Die letzte Phase unseres Lebens

Ab der Geburt ist klar, dass wir diesen Planeten auch wieder verlassen werden müssen.
An der Natur können wir beobachten, dass Kommen und Gehen einen, sich teilweise sogar bedingenden, Kreislauf bilden.
Aus der Verhaltensforschung und Tierbeobachtung wissen wir, dass erst unser Denken aus unserem Ende ein Problem macht. Allein in meiner Lebensspanne schon, konnte ich beobachten, dass die Zuvielisation aus der letzten Phase des Lebens ein vereinsamtes Dauerpatienten- Dasein machte. In meiner Familie ist überliefert, dass bis vor einigen Generationen die Alten noch bis zuletzt arbeiteten und sich des Lebens erfreuten, teilweise sich sogar bewusst und friedlich zum Sterben hinlegten.
Das Kohärenzgefühl, das in der Salutogenese als unabdingbare Zutat für ein gesundes und zufriedenes Leben gilt, weicht durch mediale und medizinische ‚Aufklärung‘ in unseren letzten Jahren einer für einige einträgliche, für Alte aber unerträgliche Dauerangst.
Statistiken zeigen, dass in den letzten Lebensjahren der weit überwiegende Behandlungs- und Medikations- Kostenanteil anfällt, Alte also ein gutes Geschäft sind.
Dazu tragen diese aber natürlich – zwar unwissend (gehalten) – auch selber bei …
Niemand weiß, wie man artgerecht lebt und damit lebenslang dauergesund bleibt. Niemand ahnt auch nur, dass wir ca. ein Drittel bis ein Viertel unserer möglichen Lebensspanne ‚verschenken‘, indem wir Dinge tun und essen, die uns über Jahrzehnte systematisch ruinieren.
Wir haben sozusagen die wunderbare Schöpfungsgenialität vergessen, machen uns Sorgen, verhalten uns nicht mehr naturrichtig und schöpfungskonform und meinen, alles selber gestalten zu müssen. Dem ist nicht so!
Die Natur ist der Lehrmeister, der uns wieder sagen kann wie wir gesund und friedvoll unser Leben leben und auch ausklingen lassen können. Dieser blog artikuliert diese Weisheiten und ist mein Geschenk an diese Welt.
In diesem Sinne
paradise your life
und
paradise your end

 

4 Responses to Die letzte Phase unseres Lebens

  1. Inge Henneberg sagt:

    Und über dieses Dein Geschenk freue ich mich sehr, es bereichert meinen Tag, danke Dir.

    Wer mal in der Pflegeabteilung eines Seniorenheimes zu Besuch war, der wird mit dieser traurigen Realität im Alter konfrontiert, ein Vorgeschmack auf die Hölle.

    Aber wie du schon sagst, das kann man verhindern, je früher man damit beginnt, desto besser. Die Jahre vergehen schneller als man denkt.

    Lebe ja in einem Urlaubsgebiet und aktuell haben wir Hochsaison, also viele Gäste.
    Ich sehe die Angebote der Restaurants und die richten sich nach dem, was der Gast haben möchte und die sprechen leider eine deutliche Sprache.
    Aber auch die vielen Hamburger, Brezen etc., die aus der Hand verspeist werden, sind Realität, ihnen begegne ich täglich im Markt (Zentrum).
    Oder ich sehe schon recht Fettleibige – die eh schon immer mehr werden – an der Eisdiele Schlange stehen. Man muß lange suchen bis man mal einen Schlanken entdeckt.

    Also es schaut nicht nach einer Veränderung aus und daher ist auch das Ende bereits vorgezeichnet. Traurig – aber wahr.

  2. sunman sagt:

    payoli, Du bist wie alter Wein. Wirst mit jedem Tag besser!
    Da ich nicht von Anfang an dabei bin lese ich zwar auch gerne Deine alten Beiträge, aber die letzten 4 Tage zum Beispiel bargen einmalige Weisheiten! Danke!

  3. zentao sagt:

    Früher war das Leben nur mühsam und voller Arbeit mit sehr einseitiger Kost, zb. Hafergrütze, sehr gesund aber Einseitig, oder den Halber Winter gabs nur Kohl, weil der musste gegessen werden. Mein Vater erzählte mir mal, dass wenn eine Kuh not geschlachtet werden musste, dann gab dauernd Siedefleisch. Frisches Gemüse, hatte nur wer einen eigenen Garten hatte und für etwas Abwechslung gab es nur das Wirtshaus. Als es war auch nicht alles so wie es hätte sein können. Im grossen ganzen leben wir heute um einiges besser als früher. Wie einer sein Leben einrichtet, was er daraus macht und wie er/sie sich ernährt und wessen geistiges Kind er/sie sind, das muss jeder auf seinem Lebensweg, selber entscheiden. Man kann genügsam leben, das heisst aber nicht, der lebt besser und gesünder. Wer von allem isst, nicht zu viel und nicht zuwenig,und dabei das geniessen nicht vergisst, es darf auch ein Gläschen Wein dabei sein, der wird uralt werden. Vor allem muss das Leben auch Spass machen. Buddha nannte das den mittleren Weg, weder extrem die eine Seite noch die andere Seite, zu bevorzugen.
    Liebe Grüsse zentao

    • payoli sagt:

      Du hast natürlich Recht, lieber zentao.
      Doch muss man zu ‚Deinem‘ Mittelweg schon anmerken, dass wir mittlerweile in unserem Verhalten so weit weg sind von unserem Ursprung, von einem ‚artgerechten‘ Leben, von dem wofür unser Körper, aber auch unsere Sinne ausgelegt sind, dass ein ‚Zivilisations- Mittelweg‘ immer noch ein katastrophaler Irrweg ist.
      Auch hier kann ich nur jedermensch ermuntern, sich immer wieder in der Natur eine Referenz und Kurskorrekturs- Abregung zu suchen.
      Ich kam gestern ganz unerwartet bei einer Radtour einem Reh sehr nahe, dass sicher nie eine Kuh notschlachten‘ ‚musste‘ noch sich sicherlich nicht mit ‚Hafergrütze‘ langweilt. Dennoch nimmt man mit allen Sinnen wahr, wie solch ein Wesen authentisch, kraftvoll und – im besten und vitalen Sinn – lebendig ist. Das sind einfach Welten, die uns Menschen von dieser, einstmals auch unserer, Urquelle trennen.

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