Vergiss Zusammenhänge!

23. März 2011

Wir sind gewohnt bzw. wurden darauf gedrillt, logisch und in Zusammenhängen zu denken.
Wenn jemand Schnupfen hat, denkt er sofort ‚Wo hab ich bloß diesen Virus aufgeschnappt?’.
Wenn das Kind mit einer schlechten Note heimkommt wird sofort gefragt: ‚Ja, wieso den das? Hast Du zu wenig gelernt? Warst Du nervös?’.
Solch ein Denken kann natürlich auch Vorteile haben, Erkenntnisse bringen.
In Indonesien – durfte ich kürzlich lernen – handeln die Menschen nur nach einer Prämisse: Ist der/ die/ das in Harmonie oder nicht?
Wird etwas für nicht in Harmonie befunden, werden keine Ursachen und Zusammenhänge gesucht, sondern sofort eine Handlung gesetzt, die die Person oder Situation wieder ins Gleichgewicht bringt.
Mir ist solch eine Vorgangsweise eher fremd bzw. zu neu, um hier jetzt gleich jede Menge praktischer Beispiele liefern zu können. Aber ich finde diesen Ansatz sehr interessant und möchte ihn Euch sozusagen als ‚Spiel- Idee’ weitergeben …

PS: Gegen ein ev. ‚Ausufern’ der Harmonie- Suche möge vielleicht der Satz helfen: ‚Harmonie ist unendlich! Selbst bei einem Teilverlust von Unendlichkeit, bleibt immer noch Unendlichkeit’ 😉