Liebe (5)

Wem diese bisherige Liebes- Reihe zu theoretisch, zu ‚esoterisch‘ war, dem kann ich heute ein Beispiel dafür liefern, dass Liebe tatsächlich, auch ganz praktisch gesehen, das beste aller Heilmittel ist.
Es ist heute in ‚5 mal täglich Obst und Gemüse’- Zeiten wissenschaftlich bestens belegt, dass unser Ur- Verhalten, wie die Primaten es uns heute noch vorzeigen, das wohl beste Mittel ist, unseren Körper fit und dauergesund zu erhalten.
Für diese Lebensweise bräuchte man absolut nichts zu wissen, keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, keine Ratgeber- Bücher und keinen ‚paradise your life’- blog. Man bräuchte bloß liebevoll zu leben.
Denn ein wirklich liebvolles Leben würde uns verunmöglichen

  • Tiere zu schlachten bzw. schlachten zu lassen,
  • unschuldige Tier zu inhaftieren
  • ihnen ihre Kinder wegzunehmen.
  • ‚Mitesser’ zu Tode zu spritzen,
  • so wunderbare Früchte und Pflanzen mit so unbeschreiblich genialen Zellstrukturen durch Hitze zu zerstören
  • diese wunderbare Welt gedankenlos zu durchbrausen und dabei auch noch
  • wertvollste Energieträger für zukünftige Generationen zu vernichten.
  • Menschen für die eigene Bequemlichkeit auszubeuten und minderzuentlohnen
  • usw. usf.
  • Man bräuchte also all dieses Detailwissen, das wir selbst aus wissenschaftlichen Mündern nicht glauben wollen, nicht!
    Wir bräuchten tausende Gesetze nicht!
    Wir bräuchten nichtmal 10 Gebote!
    Wir bräuchten nur in Liebe mit der Schöpfung und den Mitwesen zu leben und wir hätten das Paradies auf Erden.
    Denn unsere Kurzsicht hielt uns bisher verborgen, dass all die kleinen Tricks und großen Ausbeutungen uns allesamt selber auf den Kopf fallen.
    Karies, Krebs, Ängste sind nicht naturgegeben, sondern die Früchte unserer Lieblosigkeit.
    Es gibt eine ganz wunderbare Gerechtigkeit! Wir alle bezahlen tagtäglich mit schwer erarbeitetem Geld, Leib und Leben, für das was uns in der Natur geschenkt würde.
    In diesem Sinne: Lieb Dich, Dein Leben, Deine Nächsten und
    paradise your life !

     

    24 Responses to Liebe (5)

    1. papamojo sagt:

      Ja, Liebe heilt die Körper, die Gedanken und Gefühle, die Bezogenheiten untereinander.

      „Geh in die Liebe…“, ist wie: „Finde den verborgenen Schatz!“.

      Die meisten Menschen haben als Neugeborenes Liebe kennengelernt (sonst würden sie heute nicht mehr leben). Durch Erziehung wurde ihnen Liebe dann meist aberzogen und an deren Stelle traten Erfolgsstreben, Gewinnsucht, Angst, Zweifel und Bedenken.

      Wie kann man die verschüttete Liebe wiedererkennen, zurückgewinnen und leben?

      Nichts wird im Verständnis so fehlinterpretiert und missbraucht, wie Liebe. Sie ist so dicht vor den eigenen Augen und omnipräsent, dass sie gar nicht mehr wahrgenommen wird.
      Es braucht lediglich einen Moment der inneren Stille, um sie wahrzunehmen. Dann wird es eine Überraschung geben, denn Liebe ist nichts, das ich draußen suchen muss und nichts, das ich erzeugen muss. Ich BIN es selbst. Liebe ist die grundlegende Essenz der Realität, sie ist ein meditativer Moment.

    2. ghore sagt:

      Ich hatte den Impuls, hier einige Worte zu zitieren.
      Ich lasse es, um deine Worte, die für mich dasselbe ausdrücken, wirken zu lassen.

      Ja, du Lieber.
      Ja, so ist es ein Lächeln.

      ghore

    3. Inge Henneberg sagt:

      Ist ja (auch) – mein Reden – im Grunde ist alles sehr einfach. Aber warum funktioniert es dann nicht?

