Nicht aufessen!

Wir alle haben zwei ganz schlimme Programmierungen eingebaut bekommen!
Und zwar dass
a) wir regelmäßige Mahlzeiten einnehmen und
b) wir die jeweilige Portion aufessen
‚müssen’.

Vergiss beides!
Spür in Dich rein und iss nur, wenn Du – wirklich – hungrig bist. Im Sinne von ‚immer wieder mal im Hunger bleiben’, wie in ‚Genuss- Hunger‘ dargestellt.
Spür nach jedem Bissen in Dich rein, ob Du überhaupt noch hungrig bist.
Lass Dir Zeit, mach Pausen! Denn auch Sättigung braucht ihre Zeit, bevor man es merkt, dass man satt ist.
Guck Dir genau an, warum Du ev. nach der Sättigung dennoch weiter isst!
Vieles von unserem Vielessen hat psychologische Gründe, die psychologisch bereinigt gehören.
Unser Essen hat nur in den seltensten Fällen mit Nahrungsaufnahme zu tun. Vielmehr ist Essen großteils eine Ersatzbefriedigung, sei es aus Liebesmangel, aus Langeweile, aus Frust, etc.

 

4 Responses to Nicht aufessen!

  1. Inge Henneberg sagt:

    Köstlich Deine Karikatur!
    Wie wahr, habe nie verstanden warum zu den Mahlzeiten gegessen werden mußte, aber es ging ja bereits in der Schule mit den Pausen los, was sich dann später bei der Arbeit fortsetzte.
    Mir lag und liegt auch nichts am sogenannten „Essengehen“, das beste Restaurant kann mir nicht das bieten, was die Natur im Angebot hat oder was ich mir selber zubereite.
    Daher: wenn z.B. Essengehen mit Kollegen oder Verwandten auf dem Programm stand – fühlte mich hinterher immer irgendwie belastet und viel Geld hat es auch noch gekostet.

  2. fudelchen sagt:

    Prima, ich esse immer erst am Abend etwas, dann habe ich auch Magenknurren.
    Gerade Kartoffelpuffer gemampft*g*

    Hab einen schönen Abend und sei glücklich.

    Herzlichst ♥ Marianne

  3. Inge Henneberg sagt:

    Möchte noch etwas ergänzen:

    Vom Erhitzten ißt man automatisch auch immer „zuviel“, bei mir macht sich das – in Verbindung mit Rohkost – durch häufiges Unwohlsein (Bauchkneifen etc.) danach bemerkbar.
    Und heute früh – noch im Bett – kam mir die Erleuchtung:

    Der Darm des Menschen ist ein langer schmaler Schlauch und bei Rohkost werden die nicht verwerteten Reste binnen kurzer Zeit wieder ausgeschieden. Einfach und logisch, so ist die Natur und der Mensch gedacht.

    Anders bei Erhitztem bzw. nicht mehr Naturbelassenem, denaturierten Nahrungsmitteln: diese verweilen deutlich länger im Darm (nachgewiesen und bekannt), was Fäulnis, (übler Geruch) Entzündungen und im Extremfall sogar Krebs nach sich ziehen kann – besonders negativ wenn nur oder überwiegend erhitzte Nahrungsmittel z.B. Fleisch oder Tierprodukte gegessen werden, wie in den Industrieländern normal.
    Man merkt es garnicht mehr wenn das was eigentlich ausgeschieden werden sollte, länger im Darm bleibt oder es der Organismus irgendwo ablagert.
    Irgendwann wundert man sich über Fettleibigkeit und die üblichen Gesundheitsprobleme.

    Aber auch in meinem Fall, esse ja überwiegend roh, aber eben doch auch täglich noch erhitzte Kartoffeln, Reis oder Hülsenfrüchte und wie gesagt, heute früh die Erleuchtung, warum immer dieses Bauchkneifen danach – die Reste der erhitzten Produkte in meinem Darm hindern durch ihre längere Verweildauer die rohen Ausscheidungen am schnellen Verlassen, sodaß diese zwangsläufig auch länger dort verweilen müssen – und das führt logischerweise zu diesem Unwohlsein.
    Experten empfehlen daher ja auch – die Rohkost (z.B. Salat) immer vor dem Erhitzten zu essen und das habe ich weitestgehend beachtet – aber wenn ich Verlangen nach Früchten hatte, wurden die natürlich auch einige Zeit „nach“ den Kartoffeln gegessen.

    Fazit: an diesem Beispiel sehr gut zu erkennen – die Restbestandteile der Früchte mußten solange warten (Schlauchsystem Darm) bis die länger verweilenden zuvor gegessenen erhitzten Kartoffeln endlich den Darm verlassen haben, erst dann ist der Weg frei daß die nicht verwerteten Fruchtreste ausgeschieden werden können.

    Mir zeigt das auch, daß der Darm von Natur aus nicht für das längere Verbleiben der Nahrungsreste erschaffen wurde – wieder einmal ist es der Mensch der die Fehler macht.

    D a s werde ich ab sofort ändern, konsequent nichts Erhitztes mehr – danke lieber Körper, daß Du mir durch dieses zeitweilige Unwohlsein signalisiert hast, was ich falsch gemacht habe.

    Danke aber auch Dir lieber Willi, daß Du beharrlich in bestimmten Abständen immer wieder auf diese Fehler hinweist.

    Hier zeigt sich wieder, die Natur ist einfach aber auch gerecht, daher zieht jeder Verstoß Negatives nach sich. Absolut logisch und nachvollziehbar.

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