Pflanzen- Wunder (2)

In der heutigen Flut an Informationen, sich widersprechenden Expertenmeinungen, Nährwerttabellen und wissenschaftlichen Arbeiten gehen einige ganz wesentliche Fakten über Pflanzen verloren:

>>> Die Nahrungsmittel, die uns das Leben und unsere Lebendigkeit schenken, die Pflanzen, sind sozusagen kondensierte Informations- und Lichtenergie.
Bloß unsere westliche, reduktionistisch denkende Wissenschaft will uns weismachen, dass es sich bei Pflanzen bloß um primitive, geist- und seelenlose, protoplasmische Gebilde handelt.
Alte Kulturen dagegen, Gärtner und Sensitive wissen um die Pflanzenseele, die allerdings nicht so ‚offen liegt’ wie die menschliche Seele. Dennoch ist sie unseren inneren Sinnen zugänglich.
Du brauchst bloß stille zu werden, zur Ruhe zu kommen und Dich in eine ausgewählte Pflanze zu vertiefen. Nimm sie wahr mit allen Deinen Sinnen! Stell ihr Fragen! Horche in sie hinein!
Man braucht etwas Übung, doch wir alle haben noch die alten Programme in uns, die uns Jahrmillionen lang mit den Pflanzen in Verbindung stehen ließen.
Selbst in der Bibel steht geschrieben, dass Adam und Eva mit den Geschöpfen reden konnten.
Geduldiges Beobachten beim Gärtnern und vor allem viel Liebe zu den Pflanzen können uns manches über das Pflanzenwesen offenbaren.

>>> In diesem Sinne gastaltet die im Sonnenlicht vorhandene Information diese Erde mit, wie kein anderes Element. Sie vitalisiert und belebt – wie die Antroposophen sagen – die ‚leblosen Erden-/ Mineral- Stoffe’.
Jedermensch kann das an den farblosen, unorganisiert wuchernden Kartoffeltrieben im dunklen Keller beobachten. Sobald diese ans Tageslicht gebracht werden richten sich die Triebe plötzlich auf und fügen sich in ein harmonisch geordnetes Wachstum ein.
Nicht zufällig wurde von den Sehern Indiens das Licht, das die Pflanzen aufsaugen, als die Liebesstrahlung Gottes gedeutet. Sie sagten: ‚Nur wer sich gewahr ist, dass er Gott isst, isst wirklich!’.

>>> Aus dieser Sicht heraus können selbst völlig Reinkarnations- Ungläubige sehen, wie unsere sich wiederverkörpernden Ahnen ihren Weg aus dem Jenseits, über Gemüse, Früchte, Nüsse und Getreide, in die Körper der Männer und Frauen gelangen, die sie zeugen und wiedergebären.

>>> Auch die ayurvedische Ernährungslehre geht weit über unsere ‚westlichen‘ Kohlehydrate, Eiweiße und Kalorien hinaus und unterscheidet drei grundlegende Eigenschaften bei Nahrungsmitteln:

    • Als Sattva gelten Nahrungsmittel, die rein und voll des kosmischen Lichts sind, also naturgemäß nach natürlichen Rhytmen gewachsene oder angebaute pflanzliche Produkte.
      Sie sind die Nahrung der spirituellen Sucher, Studierenden und Meditierenden.
    • Eher zur Steigerung von Aktivität und Kraft und nicht zur Kontemplation dienen Rajas– Nahrungsmittel, wie Fleisch und scharfe Gewürze.
      Das ist die angemessene Ernährung für Tatmenschen, Macher, Krieger und Sportler.
    • Die dritte Gruppe, die Tamas machen die Seele stumpf, den Geist wirr und bringen Gewaltmenschen und ’niedrige Naturen‘ hervor. In dieser Gruppe finden sich unartgerecht produziertes Fleisch, industriell gezogenes und ev. sogar genverändertes Gemüse, etc..
      Erschreckend aber sicher nicht zufällig ist, dass westliche Menschen sich primär von dieser dritten Gruppe ernähren …
  • Du kannst also davon ausgehen, dass wir nicht zufällig sind, was und wer wir sind, sondern sehr wohl das sind, was wir essen.
    Du bist also der, den Du die letzten Jahre durch Deine Nahrung aufgebaut hast bzw. in einigen Jahren wirst Du der sein, den Du jetzt aufbaust!

    Morgen noch einige weitere erstaunliche Fakten und Überlegungen über unsere pflanzlichen Mitwesen.

     

    One Response to Pflanzen- Wunder (2)

    1. ghore sagt:

      Sorry, aber dann erwartet uns nichts Gutes, so verdreckt wie alles schon ist.

      Ich möchte Reinkarnation auch wissenschaftlich betrachten und komme zum selben Ergebnis.
      Zur Bibel … da steht was von aus Erde gemacht und zu Erde wirst du.
      Ein weiser Spruch, wie ich finde.
      Lassen wir mal unsere gedanklichen Differenzierungen beiseite, kommen wir vielleicht zur Erkenntnis, was wir zwischendurch sind.
      Erde!

      Da kommst´e her, da gehst du hin und das bist du.

      Wenn ich jetzt noch danach handle, also lebe, klingt mir das wahrlich paradiesisch.

      Ist es wirklich so einfach?

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