

        • payoli sagt:

          Ein kleines Stückerl nur, wenn Du noch weitergehst …
          Und auch Du wirst alle lieben 😉
          Denn asuch Täter sind nur Täter weil sie Opfer sind …

  5. ingja sagt:

    Sorry, aber ich werde da wohl nicht weitergehen, denn einen Massenmörder z. B. kann ich nicht lieben! Ich würde damit jedem Menschen das Recht zusprechen zu töten, denn er ist ja nur ein Opfer. Hurra, wir töten weiter… und werden dafür auch noch geliebt! Das kann es wohl nicht sein und ich kann mir nicht vorstellen, dass Du das wirklich so meinst.

    Liebe Grüsse
    🙂

  6. mathias sagt:

    Hallo Ihr!

    Interessant, eure Worte. Ich merke, dass ich bei allen nicke.
    Hm, ich weiß nicht, was ich für richtig erachte, nicht wie, warum…
    Mir ist beim Lesen etwas eingefallen. Es ist der Refrain eines Liedes, das ich sehr mag.
    Ich lass es mal hier.

    love ist hate
    war is peace
    no is yes
    and we´re all free

    Tracy Chapman – why

    Alles LIEBE,

    Mathias

  7. payoli sagt:

    Yeah, and we’re all free!
    Danke!

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