EU- Wahnsinn

31. März 2011

Der rührige Klaus Faißner hat mir folgenden Text gemailt, den ich Euch unmöglich vorenthalten kann:

Die EU erhöht die Radioaktivitäts-Grenzwerte für japanische Produkte um das bis zu 20-fache, genauso wie sie bei der Einführung von Gentechnik-Pflanzen den Grenzwert für das Zellgift Glyphosat um das 200-fache (!!!) von 0,1 auf 20 mg/kg erhöht hat, die Grenzwerte für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln um das bis zu 1000-fache angehoben und die Vermarktung von Klontieren (bzw. Produkte von deren Nachfahren) mit Zustimmung ALLER Landwirtschaftsminister (nur Griechenland hat sich enthalten) zugelassen hat. Gleichzeitig sollen Heilpflanzen für die medizinische Behandlung stark eingeschränkt werden. Mit einem Satz: Wir sollen essen, was krank macht und immer weniger Zugang zu dem haben, was gesund macht.

Die Entwicklung ist zwar erschreckend, aber sie hat ein Gutes: Eigenverantwortung ist gefragt. Es hängt an jedem Einzelnen, wie sich die Dinge entwickeln. Wir sind aufgerufen, aktiv zu werden, denn weder Politik, Gewerkschaft, Kirche, etc. werden uns helfen.

Dem ist nichts hinzuzufügen!
Oder:
Hey Du, paradise your life! Denn sonst tu’s niemand! 😉

 


Einfach verrückt …

30. März 2011

… diese Welt!
Irgendwie ist es ‚denen’ gelungen, uns einzureden, dass Fortschritt immer gut und Neueres besser als Altes ist.


Dass es in den allermeisten Fällen genau umgekehrt ist, fällt mir immer wieder auf.
Jetzt gerade beim Plündern meiner Nusskörbe:
Ich kenne bzw. habe derzeit 5 Sorten von Haselnüssen zur Verfügung.
• Geschälte Supermarktware
• die von meinen teuer, von einer Baumschule, gekauften Büsche
• die von den Uraltbüschen meines gekauften Hauses,
• eine Wildform, die ich beim Radfahren entdeckt habe und
• Nüsse einer Baumform aus einem Wiener Park

• Mit Abstand die schlechteste Qualität (geschmacklich) ist die aus Kanada stammende Supermarktware.
• Die nächst bessere Sorte sind meine eigenen Haselnüsse, die zwar für eine gekaufte Zuchtform auffallend klein, aber doch einigermaßen wohlschmeckend sind.
• Die nächstbessere Form sind die alten, großen, aber leider mit ‚Weichholzbast’ überzogenen und deshalb etwas mühsam essfertig zu bekommenden Haselnüsse des Uralt- Busches.
• Eindeutig besser sind die zwar kleinen und dickschaligen Park- Haselnüsse.
• Die mit Abstand besten aber, sind die großen, dünnschaligen und wohlschmeckenden Nüsse des zufällig entdeckten ‚wilden’ Strauches.

Diese Gesetzmäßigkeit beobachte ich immer wieder.
Die Leute mähen und entsorgen z.B. ihren Rasenschnitt samt wertvollster Wildkräuter, kaufen sich aber teuer wertlosestes fast food- Zeugs, kaufen sich kernlose Trauben aus der Türkei, zuungunsten der heimischen, robusten Kernsorten und meiden generell die (kleineren) Wildformen.

Detto in anderen Bereichen:
Anstatt z.B. a la Jesus einfach wieder ‚wie die Kinder’ zu denken und zu handeln, werden immer mehr Seminare besucht und auf die Wissenschaft gehört.

Anstatt wieder zumindest wie der Opa oder die Oma zu leben und zu arbeiten, sitzen wir lieber in modernen Autos, Büros und auf Couchen rum.

Anstatt uns wie ‚einfache Tiere’ den ganzen Tag natürlich und freudvoll zu bewegen absolvieren wir stinklangweilige, aber wissenschaftlich ausgeklügelte Fitnessprogramme.

Anstatt natürlich ‚drauf los’ zu leben, konsultieren wir Zeitungs- oder TV- Ratgeber oder einen Fachmann nach dem anderen, um nur ja nichts ‚falsch’ zu machen.

