Energie vs. Energieräuber

31. Mai 2011

Kürzlich hab ich im Beitrag ‚Forever young‘ gefragt, warum kaum ein Erwachsener mehr die Dynamik und Lebendigkeit von Kindern oder Jugendlichen hat, obwohl durch die ständige Zellerneuerung er keine älteren Zellen im Körper hat als die Jungen.

Heute möchte ich das Thema Energie/ Lebensenergie/ Lebendigkeit bzw. Energieräuber aus einer etwas anderen Sicht beleuchten.

Obwohl der heutige Durchschnittsmensch eher ermüdet bis lahm wirkt:


NIEMAND hat ZUWENIG Energie!
Wir VERBRAUCHEN bloß ZUVIEL Energie!

Um uns diese Behauptung genauer anzusehen, eignen sich wieder einmal die 4 ‚paradise your life‘- Säulen bestens:

    Ernährung
    Bewegung
    Mentales
    Soziales

Ernährung: Warum sind wir nach einer ’normalen‘ Mahlzeit ’so schön‘ müde?
Weil die Verarbeitung der Kochkost soviel Energie kostet, soviel Energie in die Verdauungsarbeit geht, dass sie im übrigen Körper fehlt, dass wir uns schlapp und müde fühlen.
Dafür ‚erhalten‘ wir im Gegenzug aber weniger Vitalstoffe 😉
da diese durch das Erhitzen und Hochverarbeiten der Nahrung ruiniert wurden.
Also doppelter Energie- Raub!
Unbehandelte, frische Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen, Wildkräuter dagegen enthalten mehr Vital- und Inhaltsstoffe als sämtliche künstlichen Multi- Vitamin und Pipapo- Produkte zusammengenommen. Oder pointierter gesagt: Jede frische Karotte z.B. enthält mehr verwertbares Kalzium als 100l Milch!

Bewegung: Mit der Bewegung verhält es sich ganz seltsam. Man könnte fast sagen wie mit der Liebe: Je mehr man gibt, nicht desto weniger hat man, sondern desto mehr bekommt man zurück.
Unser Körper ist ein Bewegungskörper!
Viele unserer Körperfunktionen brauchen die Bewegung als Antrieb oder zur Unterstützung!
Deshalb werden wir (langfristig) um so vitaler und energiereicher, je mehr und vielfältiger wir uns bewegen.

Mentales: Es ist messbar und erwiesen, dass unser Gehirn ca. 30% unseres gesamten Energieverbrauches beansprucht.
Mit dieser enormen Energiemenge müssten wir eigentlich alle Einsteins sein oder täglich eine bahnbrechende Erfindung machen. Tun wir aber nicht!
Beobachte Dich mal beim Denken!
Was denken wir den ganzen Tag?
Müll! Gedankenmüll! Und endlose Wiederholungen derselben Themen und Probleme.
Versuch bloß einmal jeden Gedanken nur einmal zu denken! – Gar nicht so einfach!
Ganz zu schweigen von längerer meditativer Stille im Kopf, die auch nachgewiesen sofort den Gesamt- Energieverbrauch senkt.
Weitere mentale Energiespar- Themen wären Ärger, Mitleid, Stress, Aufregung, etc. – Bringt alles nichts, kostet aber jede Menge an Energie!

Soziales: Jeder Akku muss von Zeit zu Zeit aufgeladen werden. Eine unserer wichtigsten Ladestationen ist die Liebe, die Zuwendung durch andere Wesen, die unbedingte Liebe, Berührungen, Körperkontakt. Erst damit können wir uns entspannen und binden dann nicht mehr unsere Energien in unseren Muskelpanzerungen, die Wilhelm Reich schon vor fast 100 Jahren zeigte.

 


Wissens- Inflation

30. Mai 2011

Obwohl ich selber Seminare anbiete könnte ich oft schwindlig werden, wenn ich mir ansehe, was am Markt so alles angeboten wird.
Einerseits: Ganz wunderbar, so viele Facetten und Nuancen des ohnehin immer gleichen Wissens. Denn viele Menschen noch, wollen dort abgeholt werden, wo sie im Moment stehen.
Andererseits: Diese Vielfalt ist oft zu verwirrend und spielt eine falsche Fülle vor.
Zudem haben viele Seminar- Anbieter bereits einen Zipfel der Leidens- Decke entdeckt und gelüftet. Doch anstatt sich der Wahrheit als Dienst an der Menschheit verpflichtet zu fühlen, wird diese in gerade noch verstehbare appetitliche Häppchen aufgeteilt, um sie in zahllosen Seminaren gut verkaufen zu können.
Ich behaupte, dass generell im spirituellen Supermarkt nur das gelehrt wird, was sich verkaufen lässt und dass Wahrheit kein lukratives Geschäft verspricht.

