F.S.S.S.

Die rohköstliche Küche ist ähnlich breit und abwechslungsreich wie die Koch- Kulinarik.
Die Palette reicht von frugaler Monokost bis zur Gourmet- Rohkost.
In Büchern, Internet und Seminaren sind zahlreiche Rezepte dazu zufinden.
Für mich ist der Vorteil von Rohköstlichem, dass man sehr gut ohne Rezepte auskommt, da nur Zutaten verwendet werden, die für sich schon gut schmecken, was man von Mehl oder rohem Fleisch nicht eben behaupten kann.
Von Russell James hab ich ein Sytem gelernt, wie man wirklich jede Mischung und Kombination rund hinkriegt, wenn sie es einmal nicht auf Anhieb tun sollte.
Ein Tisch hat 4 Beine, gleich lange, wenn er gut stehen soll. Ähnlich sollte ein Gericht nach 4 Richtungen ausgewogen sein:
Fett, Säure, Salziges und Süßes

Fett
Da wir Butter und Margarine nicht und Öle kaum verwenden, zählen hier primär Avocados, Oliven und Nüsse/ Nussmuse zu den Fetten.
Fette

  • schmeicheln der Zunge und tragen den Geschmack zu den Geschmacksknospen
  • mischen alle Geschmäcker und
  • sättigen
  • Säuren

  • sind die Gegenspieler der Süße und
  • mildern Erdiges
  • Salziges

  • welkt an und erweicht besonders Kreuzblütler
  • Bricht Zellen auf, und ermöglicht den Fetten den Geschmack- Austausch
  • Süßes

  • bricht/ vermindert Bitteres und Saures und
  • kann herzhafte Gerichte entscheidend heben
  • Ist man sich über die Stimmigkeit eines Gerichts nicht sicher, hilft es, gezielt auf je eine dieser Richtungen zu achten.
    Oft reicht es aber auch schon, wenn man einem anfangs ungewöhnlichen Gericht bloß eine längere Einschmeichel- Phase zugesteht … 😉

    Ein m.E. ebenfalls wichtiges Kriterium ist die Konsistenz. Es ist oft verblüffend wie unterschiedlich etwas als Saft, fein vermust, geraffelt, gestiftelt, gewürfelt oder in Scheiben/ Stücken schmecken kann.
    Für feinere Konsistenz kann ev. nachgemixt werden. Für mehr ‚Körnigkeit’/ Biss lassen sich immer noch div. Samen/ Nüsse mit reinmischen.

     

    One Response to F.S.S.S.

    1. Inge Henneberg sagt:

      Wie recht Du mal wieder hast, alle vier Komponenten sind wichtig, erst wenn diese in etwa im Laufe eines Tages vorhanden waren, ist alles im Gleichgewicht.

      Nach süßen Früchten etc habe ich dann auch Verlangen nach Pikantem usw.. Damit ist ja auch der Vielseitigkeit Genüge getan und alles paßt.
      Da ich außer den Wildies (gestern z.B. die ersten kleinen Erdbeeren, sowas von gut) ausschließlich Bio konsumiere, habe ich allerdings relativ häufig das Problem mit unreifen Früchten.
      Ananas und Mangos, knochenhart – also da braucht man viel Geduld bis die dann endlich reif sind.
      Bananen – sahen zwar reif aus, aber waren innen doch noch unreif – nicht richtig süß – also auch liegen lassen.

      Da zeigt sich wieder, eigentlich leben wir in einem nicht optimalen Klima, die Tropen wären besser, oder??

      Man liest es aus dem Beitrag heraus, bin ein wenig frustriert ob der vielen unreifen Früchte.

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