Guck genau hin, ob Fortschritt wirklich immer etwas Besseres ist oder bloß ein Fort- Schreiten vom Besseren! 😉

 


Noch ein Denk- Vorschlag

28. März 2011

Sehen wir uns heute doch wieder einmal einen Aspekt unseres – ‚grottenfalschen’ hätte ich fast gesagt – (Zivilisations-)Denkens an.
Wir verhalten uns so unlogisch, dass es fast unglaublich anmutet, dass wir – angeblich so – aufgeklärte Vernunftwesen soviel falsch machen können.
Zudem ist es eine Ergänzung des Textes über die Glücklichen Beraubten.
Immer wieder haben wir hier festgestellt (Liebe, Energie, Können, Du hast alle Chancen, Die Gleichberechtigungsfalle), dass man sich durch beur-teilen seine Welt teilt und dadurch nicht mehr das Ganze hat.
So weit, so logisch, – hoffe ich.

Nun verhält es sich aber mit unserem Denken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ebenso!
Wir können in jeder Sekunde, zu 100%, nur die eben stattfindende Realität erleben.
Zwacken wir dieser die Zeit für Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges ab, erleben wir nicht mehr alles, sondern verschenken einen Teil unseres (gegenwärtigen) Lebens an das Doppelt- Denken von Vergangenem oder an Visionen von vielleicht nie Eintretendem.
Mit anderen Worten: Anstatt mit allen Sinnen die jeweilige Gegenwart voll auszukosten, transferieren wir nur (wenige etikettierte und damit reduzierte) Teile davon in den Kopf, vermischen sie mit Vergangenem und Zukunfts- Spinnereien und glauben das wäre das Leben. Doch das ist bloß unsere Kopf- Projektion des Lebens!
Und das Interessante daran ist, dass es für den Körper keinen Unterschied macht, ob wir etwas tatsächlich erleben oder bloß denken, erinnern oder planen. Negative Gedanken also, oder schlechte Erinnerungen oder Zukunftsängste, ziehen Dich genauso energetisch runter wie tatsächlich schlimm Erlebtes.
Deshalb: Nimm Dich in acht vor Deinen Gedanken! 😉
Denk nur Schönes, Harmonisches! Oder noch besser lebe möglichst oft im Hier und Jetzt!
Das soll keineswegs ein Plädoyer gegen unser Denken sein. Das Denken kann schon auch viel, aber wie eine ganz schlaue Kommentatorin hier mal sinngemäß über das Ego anmerkte: ‚Wir sollten es wie ein Werkzeug benutzen und es sich nicht verselbständigen lassen‘ bzw. sollte unser Denken Diener, und nicht Herr (über uns), sein.
Es sollte jedermensch wissen wie wir funktionieren und was er sich antut, wenn er das Geschehen in den Kopf verlegt …
Also: Willst Du alles haben und das sofort? Dann erlebe mit allen Sinnen das Hier und Jetzt!

 


Ein Denk- Vorschlag

27. März 2011

Lange schon wundere ich mich, dass gebildete Menschen oft einfachste Zusammenhänge nicht erkennen.
In der Psychologie spricht man in diesem Zusammenhang von fluider und kristalliner Intelligenz, was ich auch nie für wirklich befriedigend hielt.
Nun fiel mir ein Stufenmodell ein, das zwar noch etwas ‚holpert’ bzw. nicht wirklich ausformuliert ist, aber m.E. doch zeigt, wie man unterschiedlich denken kann bzw. sein Denken ‚weiterentwickeln’ kann. Wenn’s ein sehr großer Blödsinn ist, bitte ich um Rückmeldung 🙂

Also, da wäre einmal ein relativ einfaches

Akkumulatives Denken
Das meint das Anhäufen von Einzel- Wissen, Fakten, Daten. Damit kann man ev. bei Jauch oder Assinger brillieren, Zusammenhänge werden aber damit nicht erkannt und von eigenständigem Denken ist dabei auch nicht die Rede.
Fügt man zu seinem akkumulativen Denken und Wissenssammeln noch Bewusstsein bzw.