Einfach zusammengefasst möchte ich fast sagen, es gibt prinzipiell 3 Möglichkeiten aus den gängigen Lebensproblemen auszusteigen:

die Natur beobachten und selber Denken, oder
‚paradise your life‘- Seminare/ Bücher/ blog besuchen und oder lesen, oder
jahrelang von einem Seminarangebot zum nächsten pilgern

 


Ganz oder gar nicht

29. Mai 2011

Es gibt einige Dinge, die kann man nicht ‚ein bisserl’ sondern nur ganz oder gar nicht machen. Schwanger sein ist dafür ein beliebtes Beispiel.
Rohernährung kann man – leider, muss ich fast sagen – sehr wohl ein bisserl machen.
Doch das bekommt dieser wunderbaren Lebensform nicht gut. Denn die Menschen, die mir dann sagen: “Rohkost!? Hab ich auch schon probiert! Funktioniert bei mir nicht.“ sind zahlreich.
Klar ist es günstig und entlastet den Körper, ein Braten- Abendessen mal zugunsten eines Salates oder einer rohköstlichen Zucchini- Terrine ausfallen zu lassen.
Doch zwei Effekte machen den sichtbaren Erfolg geringer als er ist:

Die Toleranzstarre und der Entgiftungs- Effekt.

Die Körper der ‚Normalköstler’ befinden sich allesamt in der sogenennten Toleranzstarre. Das heißt, Koch- oder anderweitig hochverarbeitete Kost erkennt der Körper als so schädlich, dass er sie umgehend wieder rausbefördern würde. Da er aber von klein an gelernt hat, dass

    a) nie Gutes nachkommt und
    b) auch das Ausscheiden nichts nützt, da es sofort wieder nachgefüllt wird

hat er sich in eine Art Stillhalte- Modus geswitcht, den man Toleranzstarre nennt.
Damit können die Leute ihr Unzeugs weiteressen und merken nicht mehr, wie sehr es ihnen schadet, bis es dem Körper zu schlimm wird und eine ‚Krankheit ausbricht’.
Aus diesem Grund können einzelne Rohkostmahlzeiten nie so 100%ig wirken, weil sich der Körper dabei immer noch in einer zumindest Teilstarre befindet.

Der Entgiftungseffekt tritt bei längeren Rohkostphasen auf und beruht darauf, dass der Körper mit Rohköstlichem ‚Hoffnung schöpft’ und mit einem Reparatur- und Restaurier- Programm beginnt, bei dem als Erstes alles Schädliche entsorgt wird.
Egal ob das über Erbrechen, Hautausschläge, Durchfall oder anderes erfolgt, ist sich der Mensch sicher, dass er Rohkost nicht verträgt.

Diese Überlegungen sollten jedem gewahr sein, der sich in Rohkost versucht!
Nach einigen 100%igen Rohkost- Tagen kann schon eine Schnitte Brot den sich anbahnenden Erfolg wieder zunichte machen.
Auch während eines Tages zu mischen führt zu Unpässlichkeiten, die dann der Rohernährung ‚in die Schuhe geschoben werden’.
Also wenn, dann ordentlich, d.h. 100%ig und ev. nach einem längeren Zeitraum wieder mal eine ‚Normalkost’- Phase. – Wenn man es dann überhaupt noch will! 😉

 


