Eine schöne Geschichte

Die fatalen als auch wunderbaren Auswirkungen falschen bzw. naturrichtigen Denkens wurden hier im blog schon vielfach angesprochen. Allein das Benennen von Krankheiten, das Kommunizieren und Verbreiten von möglichen Lebensqualitäts- Einschränkungen holen diese in unser Bewusstsein und ‚verschmutzen’ sozusagen unser reines Sein, das eigentlich von zuversichtlicher Gewissheit erfüllt sein sollte.
Eine nette Geschichte, die ich kürzlich hörte, illustriert diesen Wahnsinn der tagtäglich Millionen- fach abgeht sehr schön:

Ein Mann erfährt von einem Weisen, der das Wissen hat, Steine in Gold zu verwandeln. Er möchte dieses Geheimnis unbedingt erfahren, macht sich auf die Suche und findet diesen Wissenden schließlich.
„Meister“, sagt er. „Nur zu gerne würde ich wissen, wie man Steine zu Gold macht.“
„Kein Problem“, antwortet ihm dieser. „Du brauchst bloß zu Vollmond ein Feuer zu entzünden. In dieses legst Du Deine Steine und dann tanzt Du zwei Stunden um dieses Feuer.“
„Wunderbar! Ich danke Dir!“ freut sich der Suchende und macht sich beschwingt auf den Heimweg.
Nach einigen Metern, kommt er ins Grübeln: „So einfach kann das doch nicht sein! Irgendetwas muss der Weise vergessen haben, mir zu sagen“, denkt er.
Er geht nocheinmal zurück und fragt: „Sagt, Meister, habt Ihr nicht irgendetwas vergessen, mir zu sagen? So einfach kann es doch nicht sein!“
„Ach ja“, stimmt der Weise zu. „Du darfst während der ganzen Zeremonie nicht einmal an einen Bären denken!“

Und? Wie oft denken wir an Krankheiten!? 😉

 

4 Responses to Eine schöne Geschichte

  1. Brigitte sagt:

    Vielen Dank! Ganz tolle Geschichte.
    Weil unser Unterbewußtsein das Wörtchen „NICHT“ nicht akzeptiert, deshalb wird er jetzt an einen Bären denken müssen! So einfach ist das! Genauso wie mit dem „rosa
    Elefanten“ (denken Sie nicht an einen rosa Elefanten! Sie sehen jetzt vor Ihrem geistigen Auge garantiert genau diese Erscheinung).

    Bitte weitere solcher Dinge. Ich bin von Ihrem Blog wirklich begeistert.

    Liebe Grüße von der Nordsee

    Brigitte

  2. ghore sagt:

    Mit zunehmendem Alter immer häufiger, sag ich mal.

    Nun ist die Frage, Wie denke ich nicht an Krankheiten?
    Ein Ding der Unmöglichkeit, da ein Wort das andere gibt.
    Da wird kein Gold draus, sobald der Gedanke gepflanzt ist.

    Diesen und weiteren Gedanken Achtsamkeit zu schenken und sonst nichts, im Sinne von: „Ich seh euch und mehr finde ich nicht an euch“, mag eine Idee sein.

    Es soll Menschen geben, die das praktizieren … ist das ein rechtes Wort dafür … praktizieren?

    Ich halte das für schwer …
    Ist egal, was ich halte.

    Und … meine Damen und Herren,
    „Denken sie jetzt nicht an ein gelbes Auto!“

    Ups! sorry 🙂

    • payoli sagt:

      Vielleicht ist ‚praktizieren‘ weniger ’schwer‘, wenn ich Dir sage, dass es auch das einzig Richtige ist! 😉
      Denn überleg mal was heute noch Dein ’schrecklich schlimmer‘ Ärger am 17.4. 1989 für eine Bedeutung hat, – oder die unendliche Freude am 3.8.2010.
      In diesen Momenten warst Du überzeugt, dass Deine Emotionen die ‚Welt bewegen‘. Heute sind das vergessene peanuts.
      Mit Deinen heutigen Gedanken wird es nicht anders sein!
      Deine Ängste vor der Zukunft halten Dich bloß davon ab, im Jetzt zu sein. – Das doch ganz wunderbar in Ordnung ist, oder? 🙂
      Gedanken ziehen wie Wolken vorbei. Mehr nicht!
      Und Gesundheit ist unser Geburtsrecht das Abermillionen Deiner Vorfahren – zurück bis zum allerersten Einzeller!!! – bereits wahrgenommen und genossen haben.
      Du brauchst bloß zwei Dinge zu tun:
      – Deinem Körper geben was er braucht und
      – Dich in unverbrüchlicher Zuversicht in diesem Geschenk ‚Leben‘ wiegen …

  3. zentao sagt:

    vorallem nicht and den Bären, den der Weise ihm aufgebunden hat.
    liebe Grüsse zentao

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