      Bereits zu Urzeiten wurden unsere Vorfahren von den Tieren einfach aufgefressen und das passiert auch heute noch bei bestimmten Raubtieren etc..

      Bedeutet: Liebe hat viele Gesichter, jedes Lebewesen versteht sie anders. So wie man z.B. einem Tier nicht beibringen kann, daß es keine Lebewesen töten darf (gehört bei vielen zur Nahrung), wird auch der Mensch immer nur sein eigenes Wohl (für ihn Liebe zu sich selbst) im Auge haben.
      Daher „liebt“ die Mehrheit den Fleischgenuß oder auch Produkte der Nahrungsmittelindustrie, das geschieht alles aus Liebe (zu sich selbst).
      „Wir“ wissen das ist falsch verstandene Liebe, denn die „Folgen“ bestätigen das, sind offensichtlich.

      Nur treten diese Folgen (z.B. Ktrankheit) erst relativ spät auf und bis es soweit ist, kann man mit Engelszungen reden oder es auch „vorleben“, es wird nichts geändert. Die „LIEBE“ zu den falschen Dingen ist übermächtig.

      Fazit: Die richtige LIEBE (im Einklang mit der Schöpfung und den Mitwesen) gibt es nur bei einigen wenigen Ausnahmen und die Frage ist doch: warum?
      Was ist da – und nicht erst in der Zivilisation – schief gelaufen?

      • payoli sagt:

        Ich seh absolut nichts ’schiefgelaufen‘.
        Raubtiere können keine Äpfel fressen. Ihr Verdauungstrakt ist dazu nicht ausgelegt.
        Und zudem hat sich ein wunderbares Gleichgewicht zwischen ‚Räubern‘ und ‚Opfern‘ eingespielt, bei dem die ‚Opfer‘ keineswegs leiden.
        Bei uns sieht es völlig anders aus! Unsere Tierhaltung ist Qual pur! Und wir schaden uns durch unsere nicht artgerechte Ernährung, durch unsere Eingriffe in die Natur, durch unser Verhalten den Mitwesen gegenüber.

      • papamojo sagt:

        Inge sagt: „…wird auch der Mensch immer nur sein eigenes Wohl (für ihn Liebe zu sich selbst) im Auge haben….“

        Du meinst sicher Egoismus. Der ernährt sich von Angst und Angst ist der dunkle Fleck im Herzen, die Abwesenheit von Liebe.

    4. Inge Henneberg sagt:

      Was ich sagen wollte – aus der Sicht des Menschen: die Liebe zu den Mitgeschöpfen bewahrt nicht vor dem Gefressen werden. Für den Betroffenen ein schwacher Trost ob er vorher leiden mußte oder nicht.

      Soviel ich weiß gibt es durchaus Tiere welche sowohl Früchte als auch ihre eigenen Mitwesen fressen – aucb das ist Natur. Du kannst bestimmten Tieren mit noch soviel LIEBE begegnen, am Ende werden sie Dich töten.

      Unabhängig von den Tieren: denke auch daß die Ursache des ganzen „Schlamassels“ (natürlich ist hier vieles Schiefgelaufen – falsche Lebensweise, Kriege, Tierquälerei, Umweltzerstörung etc.), in der Bibel liegt.
      Sie verspricht das Paradies (u.a. Wiederauferstehung und ewiges Leben) indem man nur predigen und warten muß, also warum dann auf dieser Erde etwas ändern, es kommt ja (angeblich) etwas Besseres?

      Sicher – Du, ich und noch paar Wenige sind überzeugt (durch eigene Erfahrung) das ist ein Irrglaube, wir haben das Paradies ja schon gefunden (klingt zwar etwas hochtrabend, aber ich empfinde das so) nur weltweit gesehen sind wir eine verschwindend geringe Minderheit.

      Um das zu ändern, den Menschen die Augen zu öffnen, schreiben wir uns die Finger wund und leben es auch vor.
      Bleibt die Hoffnung, daß irgendwann auch der Letzte das Paradies auf Erden gefunden haben wird, eine schöne Aussicht.

