Auch Du bist ein Ei

19. April 2011

Die Tatsache, dass wir uns im Laufe unserer Zivilisation ‚Lichtjahre‘ von unserem ursprünglichen, und damit ureigensten Sein und Denken entfernt haben, wurde hier schon wiederholt angesprochen.
Ein sehr anschauliches Bild dazu liefert Wilhelm Reich mit seinem Ei- Modell.
Der Dotter stellt sozusagen unseren inneresten Kern dar, unser ureigendstes Wesen unsere unverfälschte Lebendigkeit.
Die äußere Schale ist unser Äußeres, unsere Art der Welt zu begegnen, unser derzeitiger Charakter.
Und die Schicht dazwischen nimmt sozusagen alle Verzerrungen und Verbiegungen, alles Angelernte und alle Unterdrückungen auf, muss alle ursprünglichen Kern- Regungen für das Außen ‚übersetzen‘. – In der Skizze habe ich versucht, links noch einige unverfälschte und rechts die ’normal verbogenen Wege zum Außen darzustellen.

Ein Tier, ein Baby zeigt noch völlig unverfälscht und spontan seine Lebendigkeit, sein Wollen, seine Regungen, seine Emotionen.
Praktisch alles dieser Geradlinigkeit und Offenheit wird durch Erziehung und gesellschaftliche Konventionen verändert! Das ergibt völlig verbogene, neurotische Charaktere, wie sie unsere Welt bevölkern. Viele unserer Verbiegungen sind uns nichtmal bewusst.

Allein schon, sich diese Verbiegungen möglichst detailgenau bewusst zu machen und immer wieder an sich nachzuspüren, kann schon viel der ‚alten Lebendigkeit‘ wieder zurückbringen. Übungen dazu sind Teil der ‚paradise your life‘- Mental- Seminare.