Satyagraha

„Der Grund für die meisten unserer Missverständnisse liegt im Misstrauen, und der Grund für dieses Misstrauen ist meistens Furcht.“
(Mahatma Gandhi)

Der Begriff ‚Satyagraha’ geht auf Mahatma Gandhi zurück, meint eine gewaltlose Offenheit, die das Gewissen und die Vernunft des Partners ansprechen wollen und ist eine wunderbare und liebevolle Alltagsübung.

‚Der Satyagrahi lässt sich lieber hundert Mal betrügen, als den Gegner zu verdächtigen’ sagt Mahatma Gandhi.
Was vielleicht naiv erscheint, ist in Wirklichkeit die einzig produktive Strategie. Wir wissen sowohl aus der Placebo- Forschung als auch aus der Psychologie, dass eintreten wird, was wir erwarten, das eintritt. So gesehen können wir mit Misstrauen immer nur verlieren, indem wir bestätigt werden.
Gandhi hat das intuitiv wunderbar erkannt und aus seiner Satyagraha eine der effektivsten politischen Strategien entwickelt.

Wir nehmen gemeinhin an, dass Misstrauen vor Ausbeutung schützt. Bloß hat es den Nachteil, dass wir damit Kontakte abbrechen, nie die Richtigkeit unseres Misstrauens verifizieren und uns immer tiefer in diese Bösdenken verstricken, indem wir immer annehmen, die Bedenken waren gerechtfertigt. Während Vertrauen uns etwas lernen lässt über unser Gegenüber und unseren Horizont erweitert.
Zudem wirft Misstrauen anderen gegenüber auch auf uns ein schlechtes Licht, wie schon das Sprichwort ‚Wie der Schelm ist, so denkt er (von anderen)’ sagt.
Während man mit Vertrauen vertrauenbildend wirkt und von Furchtlosigkeit, Mut, wenn nicht sogar Unverletzbarkeit zeugt.

Nicht zuletzt vereinfacht Vertrauen das eigene Leben ganz gewaltig! – Wunderbar vertraute, positive Schwingung inklusive.

Vertrauen ist aber nicht gleichzusetzen mit der Ausschaltung jeglicher Umsicht! Ganz im Gegenteil, erst Vertrauen fordert und bestärkt alle unsere Fähigkeiten.
Es soll nur die negative, und im Grunde uns selber schwächende, Grundstimmung anderen gegenüber aufgegeben werden.

 

4 Responses to Satyagraha

  1. Pilsmagnet sagt:

    Weihnachtlich unfriedlich:
    Was soll der Sch… am Beginn Deiner Fundstücke 13 auf Deiner Naturpur- Seite?
    Das ist Unsinn pur und verärgert!
    Wo wären wir ohne die Medizin! Vermutlich immer noch mit 30 tot!

    • payoli sagt:

      Ganz weihnachtlich friedlich:
      a) Das ist kein Unsinn, wenn Du diesen roten Monitor meinst. Du kannst die Begründungen hier nachlesen. Oder Dir überhaupt jede Menge Fakten holen, indem Du in der blog- Suchmaschine, hier rechts, mal ‚Medizin‘ eingibst-
      b) Diese unausrottbaren 30 Jahre Lebenserwartung sind Unsinn bzw. ein Statistikwert, in dem die hohe Kindersterblichkeit mit drinnensteckt! Heute haben Kinder einfach einen anderen, weit höheren Wert, als damals.
      Zudem gab es immer schon auch steinalte Leute.

  2. blogwesen sagt:

    Und wie praktiziert man Satyagraha in unserem System..In sagen wir mal einem Stadtparlament???
    Im zwischenmenschlichen Bereich mag da etwas wahres dran sein, aber wenn es um Politik oder Geschäftsbeziehungen geht???

    Auch wenn die Schulmedizin nicht alles kann…Sie ist doch irgendwie den Globuli Vertretern und Geistheilern bei echten Erkrankungen überlegen…rein statistisch gesehen

    • payoli sagt:

      Leider weiß ich zu wenig von ‚Stadtparlamenten‘ um Dir konkrete Tipps geben zu können. Doch ich denke mir, Gandhi ist doch das beste Beispiel, dass man Satyagraha gerade in der Politik sehr erfolgreich anwenden kann.

      Die Schulmedizin- Erfolge sind nur vermeintliche Erfolge und beruhen auf Symptom- Unterdrückungen.
      Leider wurden Dr. Reckewegs Erkenntnisse der Symptomverschiebung noch nicht zum Allgemeingut und die Leute erkennen noch nicht, dass die nächste Erkrankung eine neue und leider heftigere Form des zuvor schulmedizinisch unterdrückten Problems ist, sondern halten es für eine neue ‚zufällig‘ aufgetretene Krankheit.
      Tatsächlich aber handelt es sich bei unseren Erkrankungen um lebenslange Reihen verzweifelter, und immer wieder unterdrückter, Rettungsversuche unserer Körper gegen die falsche Lebensweise.

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