Frisches Kraut ist da!

Ein leckeres Rezept mit dem frischen Weißkraut:

Kraut fein hobeln,
etwas einsalzen,
Kümmelkörner dazu,
gut durchmischen,
einige Zeit stehen lassen und immer wieder durchmischen,
weiche Avocado feingewürfelt dazumischen,
mit weißen, kernlosen Weintrauben komplettieren
Fertig!
Guten Appetit!

PS: Das Rezept ist nach rohköstlichen Gesichtspunkten etwas ’sündig‘ 😉
Denn

a) Reines Speisesalz sollte man meiden. Ich verwende mit Himalayasalz selbsthergestelltes Wildkräutersalz und hoffe damit auf die Absolution der gestrengen Götter der Artgerechtheit 😉

b) Kernlose Weintrauben wären auch zu meiden, da bei kernlosen Früchten die Vitalität stark vermindert ist. Aber in einer Salatmischung bei der anderes gut gekaut werden will, müsste der Geschmack der zerbissenen Weintrauben- Kerne dazupassen. Das tut er bei dem Rezept aber nicht.

 

8 Responses to Frisches Kraut ist da!

  1. Inge Henneberg sagt:

    Danke für das Krautrezept. Da Du ja Salz hinzugenommen hast, wird es wohl ohne dasselbe eher nicht schmecken, oder?
    Habe mich nämlich entschlossen niemehr wieder Salz zu verwenden – ist etwas ungewohnt, z.B. merke ich jetzt, daß mir die gekauften Tomaten eher nicht mehr so gut schmecken ohne Salz. Aber da muß ich durch.
    Eventuell mal eine andere Sorte versuchen.

    Leider – auch im Naturkostladen – gibt es nurmehr lang haltbare Sorten, die schmecken nicht mehr richtig.
    Wichtig ist natürlich bei allem was man roh verzehrt, es muß unbedingt gut schmecken und der Trend geht leider woanders hin: es muß sich alles lange halten ohne zu verderben.
    Heute bekam ich wieder ein Packerl mit zwei Schlangengurken (Garten/Gewächshaus meines Bruders),
    die sind sowas von gut, prall, fest und leicht süßlich.. Ein Genuß!
    Da kommen selbst die aus dem Bioladen nicht mit.

    • payoli sagt:

      Liebe Inge,
      Du hast natürlich vollkommen Recht!
      Ich hab’s eh im PS geschrieben, man sollte Salz natürlich generell meiden, aber ich denke, die Leute, die hier mitlesen sind selbst- und verantwortungsbewusst genug, das für sich richtig und angenehm zu entscheiden.
      Es geht bei dem Rezept weniger um den Geschmack, sondern um das Aufbrechen der doch sehr harten Zellstrukturen beim Kraut, durch das Salz.
      Ich hab aber vor, ihn das nächste Mal ohne Salz und stattdessen mit mehr mechanischer Bearbeitung zu versuchen. Wenn man Kohl z.B. fest und lang genug knetet wird er auch weich.
      Deine Geschmacks- Beobachtungen kann ich nur bestätigen. Es wird immer schwieriger, gute Produkte zu kriegen. Das Positive daran: Immer mehr Menschen pflanzen wieder selber an, versuchen sich in Permakultur, kaufen bei Bio- Produzenten.

    • dreamcat sagt:

      @frische Schlangengurke:
      Unser Körper weiß, dass Frisches das Beste ist! Deshalb schmeckt Frisches so köstlich!
      @Tomatensorte:
      habe heute eine Wildtomate, die tatsächlich wild am Bauernhof wächst, gekostet! Aroma pur! Gibt es bei Arche Noah. Wilde Kirschtomate. Widerstandsfähig, blumentopfgeeignet, wenn dieser groß genug ist, pflegearm und fäulnisfrei.
      Meine letzte eigene hatte ich 3 Jahre lang im Topf, Im Sommer auf der Terrasse, im Winter im Wintergarten, wo sie jeweils einen neuen Haupttrieb bildete, im Sommer wieder draußen etc. Nach 3 Jahren wechselte ich die Wohnung, hier gibt’s nicht so ideale Lichtverhältnisse, dafür Nussbaum und etc.
      Viel Freude mit der eigenen Tomate nächsten Frühling! 🙂

  2. dreamcat sagt:

    Um weiches Kraut zu erhalten: Das fein geschnittene Kraut in einen hölzernen Bottich und mit nackten Füssen (am besten zu zweit eng) darauf tanzen bis das Kaut weich ist 😉

  3. dreamcat sagt:

    @ kernlose Trauben:
    Monsanto lässt grüßen! Und das woll‘ ma doch wirklich nicht, oder?

    • payoli sagt:

      Du hast vollkommen Recht! Nur bei diesem Rezept mach ich für mich eine Ausnahme, da das Zerbeißen des Krauts und Kümmels so geil ist und da stört es ziemlich, wenn man die biteren Traubenkerne mitzerbeißt.
      Aber heute z.B. hatte ich ein wunderbares Weintraubentörtchen mit Cashew- Schlagobers; das war mit wunderbaren regionalen (Kern-)Trauben 😉
      Gruß nach Kroatien!

  4. dreamcat sagt:

    Die Traubenkerne vorher zart und dezent rauslutschen und den Rest ins Törtchen oder Kraut legen.
    😉

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