Gestern war …

5. Oktober 2011

… Welttierschutztag!
Dieser Begriff könnte in seiner Absurdität, nicht typischer sein für das Tun des Zivilisationsmenschen.
Er wurde auf den Namenstag des Franz von Assisi gelegt, der angeblich mit den Tieren redete.
Naja, zumindest predigte er ihnen ‚nur‘! Obwohl auch das bereits absurdestes Nicht- Artgerecht- Verhalten ist. Was brauchen Tiere über Gott zu wissen? Sie LEBEN dessen Schöpfung und Naturgesetze! Während Menschen bloß von Gottes Größe und Nächstenliebe schwafeln, aber mit keinem Nachbarn in Ruhe leben können, einen Krieg nach dem anderen anzetteln und Größe nur in den eigenen Taten und Bauwerken erkennen können.

Allein schon, dass wir Begriffe wie ‚Tierschutz‘ überhaupt brauchen, schufen, zeigt, dass wir ihn nicht leben.
Ich möchte gar nicht wissen wieviele Tiere an jedem Welttierschutztag ermordet, inhaftiert oder gefoltert werden – ‚zum Wohle‘ des menschlichen Gaumens, des menschlichen Fortschritts.

Selbst die vermeintlichen Tierfreunde sind Tierquäler par excellence!
Denn sieht Dir die Lebensbedingungen der freilebenden Geschwister unserer Haustiere an! Kein Hund will in einer Stadtwohnung vegetieren, keine Katze will Dosenfutter, keine Schlange ein Terrarium!
Auch Tierschützer setzen sich meist bloß für Mindest- Stall- und Käfiggrößen und Ähnliches ein und werden so zum allgemeinen System des sich Gutfühlens, obwohl tagtäglich brutalste Geschwister- Missachtungen passieren.

Aber was kann man schon erwarten von einem Wesen, dass ja nichtmal seine eigenen Urbedürfnisse kennt bzw. tagtäglich missachtet, um nicht zu sagen ‚mit (Fortschritts- und Bequemlichkeits-)Füßen tritt‘!?
Wir faseln ja auch von ‚Liebe‘, sind aber bloß streckenweise verliebt oder wollen jemanden haben! Ich zumindest kenne fast niemanden, der wirklich liebt.
Oder wir haben Worte für ‚Gesundheit‘ und ‚gesund‘ und sind soetwas von weit weg davon!
Freilebende Tiere zum Beispiel leben beides perfekt und ‚Schöpfungs- konform‘ und brauchen deshalb auch keine Worte dafür.

Man könnte sogar sagen, in allem, wofür wir Worte brauchen, steckt garantiert der Wurm drinnen …
– Und wir reden viel und haben für alles Worte! 😉
Wir wollen mit Worten sozusagen unsere Unvollkommenheit, derer wir uns unbewusst offensichtlich sehr wohl schämen, bemänteln, verdecken und schönreden …

Anderntextes hier (zum Beispiel hier, hier oder hier) konnten wir auch tatsächlich schon feststellten, dass alles zu benennen, ein Teil unserer Dualität/ Zwei-heit/ Getrennt-heit ist. Und Dualität ist nun mal keine Harmonie, keine Ein-heit!