High touch statt high tech

Ich hab’ vor einigen Jahren meinen high tech- Job zugunsten eines Gesundheits- Studiums verlassen und sehe kürzlich das Buch „Die Zukunft der Arbeit“ von Peter Zellmann, das genau das als allgemeinen Trend prognostiziert.
Weg von high tech, hin zu high touch. Hin zu Zuwendung, Zuhören, Zeit und Information geben.
Ein gutes Beispiel dafür wie anders heute noch die Wertigkeiten sind, ist das fallweise Gejammere der Leute über meine Honorare.
Dass sie sich mit meinen Informationen aber Monate an Krankheitsausfällen sparen und Jahre an Lebenszeit dazugewinnen ist ihnen ebenso wenig einsichtig wie die Vergänglichkeit und Nutzlosigkeit ihrer ebenso teuren Friseurbesuche oder Klimbim- Käufe.
Aber ich spüre auch immer häufiger, dass Menschen bereits die wirklichen Wertigkeiten und Lebensqualitäten immer besser erkennen und zu schätzen wissen.
Deshalb sollte niemand zögern, sein Leben umzukrempeln!
Konsumiere, funktioniere, vegetiere nicht, sondern lebe, erlebe, liebe!
paradise your life !

 

8 Responses to High touch statt high tech

  1. Jette sagt:

    Na klar, ich habe ja eher den Eindruck, dass sich viele Menschen nicht trauen ihr Gegenüber auch zu berühren, es aber durchaus möchten.

    Ich mache das schon immer, ich bin jemand, der andere Menschen berührt, schon seitdem ich ein kleines Kind bin. Ich nehme so Kontakt auf und drücke meine Wertschätzung und Zuneigung aus und ja, es geht uns Menschen (Ausnahmen, die die Regel bestätigen…)
    dadurch besser.
    Und ich finde das toll! 😀

    • payoli sagt:

      Ich auch! 🙂
      Gratuliere zu Deiner Kontaktfreudigkeit!

    • Lilli sagt:

      Ja klar tuen uns Berührungen gut und helfen zu heilen – trotzdem mag ich es nicht, wenn ich ungefragt von Fremden berührt werde. Das empfinde ich einfach als übergriffig.

      • payoli sagt:

        Ist ja auch nicht notwendig! Jeder legt fest, was er zulässt und was nicht. Doch Dir muss klar sein, dass Du mit einer gewissen Distanziertheit nonverbal ausdrückst, dass Du entweder Probleme mit Nähe hast oder Menschen nicht wirklich liebst.

  2. Inge Henneberg sagt:

    Ja – es ist schon so – verkehrte Welt. Für die wirklich „wichtigen“ Dinge des Lebens ist entweder garkeines oder nur sehr wenig Geld da. Und ich meine damit nicht nur die wirklich „Armen“, sondern eher jene die ein dickes Bankkonto haben.

    Schade ist auch daß viele Menschen ihre Gesundheit und Wohlbefinden erst dann zu schätzen wissen, wenn sie es verloren haben.

    Was mich betrifft lautet die Devise: so viel wie möglich selber machen: (Frisörin, Seifensiederin, früher Bäckerin, früher Köchin, Gärtnerin, Schneiderin, Strickerin, Fotografin)
    Es bleibt noch ausreichend Zeit für andere Dinge (z.B. Bergwandern) und das alles macht mir unheimlichen Spaß, weil mich die Ergebnisse befriedigen, die mir übrigens auch niemand anderer so optimal bieten kann.

  3. Lilli sagt:

    Nun ja, ich finde ja, wer sein Wissen weitergibt hat auch einen Anspruch auf Entlohnung. Aber wozu braucht ein Mensch, der naturident lebt, Geld. Primaten haben doch auch kein Geld oder? Warum läßt du dich nicht in Naturalien bezahlen – da wäre doch mal authentisch.

    Wie naturident ist eigentich das Internet? Surfen Primaten auch?

    • payoli sagt:

      Ich brauch das Geld nicht, hab aber eine gewisse Verantwortung Kollegen gegenüber, die von ähnlichen Vorträgen und Seminaren leben müssen. Ich würde auch Naturalien nehmen bzw. bin sehr moderat bei den Preisen.
      Ich brauch das Internet nicht wirklich. Ich mach das um mehr Menschen zu erreichen.

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