Du denkst mich, ich denk Dich

Ich fühl Dich, Du fühlst mich.

Wir alle sind in einer Welt, mit einem Weltbild aufgewachsen, in dem es als selbstverständlich gilt, dass wir alle eigenständige Einzelwesen sind, die von anderen getrennt sind.
Das was wir fühlen beziehen wir deshalb automatisch ausschließlich auf uns selber.
Was aber, wenn wir telepathische Fähigkeiten hätten und jeder jeden beeinflusste?
Wenn unsere Gefühle gar nicht ausschließlich unsere eigenen, sondern zu einem Teil die empfangenen Gedanken, Wünsche und Bilder anderer wären?
Wenn unsere Gedanken, Wünsche und Bilder auch die Mitwelt beeinflussen würden?
Ich finde es sehr interessant, sich mit dieser Annahme zu befassen. Es könnte tatsächlich so sein und wir könnten es nicht überprüfen oder entkräften.
Ja, wir hätten dann sogar einige Erklärungen wieso sich doch meistens ‚die Richtigen’ zusammenfinden, warum (Familien-)Aufstellungen funktionieren, wieso man mit seinem Partner den gleichen Gedanken hat, warum Leute sich umblicken, die man sie von hinten ansieht, etc.
Vielleicht hast Du Lust, Dich auf diese Denkwelt einzulassen.
Viele Indizien und sogar wissenschaftliche Arbeiten sprechen nämlich dafür, dass es tatsächlich so ist!

 

3 Responses to Du denkst mich, ich denk Dich

  1. ghore sagt:

    ach payoli 🙂

    Ich messe dem Denken eine wesentlich geringere Bedeutung zu, manchmal auch gar keine.

    Trotzdem freue ich mich immer über Denkanstöße deinerseits.

  2. papamojo sagt:

    Stimmt, Willi. Ist ein faszinierendes Thema! Ich weiß nicht mehr, von wem die Aussage stammt, aber jemand aus wissenschaftlichem Bereich äußerte mal die überzeugend klingende These, dass unsere Gehirne nicht wirklich viel speichern, sondern Empfangs- und Sendeorgane sind, die mit einem überall präsenten Informationsnetz kommunizieren, das sich in einer anderen Dimension befindet. Dabei haben unsere Gehirne individuelle Frequenzen, die mit entsprechenden Informationen kongruent sind. Per Evolution sind wir darauf abgestimmt, bestimmte Energieformen als Objekte zu erkennen. Zu den Objekten kann man auch Gedanken zählen. Höher schwingende Formen erkennen wir nicht bewusst.
    Schlussfolgerung ist, dass uns unsere Gedanken nicht gehören. Eigentlich sind sie Wesenheiten um uns herum und ein Teil der Welt und frei wie die Vögel.

    • payoli sagt:

      Ja!
      Und wenn man mal weiß/ glaubt, dass wir mit jedem Gedanken eine Enität schaffen, die dann hier weiterhin ‚herumgeistert‘, geht man hoffentlich auch mit dem Denken achtsamer um …

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