Vom Herman lernen …

Wer das Glück eines freilaufenden Hasens, namens Herman oder auch eines anderen Tieres, eines Meerschweinchens o.Ä. hat, möge sich doch bitte einmal ansehen WIE genau diese Tiere ihre Nahrung auswählen, WIE genau sie ihre Fress- Mengen dimensionieren. Da werden von offensichtlich wohlschmeckenden Pflanzen nichtmal die ganzen Blätter genommen, sondern wird lieber weitergehoppelt.
Rohköstler tun sich ja schon mehr Gutes, als man annehmen möchte.
Instinktos (eine spezielle Art der Rohköstler) essen genau nach Gusto, nach Geruch, nach Geschmack, nach Instinkt und alles mono und unvermischt.
WIE genau, aber freilebende Tiere qualitativ und mengenmäßig essen, kann man sich nur von diesen abgucken!
Unsere ‚Teller- leer- ess’- Programmierungen, Vermischungs- Tendenzen, unsere Überfressungen und Essens- Halt- Ignorierungen sind gang und gäbe.
Versuch doch mal nur Dinge die Dich wirklich glücklich machen!
Verzichte im Zweifelsfall sogar auf das Essen.

Schlecht Schmeckendes spucke sofort aus!
Bei einem Abfall der Esslust sollte man sofort von dieser Speise ablassen!
Vom Hermann lernen! 🙂
Danach ev. das nächste Obst, Gemüse oder Wildkraut probieren!

Der wunderbare Omraam Mikhaël Aïvanhov hat in seinem Buch ‚Yoga der Ernährung’ sehr gut beschrieben, wie man aus dem Essen eine beglückende Zeremonie und Medidation machen kann.
Man sollte
a) nach o.g. Kriterien nur absolut Anziehendes essen
b) es nur solange genießen, solange es ‚himmlisch’ schmeckt
c) es so gut und lange kauen, bis es absolut flüssige Konsistenz hat
d) erst weiteressen, wenn der Mund absolut leer ist
e) bei jedem Bissen überlegen, ob weitergegessen werden soll
f) und ausschließlich positive Gedanken beim Essen haben.

Wenn Du all das berücksichtigst, wirst Du
a) merken, WIE gut Dir das tut und
b) um wie viel achtsamer auch wir noch immer essen könnten.

2 Responses to Vom Herman lernen …

  1. Inge Henneberg sagt:

    Ich esse nur solange ich hungrig bin, so gut kann nichts schmecken, daß ich dann noch weiter essen könnte. Ja – und schlecht schmeckendes habe ich schon immer ausgespuckt, war meistens verdorben etc..
    Das mit den guten (positiven) Gedanken leuchtet ein, ist in der heutigen agressiven Welt schon schwieriger.

    Allerdings lebe ich offensichtlich in der falschen Zeit und auf dem falschen Erdteil, denn: das meiste Obst (schadstofffrei aus dem Naturkostladen) ist leider nicht wie ich es gern hätte reif und lecker, es sieht zwar so aus, aber es ist unreif, knochenhart und schmeckt entsprechend schlecht. Also „absolut anziehend“ ist etwas anderes.
    Da ich aber keine Schadstoffe aufnehmen will, gibt es keine Alternative, das ist die Realität.

    Aber man gewöhnt sich und sucht sich halt das heraus, was noch in etwa dem IDEAL entspricht, aber es sind schon fast Ausnahmen -sprich: schadstoffrei (kbA oder wild) und absolut wohlschmeckend.

    • payoli sagt:

      Ja, leider ist heute das Selbstverständlichste, nämlich schadstofffreies Vollreifes, bereits die Ausnahme. Aber man findet immer wieder etwas Gutes, wenn man länger paradiesisch lebt, viel draußen ist und viel herumfragt.
      Ansonsten gratuliere ich Dir ganz herzlich zum ‚Herman- Orden erster Klasse in goldgrün‘! 😉

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