      • payoli sagt:

        papamojo hat es oben schon sehr schön gesagt und auch ich sehe es weitaus entspannter bzw. sehe überall die Liebe.
        Ich meine auch nicht, dass jemand etwas nicht ‚darf‘. Sieh mal einem Kätzchen zu, wenn’s mit dem Knäuel spielt! Da ist nichts Böses. Da ist nichts, was es nicht dürfte. Da ist bloß Freude am Leben, also Liebe.
        Und ein Löwe zeigt dasselbe Verhalten.
        Tod ist nicht per se schlecht. Er erst ermöglicht Leben. Darüber wurden schon ganze Bibliotheken gefüllt …
        Ich schreib mir auch nicht die Finger wund; ich mach das weil es mir (noch) Freude macht und ich glaub auch nicht jemand retten oder bekehren zu müssen. Ich möchte bloß ein bisschen Einblick in Zusammenhänge und in eine Welt geben, die in den Medien und Menschengesprächen kaum vorkommt.
        Ich seh selbst in notorischen Bratenessern und Zubereitern die Liebe. Sie wurde bloß fehlgeleitet. Wem es möglich ist, die Liebe, die Zusammenhänge zu sehen, kann ja etwas ändern an seinen Gewohnheiten. Andere ‚drehen eben noch ein paar Runden‘ im Altgewohnten und werden eben dafür bezahlen. Aber beides ist ok.

    5. Inge Henneberg sagt:

      – Tod ist nicht per se schlecht, er erst ermöglicht das Leben? – Also das erklär mal Jemandem, der z.B. gerade einen lieben Menschen durch Mörderhand oder auch einen Raser auf der Autobahn verloren hat.

      Zu Deinem Beispiel: In dem Moment wo das Kätzchen z.B. mit einer Maus spielt, sie tötet, ist für die Maus die Liebe vorbei, sie hätte sich besser in Sicherheit gebracht und nicht auf die Liebe der Katze gebaut.
      Das meinte ich, besonders natürlich in bezug auf die Urzeiten, in denen haufenweise Menschen den Tieren zum Opfer fielen.
      Ähnliche Erfahrungen mußten schon Tierfreunde machen, die z.B. einem Bären mit Liebe begegneten (weil sie ihn schon lange kannten, in seiner Nähe lebten) sie wurden am Ende doch getötet.

      Wenn Du überall die LIEBE siehst, dann ist sie für Dich auch bei einem Mörder, Kinderschänder, oder eben auch Tierquäler (notorische Bratenesser), da kann ich Dir leider nicht mehr folgen.
      Was macht es denn da für einen Unterschied, daß die ursprünglich vorhandene Liebe „fehlgeleitet wurde“?

      Und natürlich steht hinter Deinem Engagement mit dem Einblick in gewisse Zusammenänge der Wunsch, daß sich etwas ändern möge auf dieser Welt – ansonsten vertane Zeit.

      • payoli sagt:

        a) Mal‘ Dir mal plastisch aus, was Dein Leben wäre, wenn Du ewig lebtest ….

        b) Das Kätzchen ist nicht böse sondern liebt das Spiel und die Maus weiß nichts von ihrem nahenden Tod und leidet nicht. Du wirst ja auch nicht täglich ins Kopfkissen weinen, weil Du nicht den Standard Amerikanischer Millionäre hast oder von Firmen übervorteilt wirst.

        c) siehe ‚Sexueller Missbrauch‘ und ‚Sexueller Missbrauch (2)‘

        Ich denke, ich kann und will niemandem meine Meinung, meinen Wissensstand aufzwingen. Wenn ich sehe, dass ein Fleischer sich besondere Mühe gibt, seine Produkte möglichst schmackhaft zu gestalten, seh ich primär sein Bemühen, seine Liebe zur Arbeit, seine Freude an der Kundenzufriedenheit und denk mir ‚Er kann eben die Tragweite seines Tuns (noch) nicht ermessen/ sehen‘.
        Ist das so ok für Dich?

