Von der Natur lernen

Ein paar Tage Wandern im Ötschergebiet haben es mir wieder mal gezeigt, wie gut die Natur doch eingerichtet ist.
Die Tatsache ist eine sehr einfache: Ich hab sehr viele herrliche Walderdbeeren gefunden.
Genauer betrachtet

  • sind sie weitaus aromatischer als Zuchtformen,
  • das Finden macht einfach glücklich,
  • sie sind kostenlos und
  • ihr Suchen, Entdecken und Naschen ist ein Erlebnis,
  • während das Verputzen einer Schale gekaufter Erdbeeren oft unachtsame Gier oder Gedankenlosigkeit pur ist.

    Davon kann man auch ableiten, dass das Hinsetzen zum Essen nicht unbedingt artgerecht, und meist ein reduzierter Genuss, ist.
    Wenn ich mir schon etwas zubereite gehe ich damit gerne raus in den Garten und schlendere damit essend herum. – Das ist sozusagen das Mittelding zwischen artgerechtem Sammeln und zivilisierten ‚Tischsitten‘.

     

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    3 Responses to Von der Natur lernen

    1. Inge Henneberg sagt:

      Wieder volle Zustimmung! Inzwischen schmecken auch die Erdbeeren im Bioladen nicht mehr richtig. Es werden fast nur noch lang haltbare Sorten gezüchtet, die zwar superreif ausschauen, aber nicht mehr richtig süß und schon garnicht aromatisch sind. Außerdem auch nicht richtig weich, wie man es eigentlich von einer Erdbeere gewohnt ist, sondern es gibt immer mehr die festen Sorten, die sich auch nach mehreren Tagen nicht verändern.
      Ähnlich die Pfirsiche, sehen superreif aus, aber sind knochenhart – irgendetwas stimmt doch da nicht mehr.
      Frage mich wohin das noch führen soll, was nutzt das globale reichhaltige Angebot, wenn der Genuß auf der Strecke bleibt?
      Und so gern ich die Wildbeeren und Pflanzen habe, aber das Angebot speziell bei den Beeren ist ja nunmal sehr an den Sommer gebunden, also sind wir auf den Handel angewiesen.
      Die Zeiten als jeder einen Garten hatte, sind ja leider auch schon lange Vergangenheit, wäre aber ideal das wieder einzuführen.

      • payoli sagt:

        Ja, dem Gärtnern und guerilla gardening gehört die Zukunft!
        Platz ist im kleinsten Fensterbrettkistchen.
        Im Urlaub auch Versandt- Kontakte zu Gleichgesinnten in anderen Klimazonen knüpfen.
        Sich ein Glashäuschen irgendwo ins Eck stellen …
        Kerne nicht in den Müll schmeißen sondern aussäen.
        Ach, tun könnte man so viel …

    2. charlysblog sagt:

      und mit der Natur leben – und nicht gegen sie resorcen nutzen und schätzen aber sag das mal der geldgeilen Meute da draussen
      das fängt mit täglichen Kosumgütern an und lässt sich beliebig in allen Lebensbereichen
      fotrsetzen , ich arbeite mit einer mehrfach national und international internationalen Firma zusammen, die Maßstäbe in Sachen Ethik und Nachhaltigkeit setzt
      GEIZ ist nicht GEIL!!

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