Liebe (2)

Du willst doch zweifellos glücklich sein.
Glück aber, kann Streit, Hader, Negatives nicht brauchen.
Wie also diesen Glücks- Verhinderern entkommen?
Du hast nur EINE Chance: Du musst sie lieben!
Ja, Du musst sowohl all das Gute, als auch das Schlechte, Du musst – in DEINEM ureigensten Interesse, beides akzeptieren und lieben.
Wir haben bereits (in ‚Liebe (1)‘) die Wichtig- und Nützlichkeit unserer Feinde angesprochen. Genauso verhält es sich mit allem Negativen auch.
Du hast ein Leben hier und jetzt, in einer Welt und Gesellschaft gewählt, das noch Negatives enthält, weil es Dir weiterhilft, weil es Dich fördert, und Dir damit Gutes tut.

Wir alle haben eine Programmierung in uns, die ist so unsinnig, dass man es gar nicht fasst!
Wir meinen, unser Glück wäre vom richtigen Objekt, vom richtigen Verhalten anderer, von der Erfüllung unserer Erwartungen abhängig.
Das ist grundfalsch! Denn sobald wir beurteilen, teilen wir bereits, verunmöglichen uns die Gesamtheit, verunmöglichen uns die Harmonie und fallen aus der Liebe.
Wir senken damit unsere Schwingung auf ein Nichtglücksniveau und ziehen durch das Resonanzgesetz erst recht das Befürchtete an. Denn etwas be-fürchten kommt von Furcht, von Angst und bedeutet nichts anderes als Abwesenheit von Liebe.

Das heißt, wir KÖNNEN nur – im eigenen Interesse – ALLES lieben!
So! Jetzt wissen wir also, dass wir Objekt- los lieben müssen.
Wir müssen sozusagen die Liebe immer in und mit uns tragen, denn wir sind immer mit uns dabei!
Du bist nie und nirgends ohne Dir!
Und unser Glück soll ja nicht vom Außen abhängen, sondern von unserem Inneren, von uns. Wir wollen doch unser Glück gestalten und nicht der Spielball anderer sein, oder?
Also musst Du immer und überall Liebe sein, dann wird Dir immer und überall Liebe entgegenströmen.
Und wenn nicht, dann liebe es, dass dem so ist! 😉
Das ist immer noch besser, als aus der Liebe zu fallen.
Denn was heißt es, wenn Du Dich z.B. ärgerst? Es bedeutet nichts anderes, als dass Du Dich nicht wertschätzt, dass Du Dich selbst verletzt und un- ganz machst. Denn Dein innerstes Sein ist Liebe.
Wenn Du aus der Liebe fällst, wenn eine läppische Panne Dir wichtiger ist, als Dein Inneres, als Dein Sein, als Deine Liebe, schätzt Du Dich weniger, als dieses läppische Unglück.
Erinnere Dich doch an Zeiten in denen Du verliebt warst! Da waren doch Pannen die Deinem Partner z.B. passierten auch unwichtig und es ist dennoch bestens gelaufen, ganz ohne Deinen Ärger …

Immer und überall Liebe sein bzw. zu lieben bedarf natürlich eines stetigen Übens. Doch Du kannst es mit Logik drehen und wenden wie Du willst, es ist der einzige und beste Weg für Dich.
Auch emotional fühlt es sich weit besser an, immer und alles zu lieben.
Versuch z.B. mal als Übung segnend durchs Leben zu gehen. Guck Dich um, was um Dich ist und segne oder liebe ALLES! Alle Gegenstände, alle Personen, alle Substanzen, alle Szenen, alle Tätigkeiten, etc.
Du wirst es sofort spüren, um wie viel besser es sich anfühlt, als ständig über alles zu fluchen, alle zu kritisieren und mit allem zu hadern oder auch nur ständig alles zu beurteilen, zu bewerten.
Und auch hier ist die Logik zwingend. Sieh Dir an, was Dich umgibt!
Es ist doch tatsächlich alles wunderbar!
Jede Ameise, jede Blüte ist ein unvergleichliches Wunder, das alle Wissenschafter der Welt nicht herstellen könnten. Jede Zelle Deines Gegenübers ist ein unvorstellbares Wunderwerk der Natur. Man kann doch das alles nur lieben!
Auch die Handlungen unserer Geschichten, unsere Erlebnisse, das Fügen und Trennen unserer Lebensbahnen könnten sich die besten Drehbuchautoren nicht besser ausdenken. Man kann nur kniehen davor und sie lieben!
Also, üb Dich im Lieben Deines Umfeldes bis zum nächsten Beitrag über naturgemäßes Denken: Liebe (3)

 

19 Responses to Liebe (2)

  1. Inge Henneberg sagt:

    Hey – Dein Beitrag kommt mir sehr bekannt vor, mir ist als höre (lese) ich meinen Bruder. Aber ich tue mich schwer damit.
    Kann bei allem und allen voller Liebe sein, mit der Natur, den Tieren, Pflanzen usw., aber mit einer Ausnahme – den Mitmenschen.
    Da bin ich zu oft enttäuscht worden und zwar besonders, wenn ich verliebt war.
    Im Grunde wurde aber nicht ich geliebt, es war mein Aussehen, Körper etc., mir wurde Liebe vorgespielt.
    Und ich selber – so voller Liebe mit rosaroter Brille -, habe es viel zu spät bemerkt – das war die Realität.