Bewusstes Denken
und Beobachten, werden daraufhin bereits Wirk- und Ursachen- Zusammenhänge klar. Die Welt stellt sich nicht mehr als zwar buntes, aber statisches Gemälde, sondern als ‚Riesen- Mobile’, dar, an dem kein Anhänger bezupft oder verändert werden kann, ohne auch alle anderen zu bewegen.
Noch einen Schritt weiter führt uns

Additives Denken
Damit ist ein aufbauendes, sozusagen stapelndes ‚Ketten- Denken’ gemeint. Man sieht sich die Ursache hinter der Ursache hinter der Ursache … an bzw. erahnt schon recht früh, was sich auf einfache Zusammenhänge ‚draufsetzen’ wird, wie solch ein Beginn sich weiterentwickeln wird.
Wenn dieses Wort nicht schon so erbärmlich missbraucht und nur sehr eingeschränkt angewandt worden wäre, könnte man auch sagen ‚vorausschauend nachhaltiges Denken’. Oder einfacher gesagt Eins und Eins zusammenzählen können.
Es gibt z.B. für praktisch alle Einzelfaktoren einer rohköstlichen oder auch ‚paradise your life‘- Lebensweise, wissenschaftliche Arbeiten, die dafür sprechen, doch kaum jemand zählt 1 + 1 bzw. all diese Forschungsergebnisse zusammen!

Wenn Du es nicht ohnehin bereits tust, versuche in dieser letzteren Art zu denken und zu beobachten. Besonders eine – wie die ‚paradise your life’ – andere, als die gängige, Lebensweise lässt einen oft staunen, was in dieser Gesellschaft hinter vielen vermeintlichen Selbstverständlichkeiten an Ungereimt- bis Ver-rücktheiten auftaucht, wenn man an einem Zipfel der Decke zu ziehen beginnt.
Viel Spaß und Staunen dabei! 🙂

 


Es wirkt !!!

26. März 2011

Das Dauerfeuer an Medizin- News, das ständige Werbegetrommel für Vorsorge- Untersuchungen, die heute angeblich 20.000 diagnostizierbaren – angeblichen – Erkrankungen, die allgegenwärtige Präsenz von Ärzten und Krankenhäuser in Realität, Medien und Filmen, die vielen, gerne erzählten Krankengeschichten, und, und, und zeigt selbst bei Kindern schon Wirkung, wie Dr. Uwe Flick in einer Studie herausarbeitete.
Berliner Kindern fallen beim Stichwort ‚Gesundheit‘ überwiegend Begriffe wie ‚Arzt‘, ‚Arznei‘, ‚Krankenhaus‘, Krankheit‘, ‚krank‘ und ‚Kur‘ ein. Während, offensichtlich medizinisch noch unbelecktere, philipinische Kinder auf ‚Gesundheit‘ primär Worte wie ‚lernen‘, ‚wichtig‘, ‚Gesundheit‘, ‚gut‘, ‚körperlich‘, ‚gesund‘, ‚Umwelt‘, ‚Körper‘, ‚Sauberkeit‘, ‚Ernährung‘, ’stark‘ und ‚wichtig‘ assoziieren.

Das Perfide daran: Ständig präsente Medizinthemen verdummen nicht nur die Kinder und Menschen, sondern machen auch noch krank, wie wir schon in der ‚Pösen, pösen Medizin‘ feststellten.

 


Frühlingswunder

25. März 2011

Wer’s schon wieder vergessen hat, noch gar nicht kennt, es heuer noch nicht gemacht hat:

in den , ev. ‚Pülverchen‘ dazu
Das ergibt:

Dazu noch hier, hier und hier nachlesen!

Und, ganz wichtig: ‚Mjammm‘ heißt nicht ’schlingen‘!
Langsam essen, gut kauen (= gut einspeicheln) wie in ‚Richtig Essen‘ bereits ausführlich beschrieben wurde.

 


Salmonellen …

24. März 2011

Salmonellen, Viren, Pilze, Parasiten, Krebszellen, Bakterien, Erreger sind nicht ‚böse’,
sondern ‚naturgeschaffener Bereitschaftsdienst’
um Schwaches und Krankes zu entsorgen!!!

Drei Rufzeichen und Rotschrift, weil immer noch viel zu viele Menschen unzählige Ängste vor diesen ‚Bedrohungen‘ haben und sich als deren Spielball sehen.
Doch WIR selber bestimmen, durch unseren Lebenswandel, durch unsere Ernährung und Fitness, durch unser Denken, durch unser soziales Sein, WIE stark unser Immunsystem ist.
Ein starkes Immunsystem wird mit so ziemlich allem fertig, denn wir haben ja schon Jahrmillionen lang mit all diesen Erregern Kontakt. Wären sie wirklich so bedrohlich, müssten wir längst ausgestorben sein.
Doch an diesem ‚Aussterben‘ arbeiten wir erst die letzten paar Jahrtausende und die letzte Jahrzehnte sogar mit ‚Volldampf‘! 😉

Also nocheinmal und in alle Poesie- Alben und Stammbücher geschrieben:




Salmonellen, Viren, Pilze, Parasiten, Krebszellen, Bakterien, Erreger sind nicht ‚böse’,
sondern ‚naturgeschaffener Bereitschaftsdienst’
um Schwaches und Krankes zu entsorgen!!!