Kauf- Gestalten

27. Mai 2011

Wir alle sind Konsumenten, brauchen tagtäglich etwas von anderen, beziehen etwas vom großen Weltmarkt.
Dass wir das wählen und kaufen, was uns vordergründig Freude, Genuss, Befriedigung verspricht, ist klar.
Dass wir aber mit jedem Kauf auch eine Entscheidung treffen, die unsere Welt (mit)gestaltet ist nur sehr wenigen – fürchte ich – klar.
Einerseits was den Wert und die langfristigen Auswirkungen auf uns selber betrifft, andererseits kümmern uns noch weniger die Auswirkungen auf die Welt, auf unser Umfeld.
Dass uns die leckere Cremeschnitte vordergründig Genuss, bald aber auch schon Karies beschert, ist vielleicht gerade noch einsehbar. Dass unsere Entscheidung für konventionell gezogenes Agroindustrie- Gemüse unsere Umwelt zerstört, dass das Gerät aus Fernost unserer Region Arbeitsplätze kostet und den ohnehin schon unfassbaren Transport- Wahnsinn verstärkt, bedenken sicherlich nur wenige.
Doch WIR sind die Gestalter unserer Welt. Von unserem Genuss beginnend, über unsere Gesundheit, über unser Wohlbefinden, über unsere Umwelt bis zur globalen Harmonie.
Das alles liegt auch in DEINER Hand!
Selbst wenn man nicht glaubt, dass Bio- Produkte um soviel weniger Schadstoffe enthalten, sollte einem allein schon eine optisch intakte Mitwelt eine Pro- Bio- Entscheidung wert sein. Denn soooo schön sind die spanischen Planenmeere in z.B. Almeria auch wieder nicht 😉
Und auch, dass mittlerweile jährlich 800.000 Menschen an der Luftverschmutzung sterben, wollen wir ja nicht wirklich!

In diesem Sinne wünsche ich Dir ein freudvoll verantwortungsbewusstes Kauf- Gestalten!
Warum sollten wir uns NICHT tagtäglich für die Welt und Zukunft entscheiden die WIR WOLLEN!?

 
PS: Natürlich ist auch Kauf- Verzicht eine mögliche, ja sogar ganz wunderbare Entscheidung! 😉

 


Und? Wie oft hast Du es schon probiert?

26. Mai 2011

Seien wir ehrlich! Eine grundlegende Umstellung der Lebensweise ist einfach schwierig.
Das Scheitern von radikalen Änderungen kann verschiedene Ursachen haben:
Wir wollen meistens zu schnell zu viel.
Wir gehen es ‚verkopft’ und theoretisch an
Wir wollen den ‚Schweinehund’ niederringen und setzen auf Willenskraft und Selbstdisziplin

Doch es geht auch anders!
Mit einer natürlichen Vorgehensweise, die wir ja auch in anderen Situationen anwenden klappt es besser bzw. in sehr vielen Fällen.

Wir entscheiden uns für die Richtung ‚naturrichtiger’/ ‚mehr Natur’
Wir sorgen für eine förderliche Umgebung (z.B. Küche und Kühlschrank ‚entrümpeln’, Fahrrad kaufen, etc.)
Wir setzen kleine Schritte, die wieder und wieder durchgeführt werden (z.B. Frühstück durch smoothie ersetzen)

Solch eine Änderung kostet Dich bloß wenige Minuten bewusstes Handeln (z.B. beim Einkaufen), während alles andere automatisch weiterläuft. Das ist auch der Grund warum diese Methode funktioniert. Sie kostet im Alltag kaum Anstrengung, Überwindung und Willenskraft.
Man ist damit sozusagen erfolgreich aus Gewohnheit, weil man nach einiger Zeit die Dinge automatisch tut, die einen ans Ziel bringen.
Probier’s einfach mal aus und experimentiere ein bisschen mit dieser Strategie und paradise your life 😉

 


Für immer jung

25. Mai 2011


Forever young

Schon 1974 hat Bob Dylan in seinem forever young- song ganz wunderbare Dinge aufgelistet, die wir tun könnten, mit denen wir Leben und Welt bereichern könnten, wenn wir für immer jung blieben. Hier in der Übersetzung:

Möge Gott dich segnen und beschützen,
Mögen deine Wünsche alle in Erfüllung gehen,
Mögest du immer für andere da sein
Und die andere für dich dasein.
Mögest du eine Leiter zu den Sternen bauen
Und jede Stufe hinaufsteigen,
Mögest du für immer jung bleiben,
für immer jung, für immer jung,
Mögest du für immer jung bleiben.

Mögest du wachsen um immer gerecht zu sein,
Mögest du wachsen, um immer wahr zu sein.
Mögest du immer wissen, was die Wahrheit ist
Und immer von Licht umgeben sein.
Mögest du immer mutig sein,
aufrecht stehen und stark sein,
Mögest du für immer jung bleiben,
für immer jung, für immer jung,
Mögest du für immer jung bleiben.