    6. Inge Henneberg sagt:

      Um beim Beispiel des Schlachters zu bleiben: wie soll jemand irgendwann begreifen (ermessen )daß sein Tun falsch ist, wenn er dafür auch noch geliebt (umrarmt) wird? Er wird sich natürlich bestätigt fühlen und das Elend hat nie ein Ende.

      Und nur weil ich als Mensch nicht ewig leben kann (auch nicht will) kann ich doch nicht einen Mörder „lieben“, der andere gewaltsam umbringt, aus welchen Gründen auch immer.

      Und Deine Beispiele (sex.Mißbrauch) hinken. Nur weil es jede Menge „legitime“ Mißbräuche gibt, die ebenso furchtbar sind, kann ich doch die unter Strafe stehenden Mißbräuche nicht verharmlosen bzw. diese Täter auch noch in Schutz nehmen oder gar „lieben“.

      Sicher – ich verstehe Deine Absicht (Beweggründe) Liebe erzeugt Gegenliebe – wäre ja so einfach, und würden sich alle daran halten, hätten wir das Paradies.
      Fakt ist aber – die Menschen halten sich nicht daran, es funktioniert daher nur in der Theorie.

      • payoli sagt:

        Ich glaub‘ wir sind eh auf einer Linie, haben aber bloß andere Definitionen/ Vorstellungen von Liebe.
        Die Liebe die ich meine ist keine Belohnung für Wohlverhalten, sondern ‚meine‘ Liebe ist bedingungslos, allgegenwärtig und am besten mit dem Strahlen der Sonne vergleichbar.

        ‚Meine‘ Liebe ‚verharmlost‘ auch nichts, sondern zeigt mitfühlendes Verständnis.

        ‚Meine‘ Liebe ‚funktioniert!
        Denn ich liebe ja auch die Mörder und Schlachter 😉

    7. Inge Henneberg sagt:

      Und das ist der Unterschied: „ich“ verstehe diese Täter nicht und daher kann ich sie auch nicht lieben.

      • payoli sagt:

        Siehst Du! Hier schreibst Du es selber. ‚Deine‘ Liebe ist eine ‚Wenn, dann‘-, also eine bedingte Liebe.
        Die Sonne aber scheint auf Dich ob Du böse oder lieb bist.
        Im Detail muss ich nicht alles genau verstehen. Man sollte das Negative nicht auch noch mit seiner Ausmerksamkeits- Energie füttern.
        Es reicht, in dem Gefühl zu sein, dass das Böse imme eine Ursache hat, immer nur eine vorübergehende Abwesenheit von Liebe ist.
        Stell Dir z.B. vor morgen erfindet jemand ein Gerät, das uns die Pflanzenkommunikation verstehbar macht und es stellt sich raus, dass der Salat im Beet genauso leidet wie die Sau im Stall. Wie stehst‘ denn dann da? Hm? 😉
        Hättest Du dann nicht auch alle Ansprüche auf Nachsicht und Verständnis? Also geh vielleicht mit anderen nicht allzu hart ins Gericht …

    8. ghore sagt:

      Ein spirituell sehr belesener Freund würde jetzt sagen (ich hab´s von ihm gesagt bekommen), „Gut, ich reiß dir jetzt beide Arme ab und du wirst mich lieben!“

      Ich kann das sehr gut verstehen.

      Vielleicht ist der Begriff „Liebe“ schon ein Hindernis, vielleicht ist jeder Begriff für das, was wir damit ausdrücken wollen, schon das Hindernis, dass uns ein Erkennen nicht mehr möglich macht.

      Ich denke an einen Stein, einen Findling, so einen runden, großen.
      Keiner erkennt diesen Stein, keiner außer mir.
      Jetzt versuche ich das, was ich erkenne – und ich meine erkenne nicht im Sinne von Wissen – zu beschreiben.
      Ganz bildlich:
      Ich beschreibe das, was ich beschreiben will mit weißer Kreide. Form, Größe, Farbe, Sinn, Unsinn, und auch die Benennung, also Stein, alles schreibe ich da drauf.
      Wie gesagt, das was ich beschreibe, hat noch keiner erkannt.
      Jetzt präsentiere ich mein Werk, in der Hoffnung, dass andere es erkennen, denn ich hab´s ja beschrieben, im wahrsten Sinne des Wortes.
      Ich tue das, weil es mir, als Ego und soziales Wesen, wichtig ist, dass mich andere verstehen, so wie ich bin.
      Doch was werden die anderen sehen?
      Die Beschreibung, sonst nichts.