 


Vergiss Zusammenhänge!

23. März 2011

Wir sind gewohnt bzw. wurden darauf gedrillt, logisch und in Zusammenhängen zu denken.
Wenn jemand Schnupfen hat, denkt er sofort ‚Wo hab ich bloß diesen Virus aufgeschnappt?’.
Wenn das Kind mit einer schlechten Note heimkommt wird sofort gefragt: ‚Ja, wieso den das? Hast Du zu wenig gelernt? Warst Du nervös?’.
Solch ein Denken kann natürlich auch Vorteile haben, Erkenntnisse bringen.
In Indonesien – durfte ich kürzlich lernen – handeln die Menschen nur nach einer Prämisse: Ist der/ die/ das in Harmonie oder nicht?
Wird etwas für nicht in Harmonie befunden, werden keine Ursachen und Zusammenhänge gesucht, sondern sofort eine Handlung gesetzt, die die Person oder Situation wieder ins Gleichgewicht bringt.
Mir ist solch eine Vorgangsweise eher fremd bzw. zu neu, um hier jetzt gleich jede Menge praktischer Beispiele liefern zu können. Aber ich finde diesen Ansatz sehr interessant und möchte ihn Euch sozusagen als ‚Spiel- Idee’ weitergeben …

PS: Gegen ein ev. ‚Ausufern’ der Harmonie- Suche möge vielleicht der Satz helfen: ‚Harmonie ist unendlich! Selbst bei einem Teilverlust von Unendlichkeit, bleibt immer noch Unendlichkeit’ 😉

 


Glückliche Beraubte

22. März 2011

Nähme ich Dir all Deine, Dir ans Herz gewachsenen, gewohnten und geschätzten Dinge weg, die Dein Leben begleiten bis bestimmen, wärst Du nicht ärmer, sondern reich beschenkt und bereichert!
Nein, ich bin nicht übergeschnappt! 😉
Und, nein, ich nehme niemandem etwas weg! 😉
Wie ich dann auf solch einen Unsinn komme?
Weil wir Zivilisationsmenschen etwas geschafft haben, was physisch fast unmöglich ist: Wir sind auf so ziemlich allen Gebieten gleichzeitig, in völlig aussichtslose Sackgassen gerannt!
Wir haben unsere Ernährung so lange ‚verfeinert und verbessert’ bis sie so exorbitant hohe Zivilisations- Erkrankungsraten bescherte wie wir sie heute haben.
Dieser blog ist voll mit Beispielen dafür, dass praktisch für jeden West- Menschen es ein unvergleichlicher Segen wäre, auf seine tägliche Kochkost zu verzichten.
Die Rate an Krebs-, Arthrose-, Allergie-, Herz- Kreislauf-, Allergie, Akne- Osteoporose-, und praktisch allen anderen, Erkrankungen würde sofort ins Bodenlose stürzen. Niemand mehr hätte Gewichts-, Haut- oder Befindlichkeits- Probleme. Alle wären gut aufgelegt, schön und fit.
Doch: Wer verzichtet schon auf sein tägliches Schnitzel, den geliebten Hamburger oder Braten?

Oder unsere ‚technischen Hilfen’!
Ach, was lieben wir doch unser Auto oder den Geschirrspüler, den Lift, Fernseher, Mikrowellenherd, die Waschmaschine, den Akkuschrauber, ….
Doch was tun all diese Hilfsmittel?
Sie nehmen uns Arbeit ab und schwächen uns damit, halten uns von täglicher Bewegung, von ordentlichem Schwitzen, von einem Fitness- notwendigen Kalorienverbrauch ab.
Soll das ein Vorteil sein, wenn er uns Beweglichkeit, Fitness und einen Jahrzehnte früheren Tod kostet?

