Das pyl- Zeitalter

Seit 2000 Jahren versuchen uns die Kirchen zu sagen, was Liebe ist, wie wir zu leben haben, versuchen uns mit der Hölle zu drohen, um uns zu bessern.
Seit Jahrhunderten drohen uns Gesetze Strafen an, um uns zu bessern.
Und? Hat sich etwas gebessert?
Nein, natürlich nicht!
Mit dieser ‚Aug-um-Aug’- Einstellung kann auch nichts verändert werden!
Jemand der aus Armut stiehlt kann niemals mit (neuerlichem) Entzug gebessert werden!
Jemand der herzlos tötet kann durch (Gefängnis-)Herzlosigkeit unmöglich gebessert werden!
Jemand, der aus Liebesunfähigkeit in einer Partnerschaft scheitert wird durch eine Trennungs- ‚Bestrafung’ nicht liebevoller werden …
Jemand, der in der Schule nichts gelernt hat, wird durch ständiges ‚Dummkopf’, Blödmann’, etc. nicht motiviert werden, zu lernen.

Ich will mit diesen Beispielen nichts anderes sagen, als, dass unsere Gesellschaft immer noch nach dem ‚Aug-um-Aug’- Prinzip funktioniert und nach 2000 Jahren ‚Halte die andere Backe auch hin’ und ‚Liebe Deine Feinde’ endlich andere Werte Platz greifen sollten.
Als Unterstützung und Motivation kann ich nur jedermensch nahe legen, zu beobachten!
Dann wirst Du sehen, dass alles seinen Preis hat, dass alles bezahlt werden muss.
Alles, was Du anderen antust, alles, was Du Deinem Körper antust – egal ob gut oder schlecht! – fällt auf Dich zurück!
Dadurch lernen wir! – Wenn wir hinsehen! Genau hinsehen!

Sieht man lange genau hin, wird klar, dass all unsere Probleme ‚hausgemacht’ sind, dass wir auch ganz wunderbar und paradiesisch leben könnten.
Was uns dazu fehlt, ist ein gewisses Bewusstsein und der Wille etwas zu ändern.

So rückt ein ‚paradise your life’- Bewusstsein in unsere Nähe, lässt unser Glück greifbar werden …

Ein Paradiesleben ist möglich! – Ist für jedermensch möglich!
Das Paradies ist allgegenwärtig! – Wir brauchen es bloß anzunehmen!

 

3 Responses to Das pyl- Zeitalter

  1. Inge Henneberg sagt:

    Bei diesem Thema sind wir unterschiedlicher Meinung. „Liebe Deine Feinde“ funktioniert in der realen Welt leider nicht, weil nicht selten das „eigene Überleben“ dranhängt und auch sehr oft jene betroffen sind, die körperlich unterlegen sind.

    Beispiel: Mißhandlung und Töten von Kindern durch Erwachsene. Diese Kinder verhalten sich ja exakt so wie Du es hier als richtig empfiehlst, sie wehren sich nicht – sind allein schon körperlich dazu garnicht in der Lage, der Täter ist immer stärker.

    Aber was ist daran positiv? Nichts – im Gegenteil- der Täter wird seine Missetaten wiederholen und munter weitermachen.

    Wäre das in Deinem Sinne?

  2. ghore sagt:

    Hm …
    „Liebe deine Feinde“ ist tatsächlich leichter gesagt, als getan.
    Den eigenen Schmerz anzunehmen, zu verarbeiten – den Frust sozusagen loszuwerden – ist uns meistens nicht gegeben.
    Der Ruf nach Vergeltung ist der Versuch, diesen Schmerz im Aussen zu bekämpfen.
    Dadurch wird der eigenen Schmerz aber NICHT geheilt.
    So meine Meinung, aus eigener Erfahrung.
    „Schuld und Sühne“ ist ein menschliches Prinzip, das wir systematisiert und perfektioniert haben.
    Lasst euch sagen, Es ist keine Schuld im Menschen.

    Rechtssysteme sind in sich manipulierbar und nehmen Opfern, wie Tätern jegliche Verantwortung ab.
    Eines sieht kein rationales Recht vor. Nicht nur nicht vor, es wird nahezu unmöglich.
    Vergebung.
    Vergebung ist nicht rational, ist nicht Regel.
    Vergebung ist eine Herzensangelegenheit.

    Langsam wird es Zeit, sich wieder darauf, auf sich selbst, zu besinnen.
    Na, wir hatten ja auch erst ein paar tausend Jahre …
    Schauen wir mal, ob wir diesen neuen – uralten Weg wieder gehen können, bevor uns unsere relative Zeit abläuft.

    spannend!

    ghore

  3. Inge Henneberg sagt:

    Vergebung ist ja auch okay, da sind wir wieder beieinander.
    Aber – ich meinte solche Fälle, wo das Opfer nicht mehr vergeben kann, weil es „umgebracht“ wurde oder auch psychisch so schwer geschädigt wurde, daß es absolut nicht mehr in der Lage ist überhaupt an Vergebung zu denken.

    Und dann muß halt der „Täter“ an sich arheiten und dazu hat er und indem die Außenwelt vor ihm „geschützt“ wird, die beste Möglichkeit hinter Gittern und das möglichst lange, damit er auch genügend Zeit hat über sein Tun nachzudenken und sich – hoffentlich – zu ändern.
    Und diese Entscheidung liegt beim Täter, nicht beim Opfer.
    Beispiele dafür gibt es genug, nicht selten wurden Täter nach langer Therapie – wieder straffälig.

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