Liebe (2)

14. August 2010

Du willst doch zweifellos glücklich sein.
Glück aber, kann Streit, Hader, Negatives nicht brauchen.
Wie also diesen Glücks- Verhinderern entkommen?
Du hast nur EINE Chance: Du musst sie lieben!
Ja, Du musst sowohl all das Gute, als auch das Schlechte, Du musst – in DEINEM ureigensten Interesse, beides akzeptieren und lieben.
Wir haben bereits (in ‚Liebe (1)‘) die Wichtig- und Nützlichkeit unserer Feinde angesprochen. Genauso verhält es sich mit allem Negativen auch.
Du hast ein Leben hier und jetzt, in einer Welt und Gesellschaft gewählt, das noch Negatives enthält, weil es Dir weiterhilft, weil es Dich fördert, und Dir damit Gutes tut.

Wir alle haben eine Programmierung in uns, die ist so unsinnig, dass man es gar nicht fasst!
Wir meinen, unser Glück wäre vom richtigen Objekt, vom richtigen Verhalten anderer, von der Erfüllung unserer Erwartungen abhängig.
Das ist grundfalsch! Denn sobald wir beurteilen, teilen wir bereits, verunmöglichen uns die Gesamtheit, verunmöglichen uns die Harmonie und fallen aus der Liebe.
Wir senken damit unsere Schwingung auf ein Nichtglücksniveau und ziehen durch das Resonanzgesetz erst recht das Befürchtete an. Denn etwas be-fürchten kommt von Furcht, von Angst und bedeutet nichts anderes als Abwesenheit von Liebe.

Das heißt, wir KÖNNEN nur – im eigenen Interesse – ALLES lieben!
So! Jetzt wissen wir also, dass wir Objekt- los lieben müssen.
Wir müssen sozusagen die Liebe immer in und mit uns tragen, denn wir sind immer mit uns dabei!
Du bist nie und nirgends ohne Dir!
Und unser Glück soll ja nicht vom Außen abhängen, sondern von unserem Inneren, von uns. Wir wollen doch unser Glück gestalten und nicht der Spielball anderer sein, oder?
Also musst Du immer und überall Liebe sein, dann wird Dir immer und überall Liebe entgegenströmen.
Und wenn nicht, dann liebe es, dass dem so ist! 😉
Das ist immer noch besser, als aus der Liebe zu fallen.
Denn was heißt es, wenn Du Dich z.B. ärgerst? Es bedeutet nichts anderes, als dass Du Dich nicht wertschätzt, dass Du Dich selbst verletzt und un- ganz machst. Denn Dein innerstes Sein ist Liebe.
Wenn Du aus der Liebe fällst, wenn eine läppische Panne Dir wichtiger ist, als Dein Inneres, als Dein Sein, als Deine Liebe, schätzt Du Dich weniger, als dieses läppische Unglück.
Erinnere Dich doch an Zeiten in denen Du verliebt warst! Da waren doch Pannen die Deinem Partner z.B. passierten auch unwichtig und es ist dennoch bestens gelaufen, ganz ohne Deinen Ärger …

Immer und überall Liebe sein bzw. zu lieben bedarf natürlich eines stetigen Übens. Doch Du kannst es mit Logik drehen und wenden wie Du willst, es ist der einzige und beste Weg für Dich.
Auch emotional fühlt es sich weit besser an, immer und alles zu lieben.
Versuch z.B. mal als Übung segnend durchs Leben zu gehen. Guck Dich um, was um Dich ist und segne oder liebe ALLES! Alle Gegenstände, alle Personen, alle Substanzen, alle Szenen, alle Tätigkeiten, etc.
Du wirst es sofort spüren, um wie viel besser es sich anfühlt, als ständig über alles zu fluchen, alle zu kritisieren und mit allem zu hadern oder auch nur ständig alles zu beurteilen, zu bewerten.
Und auch hier ist die Logik zwingend. Sieh Dir an, was Dich umgibt!
Es ist doch tatsächlich alles wunderbar!
Jede Ameise, jede Blüte ist ein unvergleichliches Wunder, das alle Wissenschafter der Welt nicht herstellen könnten. Jede Zelle Deines Gegenübers ist ein unvorstellbares Wunderwerk der Natur. Man kann doch das alles nur lieben!
Auch die Handlungen unserer Geschichten, unsere Erlebnisse, das Fügen und Trennen unserer Lebensbahnen könnten sich die besten Drehbuchautoren nicht besser ausdenken. Man kann nur kniehen davor und sie lieben!
Also, üb Dich im Lieben Deines Umfeldes bis zum nächsten Beitrag über naturgemäßes Denken: Liebe (3)