Warum wir lieben (müssen)

Wohl jeder von uns kennt die Sehnsucht nach dem anderen Geschlecht, nach anderen Menschen, die Freude über das Zusammentreffen mit anderen Wesen, mit Menschen, Tieren, Blumen, Bäumen …
Was steckt da dahinter?
Platon, der große griechische Philosoph, hat unsere Herkunft und Sehnsucht nach dem Anderen folgendermaßen erklärt: Ursprünglich hat es nur Menschen gegeben, die Mann und Frau zugleich waren, Wesen mit vier Armen und vier Beinen – aber dadurch leider zu geschickt und zu stark für die Götter.
So beschloss Zeus diese Urmenschen in der Mitte zu trennen.
Fortan findet sich jede Hälfte sehnsüchtig suchend nach der anderen. Sie umschlingen sich mit den Armen, verflechten sich miteinander im Verlangen zusammenzuwachsen… Seither ist die Liebe zueinander den Menschen eingepflanzt, sie will aus zweien eins machen und die getrennte Menschennatur heilen. So ist jeder von uns das Bruchstück eines Menschen. Ewig suchend nach seinem Gegenstück…

So absurd dieses Bild uns heutig ‚Aufgeklärten’ vielleicht auch erscheinen mag, wir haben kein besseres!

Doch! Payoli hat ein Besseres! 🙂
Wir wurden tatsächlich getrennt von unseren Mitbrüdern und Schwestern!
Denn laut Evolutionstheorie stammen wir alle von einer allerersten Urzelle, vom ersten Einzeller ab, der sich teilte, jeder Teil sich wieder teilte usw.
Irgendwann begannen sich Gruppen dieser Einzeller zu Lebensgemeinschaften zusammenzuschließen und dadurch neue Wesen zu bilden, die sich weiter fortpflanzten.
Dieser von einer Zelle ausgehende Stammbaum hat mittlerweile eine unvorstellbare Breite erreicht. Dennoch verbindet er jedes heute lebende Wesen mit allen anderen.
Es ist deshalb auch nachvollziehbar, dass nicht nur das Wiederfinden von verschollenen Verwandten uns emotional zutiefst berührt, sondern generell jedes Zusammentreffen mit anderen Wesen. Sind wir doch alle eine Familie, aus einem Ursprung, die alle Entwicklungsstadien gemeinsam durchmachte und kennt.
Soooo weit daneben also, lag Platon gar nicht! 😉
Aber was sind schon Erklärungen! Selbst wenn es ganz anders sein sollte: Wichtig ist DASS es die Liebe und die Freude an den Mitwesen gibt!

Morgen: Warum wir gesund sein müssen!

 

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