Mögen deine Hände immer beschäftigt sein,
Mögen deine Füße immer schnell sein,
Mögest du ein starkes Fundament haben
Wenn der Wind der Veränderungen sich dreht.
Möge dein Herz immer fröhlich sein,
und dein Lied immer gesungen sein,
Mögest du für immer jung bleiben,
für immer jung, für immer jung,
Mögest du für immer jung bleiben.

Das alles tu mir aber ja niemand als bloßen Song- Text ab!
Mit einfachster ‚Kinderlogik’ schon lässt sich zeigen, dass wir tatsächlich forever young sein könnten!
Wir vermasseln uns das bloß durch unsere Lebensweise bzw. wird uns vermasselt durch die Gehirnwäsche, der uns Gesellschaft, Eltern und Schulen unterzogen. Wir finden es so selbstverständlich und normal, dass Alter Mühsal bedeutet, dass wir mit 70, 80 ganz selten mal mit 90 ‚den Löffel abgeben‘, dass man sich nur wundern kann.
Nicht nur von Säugetier- Lebensaltern weiß man, dass die menschliche Lebenserwartungen trotz aller angeblicher Fortschritte erbärmlich gering ist. Auch in der Zellforschung werden schon Lebensalter von 120- 140 Jahre für möglich, von vielen sogar für wahrscheinlich, gehalten.
Doch auch unsere Lebendigkeit innerhalb unseres kurzen Lebens ist doch nicht wirklich sichtbar; von sprühend gar nicht erst zu reden!
Guck Dir mal Kinder oder Jugendliche …. Naja, funktioniert heute leider auch nicht mehr so wirklich … 😉
Also, guck Dir mal Kinder und Jugendliche am Land, oder noch besser in ‚rückständigen’ Ländern an! Wie dynamisch, lebendig und vital die sind!
Und warum verschwindet diese faszinierende Lebendigkeit?
Weil wir uns – und jetzt kommen wir wieder mal zu den 4 paradise your life- Säulen. Sie verschwindet, weil wir uns durch

grottenfalsche Ernährung verstopfen und belasten,
durch Rationalisierungen und Faulheit unserer natürlichen Bewegungen berauben,
durch grundsätzlich falsches Denken nicht mehr das Wunder der Lebendigkeit erkennen und schätzen,
durch eklatanten Beziehungs-, Berührungs- und Liebes- Mangel verhärten.

Dass all unsere Zellen sich ständig erneuern, ist gesichertes Wissen und Allgemeingut. Bei Schleimhäuten z.B. dauert das bloß einen Tag, bei unseren Darmwänden wenige Tage. Das heißt, Du hast z.B. heute Deinen Mund, Deinen Darm aus Zellen aufgebaut, die es vorige Woche noch gar nicht gab.
Bei dichterem Gewebe dauert der Zellen- Austausch natürlich länger. Doch selbst das dauert nur wenige Jahre. – Siehst Du darin dieses ungeheure Heilungs- Potenzial?!

Es gibt also genau besehen kein Alter!

Wieso sind wir dann nicht mehr so lebendig wie die Kinder!?
Die Begründung steht oben.
Die Biologie aber zeigt, dass es nicht so sein müsste.

Wir sind heute die, die wir die letzten Jahre gestaltet haben!
Und wir sind jetzt und die nächsten Monate dabei, die zu gestalten, die wir in Jahren sein wollen und werden.

DAS lass Dir mal auf der Zunge zergehen! … Nein, vielleicht doch nicht auf der Zunge! Denn die ist ja bald schon wieder eine Neue! 😉

WIR gestalten uns! Sonst niemand!

 


Geheimnis gelüftet !

24. Mai 2011

Wieviele medizinische Therapiemöglichkeiten, wieviele Naturheilverfahren, wieviele Lebenshilfe- Methoden gibt es um uns Gesundheit, Fitness und Glück zu verheißen?
Ich weiß es selber nicht, aber allein im Naturheil- Lexikon finden sich schon fast 5000 unterschiedliche Therapie- Ansätze!
Und? Kennst Du irgend jemanden, der dauergesund, superfit und immer glücklich ist?
Seeehr selten, solche Leute!
Und warum?
Weil an der falschen Stelle angesetzt wird. Es wird immer wieder versucht, von außen etwas zu bewirken, was aber innen hakt.

