Liebe (x) angewandt

Was ich unter ‚Liebe (1- 7)’ geschrieben habe stimmt zu 100%. Bloß wird man es nicht glauben und umsetzen können, solange man sich in der ‚Zivilisations- Programmierung’, zu sehr in der Zivilisationswelt befindet, in der das Böse einfach unentbehrlicher Teil des Lebens ist, in der Mangel- Denken vorherrscht, in der Krankheiten zum Leben gehören, usw.
Ich kenne einen Menschen in meinem Umfeld, der ist so hasszerfressen, dass ich es oft nicht begreifen kann. Sehe ich mir aber sein Umfeld an, ist es völlig klar, dass er aus diesem Sumpf gar nicht rauskommen KANN!
Er liest ausschließlich Kriminalromane, sieht sich generell nur Krimis an, lebt also primär in einer ‚bösen Denkwelt’. In seinen Gesprächen geht es ausschließlich um Skandale, Missstände, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und um Fehler und Bösartigkeiten anderer.
Dass da die allgegenwärtigen ‚only bad news are good news’- Nachrichten noch einen draufsetzen, versteht sich von selbst.
Solche Menschen können nie und nimmer glauben, dass Liebe unsere Grundenergie ist, dass ein Leben in Liebe möglich sein könnte, dass ihnen alle liebevoll entgegenkommen könnten …

Natürlich gibt es (noch) jede Menge an Unerfreulichem in dieser Welt. Das weiß auch ich. Doch ich muss mir das nicht ansehen, anhören, muss es nicht an mich heranlassen.
ICH bestimme meine Zufriedenheit, mein Glück, indem ICH meinen Fokus lenke, indem ICH im Lebens- Supermarkt meine Produkte auswähle.
Das ist aber nicht gleichbedeutend mit ‚verdrängen’, gell! Ich lasse all diesen Dingen bloß nicht meine (Aufmerksamkeits-) Energie zukommen.
In der materiellen Außenwelt ist es jedermensch klar, dass man sein Haus, seinen Lieblingsteller, seinen Tisch sauber hält.
Aber an eine ähnliche Hygiene im Geist denkt kaum jemand. Zu viele lassen sich ihr Gehirn, ihre ‚Kopf- Festplatte’ mit unnötigstem Negativ- Krempel verschmutzen.
Doch sollten wir sehr genau darauf achten, was wir in uns rein lassen, denn was mal drinnen ist, bleibt drinnen und wirkt auch. Nicht zufällig heißt es


‚Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.
Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Schicksal.

Eine große Hilfe bei der Erstellung dieser ‚Liebe’- blog- Serie war mir das wunderbare Buch ‚Leide nicht – liebe’ von Werner Ablass, das ich nur jedermensch empfehlen kann.

Hier nochmal alle links, falls Du einen Beitrag versäumt haben solltest:
Liebe (1)
Liebe (2)
Liebe (3)
Liebe (4)
Liebe (5)
Liebe (6)
Liebe (7)

 

6 Responses to Liebe (x) angewandt

  1. Inge Henneberg sagt:

    Merkwürdig – mußte an meine Mutter denken – sie hat recht oft in der Früh zu sich selber gesagt „mir gehts gut, mir gehts gut“, und das mehrmals nacheinander.
    Sie – die eigentlich eher pessimistisch war, hat sich damit in eine positive Stimmung gebracht – und ihr hat es geholfen.
    Allerdings ging es ihr sowieso recht gut, hatte noch bis zum Tod mit 85 ein tadelloses Gebiß (eine Rarität in dem Alter) und war niemals ernsthaft krank. Aber sie wußte das nicht so zu schätzen, war eher normal für sie.

    Natürlich ist es absolut richtig negative Gedanken garnicht erst aufkommen zu lassen – ich nenne das „positiv denken“.
    Und sicher wäre es ideal wenn alle Welt sich lieben würde, aber das weiß doch eh jeder, nur warum sieht die Realität anders aus?
    Warum führen Christen Weltkriege, obwohl sie es ja eigentlich (Bibel, Kirche) besser wissen müßten?

    Weil die Menschen nicht vollkommen sind, sie machen Fehler und daran wird sich auch niemals etwas ändern.

    Aber – ich gebe Dir recht, man kann sich „bemühen“ und darin gibst Du allen die hier mitlesen jede Menge Unterstützung.
    Vielen herzlichen Dank!!

    • payoli sagt:

      Mit ‚positiv denken‘ hab ich insoferne nicht unbedingt Freude, da das auch Verdrängung bedeuten könnte.
      Ich denke mir, es gibt Positives und Negatives. ICH wähle den Fokus!
      Wenn ich mich über das Positive freue, bedeutet das einfach Freude in meinem Leben.
      Und Negatives sehe ich mit unerschütterlichem Vertrauen vorbeiziehen wie eine Wolke. Nichts bleibt ewig!

      Die Anderen sollten und können ‚wirklich Liebenden‘ völlig wurscht sein! Auch der Sonne ist es egal, ob auf dieser Erde die sie bescheint die Leute sich abschlachten oder lieben. Sie scheint und erfreut die, die das annehmen können und interessiert sich nicht für die, die im Keller sitzen …

  2. Rosewatch sagt:

    Hallo

    Du Schreibst im neusten Mail, dass man sich auswählen soll, was man anschauen will. Kann ich das, wenn du
    ein so blödes Bild mit (Deinem!) Mail verschickst ??!!

  3. ghore sagt:

    Ach, ich bin erleichtert.(a bisserl)
    Alles was man unterdrückt, kehrt stärker wieder. Das ist meine Erfahrung und gilt für mich. Angst, Gewalt und auch negative Gedanken.
    Viele Menschen unterdrücken und das ist mir unheimlich.
    „negative Gedanken“ nenne ich gern Schrott, oder auch Spionagetrupps. Diese Ausdrücke sind nicht von mir, sie gefallen mir und so nutze ich sie gern.
    Es ist allein schon eine Freude, wenn ich einen „Spionagetrupp“ erkenne. „Hey, Du bist das. Ich sehe dich“ und mehr Aufmerksamkeit gibt´s dann auch nicht, das reicht.
    Für alle, die das schizophren nennen, sage ich, Das allseits bekannte „Engelchen und Teufelchen – Bild“, das wir gern darstellen, wenn es um Entscheidungen geht, Ja, genau das meine ich.
    Es tut mir gut, dich zu lesen.
    Vielleicht finde ich ja mal den Ansatz das Licht zu leben. Das wäre schön.
    Ich kenne mich eher mit der dunklen Seite der Macht aus. 🙂

    LG,

    ghore

  4. ghore sagt:

    Äh payoli…

    Hast du bei dem Zitat aus dem Talmut nicht einen Satz vergessen?

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