Oder unser modernes Sozialverhalten!
Ach wie gern gucken wir doch mit den trinkenden Kollegen Fussball, tratschen mit den Kaffee- Freundinnen über Nachbarn oder neueste Kleider oder sitzen vor der Klotze …
Doch bereichert uns das? Wo erfahren wir echte Liebe, Zuneigung, wo können wir uns aufgehoben, angenommen und geborgen fühlen? Wem können wir wirklich alles sagen? Wer versteht uns? Wer umarmt uns, sieht uns Oma- gütig an?
Wo bleibt in Zeiten, in denen der Wert von Therapie- Tieren erwiesen ist, der tägliche Kontakt mit Tieren?
Wer bemüht sich noch um wirklich tiefgründige Beziehungen oder darum, selbst gefestigter, in sich ruhender, zu werden. Wer zweifelt an der Richtigkeit unserer Werte? Wenn’s in 90% aller Beziehungen kracht oder nicht passt, ist der Partner Schuld und wird ausgetauscht!
So gesehen wäre es doch ein Segen für jeden modernen Menschen, wenn er sich bar jeder Zivilisation und Gesellschaftskonventionen ‚zurückgeworfen’ in einer einfach lebenden, zusammen arbeitenden und Spaß habenden, Körperkontakt- betonten, harmonischen Sippe aller Generationen, wiederfände.

Jetzt kommt aber das dickste Ei!
Unser Denken und (Nicht-)Sein!
Was sind und fühlen wir uns doch gebildet!? Was haben wir doch den Kopf voll!
Bloß Herz und Bauch(gefühl) sind leer!
Kaum jemand merkt es, dass kaum jemand noch seine Sinne nutzt. Wir leben fast ausschließlich in unseren Köpfen, leben in unseren fiktiven Welten. – Und glauben auch noch, dass das die Wirklichkeit wäre!
Praktisch alles wird bloß noch mit Wort- Etiketten beklebt anstatt sinnlich wahrgenommen zu werden.
Und all dieses Scheinleben wird von unserem übermächtigen Ego dominiert und gelenkt, dem es nur ‚gut geht’, wenn es Dramen und Sensationen hervorrufen kann, wenn es sich aufblasen und wichtigmachen kann. Und so sehen unsere Leben, Erzählungen, Produkte und Medien auch aus!
Wie anders, wie wunderbar harmonisch könnte unsere Welt, könnte unser Leben sein, würden wir ohne all diese Benennungen, Einflüsterungen, ohne unser Ego und Kopf- Wissen leben. Wir dächten z.B. nicht ‚Aha, heute ist es wolkig’, sondern würden unsere Sinnes- Tore weit öffnen und all die Wolkenformen, Licht- Strahlen und Spiele, all die Luftströmungen und Wind- und Naturgeräusche, die unzähligen Düfte zutiefst wahrnehmen …
Wir könnten völlig Etikettierungs- und Beurteilungs- frei, einfach SEIN!
In diesem Sinne: Lass Dich ‚berauben‘! Beraub Dich selber!
paradise your life ! 😉

 


Born to be a Superstar

21. März 2011

Der 200. Geburtstag Franz Liszt’s wurde von seinem Geburtsort zum Anlass genommen, ihn unter obigem Titel zu ehren.
Mir gab dieses Motto sehr zu denken …
Was ist ein Superstar? Warum gieren wir so sehr nach Superstars?
Ist nicht jeder ein Superstar? Ist nicht jedermensch ein einzigartiges Wunder?
Was hob Liszt aus der Masse heraus?
Was verhindert den ‚verkannten Genies‘ ihre Anerkennung? – Deren Unvermögen? Das Publikums- Unverständnis? …
Ich neige sehr der Ansicht zu, dass jedermensch einzigartig und damit ein Superstar ist.
Viele dieser unerkannten Stars sind m.E. dem Nichterkennen des Publikums und ihrer (anerzogenen) Bescheidenheit ‚zum Opfer gefallen‘.

Doch auch, wenn man die Einzigartigkeit von ‚Superstars‘ anerkennt, bleibt das Leben ‚zum Niederknien‘. Ein Leben so voller Geschenke, so vieler Menschen, deren Kunst uns zu Tränen rührt, deren Erfindungen unsere Leben verändert, deren Gedichte uns Kraft geben, deren Ideen uns inspirieren …

Versuchen wir doch dieses ‚einzigartige Körnchen‘ in allen, uns begegnenden Menschen zu sehen …