    War aber nur ein Beispiel von vielen, es gab weitere für mich sehr negative Erfahrungen, die allesamt aus meiner Unvoreingenommenheit und eben viel Liebe die ich in mir hatte, geschehen sind ( auch finanzieller Hinsicht im engsten Familienkreis) und wo ich nach nur paar Jahren danach schmerzlich erkennen mußte, daß ich wieder einmal zu großherzig war und mich getäuscht hatte.
    Geerntet habe ich unerbittliche Ablehnung, (in einem Fall nur, Gott sei Dank), aber das ist schon niederschmetternd.

    Irgendwann geht man dann wesentlich vorsichtiger mit der Liebe (zu den Mitmenschen) um, ein Selbstschutz, der mir das wenige was noch übrig war, erhalten hat.

    Das widerspricht etwas Deiner Theorie (oder ist es Praxiserfahrung von der Du berichtest), dann hattest Du offensichtlich mehr Glück mit Deinen Mitmenschen, die ja bekanntlich verschieden sind.

    Daß ich trotzdem immer noch voller Liebe bin, mich an jeder Blume, jedem Vogel, eben der gesamten Natur erfreuen kann und meinem Schöpfer täglich für all diese Herrlichkeiten dankbar, voll zufrieden mit allem bin, zeigt ja wohl auch, ich wurde nicht beschädigt.
    Eventuell auch deshalb, weil ich auf der anderen Seite immer wieder viel Glück erfahren habe, war ja in meinem ganzen Leben noch niemals ernst krank, Gesundheit und Wohlbefinden sind eine absolute Selbstverständlichkeit für mich, schon ein Privileg.

    Eventuell der gerechte Ausgleich?

    • payoli sagt:

      Es tut mir im Herzen weh, dass Du so enttäuscht wurdest. Andererseits bin ich zutiefst überzeugt davon, dass es einfach Lernaufgaben für Dich sind und waren, die Dich letztendlich bereichern werden.
      Wie ich geschrieben habe, ist lieben nicht immer nur das Gute lieben. Das wäre ja zu einfach! 😉
      Auch die negativen Erfahrungen annehmen zu können, in ihnen einen Sinne, eine Aufgabe, sehen zu können, ist auch Liebe.
      Mir selber ist auch nicht alles immer gelungen. Ich war schon oft ‚zu Tode betrübt‘, aber ich nehm mir immer wieder vor, dennoch wieder neu zu beginnen und glücklich zu sein, dass ‚es war‘, anstatt unglücklich zu sein, dass ich enttäuscht wurde. Denn meine Enttäuschung war ja – wie geschrieben – immer ich selber, immer MEINE ‚falsche‘ Erwartung, MEINE Ablehnung des Seins.
      Dass Du Ausgleich findest in der Natur freut mich für Dich. Aber glaub mir, die Menschen sind genauso wunderbar. Sie wurden bloß zig, bis hunderte, Generationen lang ‚völlig verblödet‘.
      „Wenn ich mir all die süßen Kinder anseh frag ich mich, woher all diese erwachsenen A….löcher herkommen“ sagte mal einer … 😉

    • papamojo sagt:

      Liebe ist wie die Sonne. Sie scheint einfach. Sie sucht sich nicht aus, wen sie bescheint, sie gibt und sie verschwendet nicht einen Gedanken an Erwartung oder Gegenleistung. Die Sonne kann niemals enttäuscht werden.

  2. Jette sagt:

    Ich muss jetzt echt lachen.
    Alles ist gut und alles hat seine Berechtigung. Ja. Immer. Das verstehen nur die meisten Menschen nicht.

    Alles Liebe!

  3. Jette sagt:

    Hm. Ja, na ja, die Welt so wie sie ist, zeigt ja nur, dass wir alle noch viel zu viel zu lernen haben.
    Ich abstrahiere da gern noch einmal weiter, denke eher, dass wir in unser menschlichen Form gar nicht „perfekt“ sein können, weil wir sowieso nur eins mit Gott sein können und das ist so einfach nicht jedem gegeben, das hat für mich nicht viel mit dem eigentlichen „Wollen“ zu tun, es gibt halt auch Dinge, die so schwierig sind, dass sie für mich und viele andere nicht erreichbar sind.
    Was mich natürlich nicht aus der Verantwortung nimmt mich trotzdem immer weiterzuentwickeln!

    Alles Liebe!

