Die letzte Phase unseres Lebens

12. August 2011

Ab der Geburt ist klar, dass wir diesen Planeten auch wieder verlassen werden müssen.
An der Natur können wir beobachten, dass Kommen und Gehen einen, sich teilweise sogar bedingenden, Kreislauf bilden.
Aus der Verhaltensforschung und Tierbeobachtung wissen wir, dass erst unser Denken aus unserem Ende ein Problem macht. Allein in meiner Lebensspanne schon, konnte ich beobachten, dass die Zuvielisation aus der letzten Phase des Lebens ein vereinsamtes Dauerpatienten- Dasein machte. In meiner Familie ist überliefert, dass bis vor einigen Generationen die Alten noch bis zuletzt arbeiteten und sich des Lebens erfreuten, teilweise sich sogar bewusst und friedlich zum Sterben hinlegten.
Das Kohärenzgefühl, das in der Salutogenese als unabdingbare Zutat für ein gesundes und zufriedenes Leben gilt, weicht durch mediale und medizinische ‚Aufklärung‘ in unseren letzten Jahren einer für einige einträgliche, für Alte aber unerträgliche Dauerangst.
Statistiken zeigen, dass in den letzten Lebensjahren der weit überwiegende Behandlungs- und Medikations- Kostenanteil anfällt, Alte also ein gutes Geschäft sind.
Dazu tragen diese aber natürlich – zwar unwissend (gehalten) – auch selber bei …
Niemand weiß, wie man artgerecht lebt und damit lebenslang dauergesund bleibt. Niemand ahnt auch nur, dass wir ca. ein Drittel bis ein Viertel unserer möglichen Lebensspanne ‚verschenken‘, indem wir Dinge tun und essen, die uns über Jahrzehnte systematisch ruinieren.
Wir haben sozusagen die wunderbare Schöpfungsgenialität vergessen, machen uns Sorgen, verhalten uns nicht mehr naturrichtig und schöpfungskonform und meinen, alles selber gestalten zu müssen. Dem ist nicht so!
Die Natur ist der Lehrmeister, der uns wieder sagen kann wie wir gesund und friedvoll unser Leben leben und auch ausklingen lassen können. Dieser blog artikuliert diese Weisheiten und ist mein Geschenk an diese Welt.
In diesem Sinne
paradise your life
und
paradise your end