Essen, das gegen Krebs schützt

Zu der Viel-, um nicht zu sagen Unzahl an Ratgeber- Büchern, die Errettung vor Krebs versprechen und dennoch nichts an den anhaltend stetig steigenden Erkrankungsraten ändern konnten, kam nun das Buch von Kerstin Hulten dazu.
Es beinhalttet viel Richtiges aber auch viel Unsinniges, vor allem aber aus der ‚paradise your life‘- Sicht unglaublich viel umständlich Kompliziertes, wie es sich eben für eine Ernährungswissenschafterin gehört 😉

Allein der Titel ist ja eigentlich eine Lachnummer. Denn Krebs gibt es nur in Gesellschaften, die ihn sich ‚anessen‘. Da von einem Essen zu sprechen das vor Krebs schützt, schummelt natürlich gleich wieder das beliebte Medizinerbild der pösen, pösen Erkrankungen rein, die sich über uns hermachen und die wir ‚bekämpfen‘ müssen.
Diese Sicht kommt natürlich gut an bei den Menschen, da sie diese natürlich ganz wunderbar ‚Ursachen‘- entlastet und nicht ungebührlich an deren Verhalten kratzt.
Doch in Zeiten, in denen mittlerweile bereits jeder Dritte im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt, ist Schluss mit Geschummel, denke ich. Es muss auf den Tisch, dass jeder sich selber seine Erkrankung (mit)verursacht.
Jedermensch sollte ständig in seinem Kopf ein ‚Anzeigeinstrument‘ präsent haben, das ihm anzeigt wie artgerecht sein jeweiliges Verhalten ist bzw. wie weit es vom Primaten- und damit von unserem Ur- Verhalten abweicht.
Gänzlich unglaubwürdig wird das o.g. Buch, wenn es unter anderem Curry- Hähnchen- Rezepte empfiehlt.

Die Wahrheit wie man lebenslang dauergesund lebt, gibt es völlig kostenlos in jedem beobachtend, wachen Gehirn, hier im ‚paradise your life‘- blog, zusammengefasst in dem Satz ‚Lebe möglichst nahe an unserem, Jahrmillionen lang erfolgreichen Ur- Verhalten, das uns die Primaten bis heute ‚konserviert‘ haben‘ oder in meinem Buch, das so prominent empfohlen wird 😉

9 Responses to Essen, das gegen Krebs schützt

  1. Inge Henneberg sagt:

    Kämen nur mal diese beiden Herren tatsächlich auf die Idee den Menschen das Richtige (z.B. Dein Buch) zu empfehlen, wäre ja schon viel gewonnen.
    Nur – wir wissen auch, daß das niemals gschehen wird, denn zuerst kommt immer die Wirtschaft und alle am sogenannten Gesundheitssystem Verdienende würden auf die Barrikaden gehen.
    Die eigentliche Macht liegt leider weder beim Papst, noch beim US-Präsidenten, sondern bei der Wirtschaft/Kapital.

    Das ist das Dilemma, wobei natürlich die wirkliche Macht „beim Volke liegt“, und da sind wir wieder bei jedem Einzelnen selbst. Es ist also noch nicht alles verloren, jeder kann sofort heute umkehren und wieder im Einklang mit der Natur leben.

  2. payoli sagt:

    Der payoli- Award für die treffsicherste KommentatorIn geht an …
    [Tatatataaaaaaaa!]

             Frau Inge Henneberg

    😉

  3. ingja sagt:

    Lieber payoli, hier bin ich :-), habe Deinen Ruf erhört und nun mußt Du auch mit dem leben, was ich schreibe :-).

    Es ist toll, daß solch ein Buch geschrieben hast. Das o. g. Buch, das Du kritisierst, kenne ich nicht, Deines auch nicht. Aber Kontroversen finde ich immer gut, dann wird es nicht so langweilig und jeder kann das für sich Richtige rauspicken. Ganz bestimmt trägt jedes einen Teil dazu bei, sich gesünder zu ernähren.

    Krebs ist aber nicht nur eine Krankheit durch ungesunde Ernährung, sondern wird auch durch Stress erzeugt und soweit ich weiß, ist diese Erkrankung sogar vererbbar. Wenn natürlich jemand immer denkt: Das hatte meine Tante, dann werde ich das auch bekommen, dann wird es wohl so sein. Gedanken machen ja auch viel aus, das ist mir schon lange bewußt, aber nicht immer kann ich es verinnerlichen.

    Curry-Hähnchen? Hmmm, da bekomme ich direkt Appetit darauf :-). Ungesund? Dreck reinigt den Magen.

    Also ich bin für eine gesündere Ernährung, aber es muß ja nicht gleich so extrem sein. Ein „Wachrütteln“ schattet nicht!

    Warum bin ich jetzt müde? *g*

    Liebe Grüsse
    🙂

  4. ingja sagt:

    …ich lach mich schief 🙂 …schattet = schadet

    Beweis: Ich bin tatsächlich müde.

  5. ghore sagt:

    Leider wird „Jeder“ nicht umkehren, da hilft auch kein Buch, selbst wenn es ein gutes Buch ist.

    Ich möchte den Herren Papst und Mr. President nichts vorwerfen, denn ich glaube, sie meinen es wirklich gut.
    Wieder leider nützt das nichts.
    „Gut meinen“ hat immer einen langen Rattenschwanz und der schlägt uns tagtäglich ins Gesicht.
    patsch patsch

    • payoli sagt:

      Ja, das glaub ich auch, dass die beiden ihr Bestes geben! Ich glaub sogar, dass jeder es nur gut meint und jeder nur tun kann, was er eben tut. Doch wir stecken noch in einer Welt voller – wenn auch unsinniger, so doch vorhandener – Negativ- Programmierungen und Vorstellungen. Die gilt es Schritt um Schritt wegzukriegen …

  6. zentao sagt:

    Hallo Payoli
    ich kann dir nur beipflichten, alles hat eine Ursache.Durch das Essen von minderwertiger Nahrung,vor allem von Technischem Fabrik Food, das heisst alles was Verarbeitet wurde, all das Übersäuert unseren Körper.Krebs ist nur die Endstation der Übersäuerung.In dem Buch „Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses“ steht einiges, sehr Unangenehmes über das falsche Essen.
    Liebe Grüsse von zentao

  7. Inge Henneberg sagt:

    Ingja – sicher Krebs ist nicht nur ernährungsbedingt, er hat viele Ursachen. Aber eines ist sicher: mit wieder „zurück zur Natur“ – und das schließt selbstvertsändlich die Ernährung mit ein, haben wir die „größtmögliche“ ABWEHR, das ist es doch was zählt.

    Die Fehler unserer Vorfahren können wir leider nicht mehr rückgängig machen und unserer Umwelt mit all ihren Schadstoffen nicht mehr ausweichen, aber wir können das Beste daraus machen – ja und da arbeitet z.B. „Payoli“ und noch so einige dran, das „hebt“ doch. Sieh es mal so.

  8. Mina sagt:

    Interessant, ich bin leider auch gezwungen mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen,

    http://fight4hope.wordpress.com/

    Grüße, Mina

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