      Das ist wieder so was. Ich beschreibe hier nur wieder etwas und das ist alles, was zu sehen ist, nur meine Beschreibung.

      So sehe ich das mit dem Wort „Liebe“. Das, was wir damit meinen, ja, was wir fühlen, ist nicht zu definieren, nur zu beschreiben.

      Seit beginn der menschlichen Aufzeichnungen, gibt es wohl nichts, wie diese „Liebe“, die so sehr interpretiert, beschrieben, gemalt, gesungen usw. und so fort… wurde.
      „Liebe“ ist genau so lange Anlass für Hader und Krieg unter uns Menschen.

      Liebe… ganz ehrlich, WISSEN, was das ist???
      Ich weiß es nicht.

      ghore

      • payoli sagt:

        Niemand weiß das, liebe ghore!
        Das ist ja das Verrückte, dass wir über Worte kommunizieren, die so grob und ungenau sind, dass man praktisch keines unserer Gefühle damit ausdrücken kann, ohne erst großartig Vergleiche heranzuziehen.
        Es ist messbar und erwiesen, dass die Sprache nur 7% unserer Kommunikation ausmacht (der Rest ist Körpersprache, Tonfall, Mimik, etc.).
        Damit ist wohl klar, dass wir mit solch einer Krücke nicht wirklich unsere Liebe, unsere Gefühle transportieren können.
        Da ist es schon besser wir lächeln uns zu oder umarmen uns einfach! – Hier leider nur virtuell, aber doch.

    9. Inge Henneberg sagt:

      Ja Payoli, Du schreibst: „Deine Liebe funktioniert“, eben weil Du alle (Augenzwinkern-auch die Mörder und Schlachter) liebst, total einfach, nicht wahr? Man kann sich auch vieles Schönreden.

      Ich stehe auf der Seite der Opfer, die täglich unter dieser „sogenannten Liebe“ zu leiden haben und mein größer Wunsch ist, daß das endlich aufhört.

      Und kein Gerät der Welt kann Pflanzen den Tieren oder Menschen gleichmachen, dieser Theorie kann ich nicht folgen.

      • payoli sagt:

        Das hat mit schönreden überhaupt nix zu tun. Ich seh ja sehr wohl auch das Schlimme.
        Aber ich kann nun mal Opfer und Täter verstehen und neige mich lieber beiden liebevoll zu, als nur einem.
        Du lässt Dich sozusagen vom ‚ersten Vorhang‘ irritieren. Ich guck hinter ihn und seh, dass da auch ein Mensch ist, seh, dass da ein Liebesmangel ist, seh, dass da auch ein Opfer ist.
        Irgendwie machst Du mich lachen, liebe Inge. Denn Du willst, dass es ‚aufhört‘, willst also eine Welt VOLLER Liebe, gibst aber selber nur der ‚HALBEN Welt‘ Deine Liebe.
        Wie soll denn das zusammengehen, hm? 😉

        Ich hab das in ‚Liebe (3)‘ mit dem Beispiel der Fallgrube versucht darzustellen. Wenn Du wo RUNTERfällst, kommst Du doch nicht raus, indem Du noch weiter RUNTER willst, sondern das Gegenteil tust!
        Wie soll die Welt liebevoller werden, durch noch mehr Ausgrenzen der Liebe?

    10. papamojo sagt:

      Das sind sehr schöne Beiträge von euch. Da sind viele Gedanken, den Dingen auf den Grund zu gehen.

      Ich ertappe mich oft dabei, Unstimmigkeiten mithilfe von Logik und Argumenten lösen zu wollen.
      Das muss nicht wundern, denn die von uns durch unsere Gedanken gebaute Welt, ist von Logik beherrscht. So bin ich einmal „erzogen“ worden und bei euch wird das wohl auch nicht anders gewesen sein.

