Noch ein Denk- Vorschlag

Sehen wir uns heute doch wieder einmal einen Aspekt unseres – ‚grottenfalschen’ hätte ich fast gesagt – (Zivilisations-)Denkens an.
Wir verhalten uns so unlogisch, dass es fast unglaublich anmutet, dass wir – angeblich so – aufgeklärte Vernunftwesen soviel falsch machen können.
Zudem ist es eine Ergänzung des Textes über die Glücklichen Beraubten.
Immer wieder haben wir hier festgestellt (Liebe, Energie, Können, Du hast alle Chancen, Die Gleichberechtigungsfalle), dass man sich durch beur-teilen seine Welt teilt und dadurch nicht mehr das Ganze hat.
So weit, so logisch, – hoffe ich.

Nun verhält es sich aber mit unserem Denken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ebenso!
Wir können in jeder Sekunde, zu 100%, nur die eben stattfindende Realität erleben.
Zwacken wir dieser die Zeit für Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges ab, erleben wir nicht mehr alles, sondern verschenken einen Teil unseres (gegenwärtigen) Lebens an das Doppelt- Denken von Vergangenem oder an Visionen von vielleicht nie Eintretendem.
Mit anderen Worten: Anstatt mit allen Sinnen die jeweilige Gegenwart voll auszukosten, transferieren wir nur (wenige etikettierte und damit reduzierte) Teile davon in den Kopf, vermischen sie mit Vergangenem und Zukunfts- Spinnereien und glauben das wäre das Leben. Doch das ist bloß unsere Kopf- Projektion des Lebens!
Und das Interessante daran ist, dass es für den Körper keinen Unterschied macht, ob wir etwas tatsächlich erleben oder bloß denken, erinnern oder planen. Negative Gedanken also, oder schlechte Erinnerungen oder Zukunftsängste, ziehen Dich genauso energetisch runter wie tatsächlich schlimm Erlebtes.
Deshalb: Nimm Dich in acht vor Deinen Gedanken! 😉
Denk nur Schönes, Harmonisches! Oder noch besser lebe möglichst oft im Hier und Jetzt!
Das soll keineswegs ein Plädoyer gegen unser Denken sein. Das Denken kann schon auch viel, aber wie eine ganz schlaue Kommentatorin hier mal sinngemäß über das Ego anmerkte: ‚Wir sollten es wie ein Werkzeug benutzen und es sich nicht verselbständigen lassen‘ bzw. sollte unser Denken Diener, und nicht Herr (über uns), sein.
Es sollte jedermensch wissen wie wir funktionieren und was er sich antut, wenn er das Geschehen in den Kopf verlegt …
Also: Willst Du alles haben und das sofort? Dann erlebe mit allen Sinnen das Hier und Jetzt!

 

One Response to Noch ein Denk- Vorschlag

  1. Inge Henneberg sagt:

    Wie recht Du hast – kann mich an den Zahnarzt meiner Mutter erinnern, der ihr die Angst vor einem irgendwann Probleme machenden Weißheitszahn „einimpfte“ und diese Sorge um die bevorstehende „Attraktion“ begleitete sie jahrzehntelang bis zuletzt.
    Sie hat es nie erlebt, der Weißheitszahn hat sich nie gemeldet, aber die Angst davor war nicht gerade gering.

    Für mich war das eine weitere Bestätigung meines Mißtrauens den Weißkitteln gegenüber – aber auch für mein positives Denken.

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