Amy Winehouse

Mit 27 verstorben!
Mit 27 !!!
Mit so viel Talent!
So schön!
Mit so vielen nicht mehr gelebten Möglichkeiten …

Wer hat ihr den ersten Drink angeboten?
Wusste er was er tat?
Wer hat ihr die ersten Drogen nahegebracht?
Wozu?
Was alles konsumieren und bieten wir selber gedankenlos tagtäglich an?
Warum hat sie zugegriffen?
Fühlte sie sich zu wenig geliebt?
Wer hat sie zuwenig geliebt?
Lieben wir selber genug?
Ist diese (Musik-)Branche gesund? Noch wirklich gut für die Menschen?
Sollte Musik nicht ausschließlich Freude machen?
Wie gehen wir selber mit Musik um?

Fragen über Fragen …
Ach, wenn wir hier Verblieben doch nur ein Quentchen aus Amys Tod lernten …

 

7 Responses to Amy Winehouse

  1. bluhsbrother sagt:

    Amy hat in ihren 27 jahren aber sicher mehr erlebt als du pappnase in all deinen angegrauten jahren.
    Außerdem hätte sie ohne drogen nie diesen ausdruck und dise intensität hingekriegt.

    • payoli sagt:

      Dieses ‚mehr‘ an Erlebtem braucht die Pappnase wirklich nicht! Wie es auch Amy offensichtlich nicht brauchte, wie ghore es ganz d’accord mit mir einschätzt.
      Und auch auf Enthemmungen oder Kreativitätsschübe durch Drogen sollten wir verzichten und uns vielmehr darum bemühen unser aller anerzogene Hemmungen abzubauen, damit wir immer und natürlichen Zugriff auf solche Fähigkeiten haben.

  2. ghore sagt:

    Gestern las ich es und der erste Gedanke war, „nun hat sie es geschafft“.
    Sorry, ist so.
    Ich hatte nie den Eindruck, sie wolle hier sein.
    Und daraus lernen …
    Talent, Erfolg, Ruhm allein … führen nicht zu Frieden, zu Ruhe, zu Einverständnis, mit sich selbst und dem, was man im Aussen erkennt.
    SIe hatte alles, was man gemeinhin als erstrebenswert eingelernt bekam und bekommt … es ist wohl nicht das, was sie brauchte.
    In ihren Liedern hat sie es rausgeschrien, laut, manchmal schrill, eigentlich unüberhörbar.
    Aber wir … haben nicht gehört. Sie hat nicht gehört.
    Glaube ist ein Gedanke, den man kontinuierlich denkt, hab ich mal gelesen.
    So denke ich, sie hat jetzt allen Frieden, den es im Leben für sie nicht gab.
    Danke, Amy.

    • payoli sagt:

      Ja, das war auch mein erster Gedanke!
      Dennoch sollten wir aus Amy’s Geschichte lernen all unsere Altlasten abzulegen, die uns daran hindern ‚gerne hier‘ zu sein.
      Ich weiß, dass das möglich ist, denn alles ‚Nicht-hier-sein-wollen‘ ist eindeutig menschen-/ zivilisationsgemacht!

  3. Inge Henneberg sagt:

    Sie war ja schon mehrmals „nahe dran“, offenbar war sie sehr unzufrieden mit ihrem Leben.
    Vielleicht fehlten ja einfach nur die „richtigen“ Berater und Freunde, die ihr die Augen geöffnet hätten wie wunderbar und einfach das Leben auf unserer Welt doch ist.

    Mir fällt dazu wieder Elvis Presley ein, der ebenfalls schon sehr jung sterben mußte, weil er den falschen Ärzten und ihren Medikamenten vertraute.

  4. BP sagt:

    .. und wer macht sich über Oslo Gedanken? Wer war schon Amy Winehouse.. (ja, ich mache mich unbeliebt..). Amy hatte ihr Leben in der Hand, die Opfer von Oslo weniger.. und doch liesst man in der digitalen Blase unmengen über erstgenannte.. schade!

    • payoli sagt:

      Jeder macht sich so SEINE Gedanken; sicherlich auch viele über Oslo.
      Mein Ansatz – wenn Du nochmal nachliest – war, dass man aus dem Amy- Schicksal etwas für eine ‚bessere Welt‘ lernen könnte. Ähnliches gilt zweifellos auch für Oslo. Solange es so Unglückliche oder ‚Verrückte‘ gibt, sollte wir anderen nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern uns klar werden, dass mit dieser Gesellschaft so einiges nicht stimmt – und z.B. mehr Liebe in die Welt bringen …

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