Menstruation

Ich kenne einige Rohköstlerinnen, deren Menstruation kaum merkbar ist und mengenmäßig zwischen wenigen Tropfen bis 1 Teelöffel liegt.
Ich kenne viele Fälle, in denen jahrelange Menstruationsbeschwerden nach einer Lebensweise-/ Ernährungs- Umstellung ratzfatz verschwunden waren.
Doch ich bin als Mann nicht so wirklich ein Experte zu diesem Thema. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige bemerkenswerte Literaturstellen und Zitate zu diesem Thema angesammelt, die ich hier nun weitergeben und als Anregung empfehlen möchte:

       Infolge des zunehmendes Fleischkonsums und dem Mehrverbrauch an Konserven tritt die Monatsregel bei jeder Generation früher auf und dauert länger.
Die unzivilisierte Frau, die ein natürliches Leben führt, wenig Protein zu sich nimmt und ein geregeltes Geschlechtsleben gemäß den Jahreszeiten hat, bedeutet die Monatsregel kein Problem.

(Viktoras Kulvinskas; ‚Leben und. Überleben – Kursbuch ins 21. Jahrhundert’)

Historisch betrachtet trat die Menstruation auf, nachdem die Familieneinheit in ein kühleres Klima gezogen war, eine unnatürliche Ernährungsweise angenommen und den Geschlechtsverkehr erhöht hatte.
(Viktoras Kulvinskas; ‚Leben und. Überleben – Kursbuch ins 21. Jahrhundert’)

In unserer Kultur werden viele pathologische Zustände als natürlich betrachtet, weil sie allgemein vorherrschen …
Man findet es „natürlich“, während der Menstruation zu bluten, Kopfweh, Krämpfe und Rückenschmerzen zu haben; aber all diese Probleme treten nur bei zivilisierten, angekränkelten Frauen auf, nicht bei gesunden Primitiven.

(?)

Wenn der Körper der Frau vergiftet ist und die Leber als Filter versagt, wird der natürlichen Menstruationsfunktion eine Last auferlegt. Sie muss die Funktion eines Abfallfilters übernehmen, was zu chronischer Entzündung der Gebärmutter. Wenn das toxische Blut über die Menstrualfunktion ein Ventil durch die Gebärmutter sucht, wir die zarte Schleimhaut gereizt, und es entstehen die Krämpfe.
Bei milderen oder verdünnten Giften empfindet die Frau nur eine Schwere oder eine Verstopfung im Unterleib.
Sobald der Ausfluss beginnt, ergießt die Natur so viele giftige Stoffe wie möglich mit dem Blut. Dadurch werden die tieferen Schichten der Gebärmutter entzündet. Der normale Ausfluss wird zu einer schweren Blutung, die manchmal Tage dauert …

(Dr. H.G. Bieler)

Menstrualblutungen werden durch übermäßige Eiweißschlacken im Lymphgefäßsystem und Schädigung der Gebärmutterschleimhaut durch Fäulniserreger hervorgerufen. Die Blutung entsteht dadurch, dass die Lymphgefäße der Gebärmutter nicht imstande sind, die Stoffwechselschlacken zu entfernen.
Die Schlacken bleiben im Uterus und verursachen weitere Gewebezerstörungen, so dass es zur Blutung kommt.

(Dr. Reynold, Dr. Kaiser)

Bei einem primitiven Volk im australischen Busch, das ausschließlich von Früchten lebt, dauert die Menstrualperiode der Frau rund zwanzig Minuten, wobei sie ungefähr einen Teelöffelvoll Blut verliert … Die Indianerinnen in der nordamerikanischen Prärie, die sich einfach ernährten und angestrengt arbeiteten, hatten eine kurze, unkomplizierte Menstrualperiode, von der sie kaum etwas merkten.
(Dr. H.G. Bieler)

Nichts beeinflußt den monatlichen Ausfluß der Frau mehr als die Ernährung. Die bisherige starke Blutung kann vollständig behoben werden, wenn man zu Rohkost übergeht. Beim Wechsel von gekochter zu roher Nahrung setzt die Periode mitunter ein oder zweimal aus, aber das ist kein Grund zu Beunruhigung.
(Dr. George Starr)

Bei der gesunden Frau verläuft die normale Menopause fast symptomlos. Aber die toxische Frau, die durch die Menstrualblutung immerhin Erleichterung von der Giftbelastung gefunden hat, erleidet während des Klimakteriums eine ganze Reihe neuer Beschwerden: Wallungen, außerordentliche Nervosität, Kopfschmerzen, Arthritis, Neuritis, Magen- und Darmstörungen, Schwache, Depressionen, juckenden Ausfluß, Herzklopfen, Kurzatmigkeit… Eine Untersuchung des Urins zeigt an, ob die Toxine von Eiweißstoffen oder von Stärke und Zucker herrühren; im letztgenannten Fall besteht das beste Gegenmittel darin, jede Stunde verdünnte Fruchtsäfte zu sich zu nehmen. Wenn Proteinsäuren schuld sind, wird auf Basengrundlage vorgegangen: Verdünnte rohe Gemüsesäfte oder Gemüsesuppe (ohne Fleisch) sind angezeigt.
(Dr. H.G. Bieler)