    • payoli sagt:

      Um ‚Deine Spur‘ aufzunehmen:
      Dieser Gott ist in allem!
      Somit auch in uns!
      Somit sind wir alle unsere Götter.
      Und wir SIND perfekt!
      Wir erinnern uns bloß nicht an all unsere Perfektion, weil wir noch Erfahrungen machen WOLLEN 😉

      Als Gott, liebe Jette, ist Dir alles möglich!
      DU bestimmst!
      Doch wenn Du sagst ‚Es gibt halt auch Dinge die nicht erreichbar sind‘ so sind sie nicht erreichbar. Sagst Du ‚Sie sind erreichbar‘ sind sie erreichbar! That’s it! 🙂

  4. Inge Henneberg sagt:

    Denke nicht daß wir – nur weil Gott auch in uns ist – perfekt sind. Diese Eigenschaft hat nur unser Schöpfer. Aber da gebe ich Dir recht, wir können das beste draus machen, indem wir uns täglich neu bemühen und immer positiv denken.

    Dazu gehört für mich aber auch eine Auswahl meiner Freunde bzw. derjenigen zu treffen, mit denen ich mich umgebe, diese Freiheit nehme ich mir.
    Man wird ja nicht nur älter, sondern auch reicher an Erfahrungen und aus diesen sollte man lernenm, sagt der Verstand in mir.

    Trage die Liebe weiterhin in mir, aber was meine Mitmenschen betrifft, bin ich halt „vorsichtiger“ geworden. Mit ein Grund warum es mir mit den Jahren immer besser geht – und die Psyche ist ja auch sehr wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden.

  5. zentao sagt:

    Wer einmal glühende Kohle angefasst hat, wird es nie mehr tun. Bis sich ein Mensch ändert, muss es leider immer zuerst weh tun…wenn der Schmerz gross genug ist…dann ändert er sich. Daraus kann sich vieles entwickeln.
    Mit der Liebe…ist es oft ähnlich…einmal verletzt, dann wird man vorsichtig.
    Erst durch aktives Bewusst werden,was den da alles abläuft und dass wir immer beteiligt sind…wenn wir bereit sind uns zu geben und nicht immer etwas zurück erwarten…dann kommt viel mehr retour….Wir sind der Schöpfer unserer Liebe…und die anderen sind ebenfalls Schöpfer und so sind wir alle Gott…es muss uns eben bewusst werden und dann so leben….und das ist nicht immer leicht.
    Liebe Grüsse zentao

    • payoli sagt:

      Jep!
      Oft ist eben unsere Sensibilität noch nicht fein genug, um den Schmerz der heißen Kohlen zu fühlen, die wir mit unserem Tun tagtäglich am Glühen halten 😉

  6. ghore sagt:

    Was sagt man einem Menschen, der die eigene und beste Freundin, die Treueste und Erste unter allen, nicht Liebe nennt?

    Ah, ich weiß!

    Alles Liebe!;-)

  7. ingja sagt:

    Ja, ich liebe die Person, die sich Zugang in meine Wohnung verschafft hat, mir Kaffeetassen geklaut hat und wer weiß was noch. Ich liebe die Person, die mich benutzt hat, mich irgendwann nicht mehr brauchte und dann fallen ließ, ich liebe unsere Einrichtung Polizei, weil sie nicht für mich da sind, wenn ich um Hilfe gebeten habe. Ich liebe die Ärzte, die nicht gewissenhaft mit mir umgegangen sind. Ich liebe die Betrüger, die anderen das Geld aus der Tasche ziehen. Ich liebe den betrunkenen Autofahrer, der dazu beigetragen hat, dass ich ins Krankenhaus mußte, ich lebe ja noch. Ich liebe die Menschen, die sich daran beteiligen, andere zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollen. Ich liebe die Menschen, die Kindern auf den Schulhöfen Drogen verkaufen. Ich liebe den Nachrichtensprecher, der dazu beiträgt Lügen zu verbreiten. Ich liebe einen Pfarrer, der von Moral predigt und sich an einem Kind vergeht. usw. usf. etc. pp.

    Nun möchte ich gerne in aller Liebe den Heiligenschein überreicht bekommen!

  8. ingja sagt:

    Das mit den Kaffeetassen nehme ich zurück! Da könnte ich mich irren.

    Ansonsten:

    Viele sind in der Theorie Perfektionisten.

    Doch für jeden sieht Perfektion anders aus und das ist gut so. Sonst könnten wir uns gleich alle eine Uniform anziehen, den gleichen Haarschnitt tragen.

    Die Liebe fordert nicht … !!!

    Liebe Grüsse
    🙂

  9. ghore sagt:

    Hmmm…

    Stell mir vor, den einen Augenblick, in dem ich erkenne, erkenne – nicht wissen -, dass sich alles fügt, zusammen passt, in sich schließt…
    Wirklich und wirklich Alles.
    Dieser Augenblick, so einfach.

    Liebe… einfach…

    ja

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