Richtig Essen!

10. November 2010

„Wir essen vom Falschen zu viel und zu schnell

a) ‚Falsch ’, da gekocht, gebraten, gebacken, gezuckert, hochverarbeitet, unartgerecht und Tierleid- belastet (Fleisch, Milch, Eier).
Wir sollten also artgerecht das essen was und wie es für uns wächst: Pflanzlich, roh und möglichst wenig verändert/ verarbeitet.

b) ‚Zu viel’, da wir in eine Welt hineinsozialisiert wurden in der ständig und allerorts gegessen wird, als Minimum aber 3x täglich.
Auf die Idee, und wie es richtig wäre, dass man auch nur dann essen könnte, wenn man Hunger verspürt kommt kaum noch jemand.
Dass wir vielleicht gar nichts Feststoffliches zu uns zu nehmen bräuchten zeigen zwar zahlreiche Asketen, Gurus und Lichtnahrungsmenschen, klingt aber für ‚Normalohren’ unvorstellbar (sehr empfehlenswert der Film ‚Am Anfang war das Licht’).
Unser ständiges Essen, unser vermeintlicher Hunger hat weitaus mehr mit Suchtverhalten, mit unserem seelischen Hunger und unseren Fehlprogrammierungen zu tun, als mit Nahrungsaufnahme.
Kaum noch jemand fühlt sich wirklich aufgehoben in dieser Welt, empfindet sich dankbar geborgen und versorgt. Dabei liegt es auf der Hand, dass wir sekündlich mit ‚göttlicher Energie’ versorgt sein müssen; was sonst ließe unser Herz schlagen, ließe uns atmen und leben. Es ist doch bei allem angeblichen Fortschritt noch immer kein Lebendigkeits- Gen oder Mittel entdeckt worden. Oder wie Schopenhauer es ausdrückte ‚Der dümmste Typ kann einen Käfer zertreten, aber nicht alle Wissenschafter der Welt können ihn lebendig machen’.
Auch die leider völlig unbekannte ‚Gegen- Medizin’, die Salutogenese hat als wichtigsten Gesundheitsfaktor diese Lebenszuversicht, dieses Geborgenheitsgefühl, ausgemacht.
Es ist ‚bloß’ ein kleiner Schalter im Hirn, den wir auch auf ‚Ich bin dauerhaft und wunderbar versorgt und an eine unendliche Energiequelle angeschlossen’ stellen könnten.

c) ‚Zu schnell’: Allein dieses, in dieser Aufzählung ‚schwächste Glied’, das am leichtesten zu vermeidende, wird meist sträflich vernachlässigt.
Allein schon durch richtiges Kauen (ein Herr Schilling hat sich sogar das Wort ‚Schmauen’ dafür schützen lassen!) könnten wir unseren Genuss vervielfachen und unsere Essensmenge reduzieren.
Zähl mal mit nach wie wenigen Kaubewegungen bereits der Schluck- Reflex wirkt!
Wir sollten nur vollkommen verflüssigtes schlucken, danach den Mund völlig leer machen, eine kleine Achtsamkeitspause einlegen und den nächsten Bissen erst in den Mund stecken, wenn wir uns unsere ‚Brauchen wir wirklich noch etwas?’- Frage positiv beantwortet haben.
Zudem sollten wir immer einen kleinen Hunger ‚übriglassen’. Denn
a) Es dauert bis das Gegessene verarbeitet ist und Sattheit signalisiert wird, und
b) ein leichter Hunger aktiviert ‚Nahrungs- Such’- Hormone im Körper die uns lebendiger, wacher und agiler sein lassen.

Also, Du siehst, selbst bereits ‚Rohköstliche’ hätten noch genug an sich zu arbeiten.
Doch auch ‚Noch- Gekochte’ können bereits viel für sich tun, indem sie das richtige Kauen in ihren Alltag integrieren.

Bereits Gandhi sagte, dass man niemandem Gewalt antun sollte. Am allerwenigsten sich selber. Also sei lieb zu Dir, zu Deinem Körper und gib ihm was er gerne hat.
– Auch wenn alle anderen etwas anderes tun und glauben …
Mit 3 Worten:

paradise your life