Wenn die Monatsblutung eine natürliche Funktion wäre, würden alle Frauen davon geplagt sein. Es ist jedoch belegt, dass gesundheitsgeschädigte Frauen die längste Periode haben und dass sich die Beschwerden verringern, wenn sich die Gesundheit bessert. Wenn eine Frau, die noch nicht unrettbar degeneriert ist, ihren Lebensstil ändert und auf Entgiftung des Körpers bedacht ist, vermindert sich der Blutverlust immer mehr und hört unter Umständen ganz auf.
(Viktoras Kulvinskas)

Ich hatte 1995 für drei Monate Besuch von meinem 19-jährigen indischen Patenkind. Sie hatte starke Periodenschmerzen und blutete 7 Tage lang. Unsere fast 100%ige Rohkost wurde von ihr jeweils an einem Tag in der Woche unterbrochen, denn ich brachte es nicht übers Herz, ihr alles Deutsche zu verbieten. Dies war unser Kompromiss. Das Ergebnis: bereits die erste folgende Periode war schmerzfrei und dauerte nur noch 3 Tage …
Da sie zurück in Indien wieder normal gegessen hat, kamen auch die äußerst heftigen Bauchschmerzen wieder …

(Kuteer Helga Schäfer)

Alle hervorragenden Frauen der Geschichte waren verhältnismäßig frei von der Menstruation. Entweder menstruierten sie nur leicht oder gar nicht wie zum Beispiel Jeanne d’Arc, laut dem medizinischen Protokoll ihres Hexenprozesses.
Die für ihren Witz und Scharfsinn berühmte Französin Ninon de Lenclos, die bis zu ihrem neunzigsten Lebensjahr jung und blühend aussah, befreite sich durch eine besondere Diät von der Menstruation.

(Henry Havelock Ellis, Sexualforscher)

      

Bezieht bitte in diese Betrachtungen auch die Schädlichkeit der heutigen Monatshygieneartikel, wie in ‚Gefährliche Tampons‘ beschrieben, mit ein!

 

13 Responses to Menstruation

  1. Inge Henneberg sagt:

    Die angegebenen „Quellen“ sind für mich nicht maßgebend.

    Die Menstruation ist ein ganz normaler Vorgang, was nicht befruchtet wurde wird ausgeschieden und dann zwangsläufig mit Blut.
    Die von einigen Rohköstlern immer wiedermal herangeführten gegenteiligen Beispiele (z.B. bei reinen Früchteessern (Mangelkost) oder aufgrund nicht richtig durchgeführter einseitiger Rohkost, sind für mich nicht relevant, weil meistens einhergehend mit starker Gewichtsreduzierung, was ich selber mal bei einem meiner Auslandsaufenthalte (ein Jahr deutliches Untergewicht durch meinen damaligen Schlankheitswahn) erlebt habe, die Periode blieb aus.
    Wieder in der Heimat, normal ernährt und Idealgewicht, war die Periode wieder da.

    • payoli sagt:

      Das kann jedeR sehe wie er will. Mir reichen die authentischen Berichte der mir persönlich bekannten Rohköstlerinnen, die viele Erfolge bei problematischen Menstruatiionen und die Logik, dass man zum Abtransport eines nichtmal Stecknadelkopf- kleinen Eies tagelang soll bluten müssen und dass derartig heftig menstruierende Sägetierweibchen in freier Natur ihren Fressfeinden eine zu deutliche und gefährliche Spur legen würden.

      • ... sagt:

        Da, es aber nicht nur um das Ei, sondern auch um die Schleimhaut geht, die abtransportiert werden will, ist diese Logik nicht ganz zutreffend. Man kann durch Mangelernährung Eisprünge verhindern, weil der Körper die Fruchtbarkeit dann einstellt, weil eine Schwangerschaft eine große Gefahr darstellen würde. Dann gibt es auch keine Menstruation. Aber natürlich und gesund ist das wohl keinesfalls…

  2. gscheidhaferl sagt:

    Vielleicht solltest Du mal eine medizinische Abhandlung lesen und nicht nur pathetischen Schwachsinn, damit Du überhaupt eine Ahnung hast, wovon Du hier schreibst.

    Die Gebärmutterschleimhaut baut sich nicht auf, um ein winziges Ei abzutransportieren, sondern sie wird so hoch wie möglich aufgebaut, um einem potenziell befruchteten Ei die bestmögliche Chance zur Einnistung zu geben. Wenn sich das Ei dann doch nicht befruchtet hat, muss die Schleimhaut abgeblutet werden, damit für den nächsten Zyklus die Chancen wieder optimal neu bereitet werden können.

    Der Umkehrschluss für Deine Rohkostlerinnen, nach Deiner eigenen Logik ist somit:
    Die Körper der R. empfinden die optimalen Nahrungszufuhrchancen für eine eventuelle Schwangerschaft als dermaßen risikobehaftet, dass sie eine solche lieber erst gar nicht eintreten lassen, denn das Wohlbefinden von Mutter und Kind kann in diesem Fall nicht garantiert werden.