      Nachdenklich macht es mich, dass Logik offenbar nicht das geeignete Instrument zu sein scheint, um Leben zur Erfüllung zu bringen. Im Alltag tun sich dabei allerorten Widersprüche auf, es zeigen sich Anspannung und Kampf in verschiedenen Ausdrucksformen.

      Sind Liebe und Leben vielleicht gar nicht logisch zu erfassen? Gerne möchte ich Liebe mit der „Sehnsucht nach erfülltem Leben“ gleichsetzen, denn nichts Anderes ist Liebe (für mich).
      Sie befasst sich zu keiner einzigen Sekunde mit Problemen, sie schenkt stattdessen unaufhörlich neue Chancen und ist jederzeit bereit, loszulassen und neu zu beginnen ohne Verlust oder Vorwurf zu hinterlassen.

      Der Wunsch nach erfülltem Leben in Liebe und Frieden ist ein hoher Wunsch, der, solange er an Bedingungen und Logik geknüpft ist, zu keiner Zeit und an keinem Ort des Universums erfüllt werden wird. Weder Liebe noch Leben sind logisch, wenn auch alles was geschieht Ursachen hat, die folgerichtig zur Wirkung führen.

      Alle Ursachen, die jemals auftauchten und jemals bis zum Ende aller Zeiten auftauchen werden, sind „gewollt“. Sie sind – auch wenn das jetzt auch unlogisch klingt – Kinder der Liebe.

      • payoli sagt:

        Du hast vollkommen recht. Liebe ist mit Logik nicht erfassbar.
        Ich würd aber gern ergänzen ‚mit UNSERER Art von Logik‘.
        Es happert eher mit unsrer Logik und die wollte ich in disem Beitrag etwas geradebiegen.
        Zudem weiß ich, dass vilen Menschen der Zugang über Gefühle (noch) versperrt ist. Und Angebote für Meditation u.Ä. gibt’s ja eh schon genug.
        Liebe Grüße!

        PS: Für mich ist Liebe nicht ‚bloß‘ eine ‚Sehnsucht‘, sondern eine real existierende Energie, ähnlich der Sonne, die auch, sich immer und auf alles und jeden verstrahlt.

    11. Inge Henneberg sagt:

      Ja – ich will eine Welt voller Liebe, weil allerdings die Realität besonders für die „Nutz“tiere“ anders aussieht, muß sich etwas “ ä n d e r n „.
      Und das kannst Du nicht mit Liebe und Verständnis für diese Tierquäler erreichen, Du signalisierst ihnen „mach weiter so“, wie übrigens auch alle jene, die ihre (Haus)tiere lieben, aber täglich Fleisch auf dem Teller haben wollen. Für mich Heuchelei.

      Vonwegen Du schaust hinter den Vorhang, was siehst Du denn beim Tierhändler, Schlachter? Daß er es wegen des Geldes macht, da gibt es allerdings jede Menge anderer Möglichkeiten. Opfer? Sicher nicht.

      Beispiel: wenn eines Deiner Kinder ermordet aufgefunden wird (geschieht heutzutage fast täglich), umarmst Du den Täter und liebst ihn, suchst nach Hintergründen?

      • payoli sagt:

        Dass der vorletzte Papst aber auch seinem Attentäter verziehen und ihn im Knast besucht hat weißt Du schon, oder?
        Dabei ist er nicht eben ein leuchtendes Vorbild für mich …

    12. Inge Henneberg sagt:

      Daß dieses Verzeihen überhaupt bekannt wurde, zeigt ja die Absicht dahinter – ist halt medienwirksam. Der Papst gilt ja bei den Katholiken als Vertreter Gottes, , da macht sich sowas ganz gut.
      Immerhin ist er ja mit dem Leben davongekommen und ohne großen Schaden, da kann man schonmal verzeihen.

      • payoli sagt:

        Tja, wenn man nicht mit dem Leben davonkommt, verzeiht es sich eindeutig schwerer 😉

        Ohne Dich jetzt als Bösdenkerin schubladisieren zu wollen und mich besonders hervorzutun: ich mach vieles derartiges ohne es an die große Glocke zu hängen. Und glaub mir, es sind schon sehr viele die das ‚Aug-um-Aug‘- Denken längst hinter sich gelassen haben …

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