In allen Bereichen ist vollkommen klar, dass jeder Fehler eine Ursache hat.
Nichts ist zufällig!
Bzw. sind heutige ‚Zufälle’ die Ereignisse, die wir noch nicht verstehen, deren Ursachen wir noch nicht entdeckt haben.
Aber Du wirst mit mir übereinstimmen, wenn ich sage, es wäre doch eine absurde Welt, wenn nicht ALLES eine Ursache hätte.
Warum also sollten unser Missmut, unsere Krankheiten, unsere Kriege, unsere Beziehungsunfähigkeiten, unsere Übergewichte, und, und, und, KEINE Ursachen haben?
Und wo eine Ursache, da ist ein Weg, sie zu beseitigen!
Was also ist zu tun?
Wir brauchen bloß nach den einfachsten Naturgesetzen zu leben. Denn in der Natur gibt es weder Krankheiten, noch Scheidungen, Kriege oder Übergewichte.
Um so zu leben, müssen wir an uns arbeiten, müssen wir unsere Problem- Ursachen beseitigen.
Und damit lautet das absolut richtige und stimmige Geheimnis eines rundum glücklichen Lebens, das gerade in unserer heutigen Zeit besonders gut verschüttet ist:

Der einzige Weg des Heilens und Vitalisierens
ist der, der selbst-bewussten Eigenverantwortung

 


F.S.S.S.

23. Mai 2011

Die rohköstliche Küche ist ähnlich breit und abwechslungsreich wie die Koch- Kulinarik.
Die Palette reicht von frugaler Monokost bis zur Gourmet- Rohkost.
In Büchern, Internet und Seminaren sind zahlreiche Rezepte dazu zufinden.
Für mich ist der Vorteil von Rohköstlichem, dass man sehr gut ohne Rezepte auskommt, da nur Zutaten verwendet werden, die für sich schon gut schmecken, was man von Mehl oder rohem Fleisch nicht eben behaupten kann.
Von Russell James hab ich ein Sytem gelernt, wie man wirklich jede Mischung und Kombination rund hinkriegt, wenn sie es einmal nicht auf Anhieb tun sollte.
Ein Tisch hat 4 Beine, gleich lange, wenn er gut stehen soll. Ähnlich sollte ein Gericht nach 4 Richtungen ausgewogen sein:
Fett, Säure, Salziges und Süßes

Fett
Da wir Butter und Margarine nicht und Öle kaum verwenden, zählen hier primär Avocados, Oliven und Nüsse/ Nussmuse zu den Fetten.
Fette

  • schmeicheln der Zunge und tragen den Geschmack zu den Geschmacksknospen
  • mischen alle Geschmäcker und
  • sättigen
  • Säuren

  • sind die Gegenspieler der Süße und
  • mildern Erdiges
  • Salziges

  • welkt an und erweicht besonders Kreuzblütler
  • Bricht Zellen auf, und ermöglicht den Fetten den Geschmack- Austausch
  • Süßes

  • bricht/ vermindert Bitteres und Saures und
  • kann herzhafte Gerichte entscheidend heben
  • Ist man sich über die Stimmigkeit eines Gerichts nicht sicher, hilft es, gezielt auf je eine dieser Richtungen zu achten.
    Oft reicht es aber auch schon, wenn man einem anfangs ungewöhnlichen Gericht bloß eine längere Einschmeichel- Phase zugesteht … 😉

    Ein m.E. ebenfalls wichtiges Kriterium ist die Konsistenz. Es ist oft verblüffend wie unterschiedlich etwas als Saft, fein vermust, geraffelt, gestiftelt, gewürfelt oder in Scheiben/ Stücken schmecken kann.
    Für feinere Konsistenz kann ev. nachgemixt werden. Für mehr ‚Körnigkeit’/ Biss lassen sich immer noch div. Samen/ Nüsse mit reinmischen.

     


    Sonntags- Rasenmäh- Verbot

    22. Mai 2011

    So umgeht man nicht nur das Wochenend- Rasenmähverbot, sondern verbraucht weder Strom noch Benzin, hält sich fit, es macht keinen Lärm, stinkt nicht und macht auch noch Spaß 😉
    Danach gibt’s ein Stamperl Grassaft und in den nächsten Tagen herrlichen Heuduft …!

     


    Sagte doch tatsächlich …

    22. Mai 2011

    … am heurigen lifeball – bei aller Nachsicht mit dem ventilierten Unsinn über die AIDS- Problematik und des Irrglaubens mit Geld und Pharmas hier wirklich helfen zu können – die Päpstin die wunderbaren Worte:

    Geht hin und verehret Euch! …

    Glaubt an das Leben vor dem Tode!