    Die Gebärmuttern der R. empfinden deren Körper als derart ungeeignet, ein gesundes Baby auszutragen, dass sie schon lieber gar keine richtige Gebärmutterschleimhaut aufbauen, um so die Chance einer eventuellen Vemehrung derselben R. zu minimieren.

  3. Michaela sagt:

    So ein Unsinn. Bleiben Sie als Mann lieber von Frauenthemen fern, man sieht ja, was dabei raus kommt.
    Schallend lachender Gruß von Michi

  4. katharina sagt:

    öhm du weisst aber schon, dass es da vor allem darum geht, die aufgebaute schleimhaut abzustossen? und das ist durchaus mehr als stecknadelkopfgrösse.

  5. payoli sagt:

    Na, na, na! Gar so eindeutig wie einige offensichtlich aggressiv Menstruierende hier vorgeben ist es auch wieder nicht!
    a) Rohköstlerinnen sind trotz verschwindend geringer Menstration fruchtbarer als Durchschnittsfrauen, was viele schon sehr erfolgreich zur Rohernährung brachte.
    b) Der Schleimhautaufbau könnte genauso eine Reaktion auf die Schlechternährung sein, wie der Säuremantel der Haut, der von den Medizinern auch als gut, normal und notwendig daherschwadroniert wird und dennoch bloß der Notausgang der übersäuerten ‚Normal- Körpern‘ ist.
    c) Ich hab nie behauptet bei dem Thema ein Fachmann zu sein, weiß aber dass Rohköstlerinnen gesünder und besser drauf sind als ‚Normale‘. Ich hab bloß deren Erfahrungen plus einiger Literaturstellen wiedergegeben.
    Dass Rohköstlerinnen auch noch besser riechen und schmecken freut mich besonders 😉

  6. Zebra sagt:

    Ich muss ja zugeben, dass mich eine „korrekte“ Quellenangabe über jegliche vorgestellten Thesen und die zuletzt geschriebenen Behauptungen äußerst interessieren würden.
    Zudem ich es sehr widersprüchlich finde – der Mensch ist von Natur aus Allesfresser und demnach ist Fleischkonsum nicht widernatürlich, eher reine Rohkosternährung.

    • payoli sagt:

      Fleisch ist nicht ‚widernatürlich‘, aber Mikrowellen- und andere Herde 😉
      Fleisch- Essen oder Nicht- Essen ist ‚bloß‘ eine Frage der Herzensbildung …

  7. Christian sagt:

    „Die Indianerinnen in der nordamerikanischen Prärie, die sich einfach ernährten und angestrengt arbeiteten, hatten eine kurze, unkomplizierte Menstrualperiode, von der sie kaum etwas merkten.“

    Eigentor, lieber Payoli

    Die Indianerstämme der nordamerikanischen Prärie waren vor allen Dingen Büffeljäger, welche sich überwiegend von Fleisch (dem Phösen) ernährt haben 🙂

    http://www.indianerwww.de/indian/praerie_indianer.htm

  8. payoli sagt:

    Ich seh da kein ‚Eigentor‘!
    Da steht a) ein Zitat, das nicht von mir ist und b) steht da ‚einfach ernährten und angestrengt arbeiteten‘ und das reicht in vielen Fällen.
    Fleisch ist nicht per se schlecht. Meines Wissens wurde es von den nordamerikanischen Indios nichtmal immer erhitzt, sondern vielfach zu dünnen Streifen geschnitten und sonnengetrocknet.
    Aber selbst manche Rohköstler essen Fleisch …
    Du siehst die Tatsachen etwas sehr vereinfacht!
    Es geht um eine ganze Palette an Möglichkeiten samt stufenlos unterschiedlicher Schäden die sie anrichten.

  9. Christian sagt:

    “ Ich seh da kein ‘Eigentor’! “

    Nicht ? Ich dachte eigentlich, daß dieser Beitrag mal wieder unschlagbare Argumente für eine VEGANE Rohkost liefern sollte.

    Aber da du ja selbst weiter schreibst “ Fleisch ist nicht per se schlecht.“ muss ich mich da wohl getäuscht haben, und kann mich also wieder beruhigt dem vor mir liegenden rohen Tierleichenstück zuwenden…legger 🙂

    • payoli sagt:

      So! Einmal sag ich’s Dir noch. Weitere kleinkariert rechthaberische Spitzfindigkeiten werden gelöscht: Du hast ein sehr enges, schlichtes Weltbild, dass ich hier so weder verbreite noch befürworte.
      Jeder kann tun und lassen was er will. Jeder ist seines Glückes Schmied. Jedermensch kann seine Lebensweise wählen.
      ‚paradise your life‘ zeigt sozusagen bloß das gut lebbare Maximum an Naturnähe. Doch niemand muss dieses Maximum leben. Jedermensch kann seine ‚Verdünnung‘ daraus leben …
      – Natürlich mit entsprechenden Lebensqualitäts- Abstrichen!
      Aber selbst die werden hier nicht ‚verordnet‘, sondern soll jedermensch selber beobachten …

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