Warum ich meine Nüsse …

… lieber klaube als kaufe:

Ich bin dadurch in der Natur und muss mir die Nüsse nicht im Büro, einem Laden, Lokal oder Betrieb erarbeiten
Jede gefundene Nuss ist eine absolute Freude und vermittelt das Gefühl des Beschenkt- Werdens, während Kaufen bloß ein Tausch gegen meine Vorleistung ist, – plus Profit- Aufschlag!
Ich komme dadurch immer wieder bei naschbaren Kräutern vorbei
Ich kann immer wieder einzelne Nüsse kosten und lerne viel über den Zusammenhang zwischen Aussehen und Geschmack
Da ich barfuß klaube, lernen meine Füße gut ’sehen‘
Jede betretene Nuss ist eine Gratis- Fußreflexzonen- Massage 😉
Das freudige Dahin- und Dorthin- Stürzen und Bücken verschafft viel natürliche Bewegung
Es ist ein sinn- und freudvolles Bewegen im Gegensatz zum oft eher stupiden Laufen oder anderen ‚Muss- outdoors‘
Ich gehe immer mit 2 Kübeln; einen für die guten, einen für die schlechten. Zähle ich die gesammelten Nüsse und lasse im Kopf je einen Zähler für die guten und die schlechten mitlaufen ist das eine nette Konzentrationsübung.
Oft zähle ich auch parallel die Nüsse, die die Füße, die, die die Hände, und die, die die Augen finden; das ist dann noch etwas schwieriger 😉
Das Rascheln und der Duft des Nusslaubes ist ganz wunderbar!
Da es Nüsse nur 1x im Jahr gibt, besteht nicht die Gefahr, dass das Klauben zur eintönigen Dauerpflicht wird, wie es mit Jobs oft passiert.
Das unabhängige Sammeln mit beiden Händen ist eine gute Koordinationsübung für das Gehirn.
Ich erspare mir Geld
Ich erspare mir Supermarktkassen- Schlangen
Ich fülle damit mein Lager bis zum nächsten Jahr
Ich kann mit den Überschüssen Menschen beschenken
Ich paradise damit mein Leben
Und ich hab danach die schmutzigsten Füße in der ganzen Gasse, was ja schlimme Buben bekanntlich mit Stolz erfüllt 🙂 🙂 🙂

 

2 Responses to Warum ich meine Nüsse …

  1. Inge Henneberg sagt:

    Kannst Dich glücklich schätzen wenn in Deiner Umgebung so viele Nüsse niemandem gehören und Du Dich bedienen und sogar noch welche verschenken kannst. Ein Jahresvorrat ist ja nicht gerade wenig.
    Das sieht da wo ich wohne total anders aus und ich denke den meisten geht es so und das nicht nur auf Nüsse, sondern auch auf Obst bezogen, solche Bäume etc. gehören jemandem und man will ja niemandem etwas wegnehmen was einem nicht gehört.

    Kaufe meine Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse) auch nicht im Supermarkt, sondern lasse sie mir schicken.
    Mandeln wachsen ja hier bei uns garnicht und die Walnüsse unserer am Grundstück vorhandenen 3 großen Walnußbäume holen sich entweder die Eichhörnchen – oder die Bäume tragen nicht.
    Die wenigen Nüsse kann man an einer Hand abzählen, also davon würde ich nicht satt.
    Haselnußsträucher oder Mandelbäume gibt es hier nicht.
    Habe die Haselnüsse dieses Jahr über eBay von einem Anbauer aus Bayern und die sind total gut, mußten noch ein wenig trocknen, aber superfrisch und aromatisch.
    Mandeln noch in Schale beziehe ich von Orkos und auch die sind absolut köstlich.
    Weiß ja nicht welche Temperaturen bei Euch herrschen, aber wir hatten letzte Tage einen Wintereinbruch, da wäre es purer Leichtsinn in barfuß herumzulaufen.
    Aber auch im Sommer – hier im Hochgebirge ist jeder Weg mit hübschen spitzen Steinchen übersät, das mögen meine Füße garnicht und von einem FAKIR bin ich weit entfernt.

    Übrigens, würde viel lieber auch meinen Jahres-Nußvorrat (besondes an Haselnüssen und Mandeln) umsonst einfach nur einsammeln, aber dazu müßte ich erst einmal welche finden.

    Und wie gesagt, Mandeln wirst auch Du in Österreich vergeblich suchen.

    Aber ich werde anderweitig verwöhnt, wir haben hier eine enorme Vielfalt und praktisch ein Schlaraffenland an Wildies, immerhin und ich denke, die wachsen überall.

  2. dreamcat sagt:

    Jööö Payoli, so erfrischend und so richtig!
    Du sprichst mir aus der Seele:-) !
    Allerdings: auf die Vielfach-Zählweise kannst nur Du kommen 🙂
    Bei mir hättest Du schlechte Karten gehabt mit Deiner Barfußmethode, die Nachbarhunde haben offenbar meine Nussbaumregion zur Außentoilette erkoren. 😦 . Also kam erst Trümmerln entsorgen. Seufz!
    Wir hätten gut zusammen gepasst, ich hatte heute die schmutzigsten Finger im ganzen Dorf, da ich erst spät merkte, dass die Handschuhe vorne etwas undicht waren. Das Verhältnis helle – schwarze war bei mir mit ca. 1 zu 3 . weit weniger ausgewogen als Deines.
    Jahresvorrat ist es keiner, aber so kööööstlich!
    Eine Fröschli-Begegnung, sehr interessiertes, gar nicht schreckhaftes Wesen direkt unterm Nussbaum, kaum zu erkennen im Laub, und einen Tanz Hornisse-Schmetterling konnte ich auch noch beobachten neben all dem Gezilpe und Geflatter über mir und unter den sehr vorwurfsvoll fragenden Augen zweier Eichhörnchen. Übrigens, der Schmetterling blieb, die Hornisse verließ den Platz ;-). Spätestens da hätte ich mich sowieso verzählt.
    Jetzt die Nüsse in der Wärme weiter trocknen, tagsüber Sonne, nachts Ofennähe, sonst schimmeln sie nächträglich, gell?
    Und nun geht’s zu den Eicheln und Löwenzahnwurzeln. Die sind aber nix für „hartgesottene“ (hi hi ) Rohköstler, denn beide gehören ja wenigstens leicht geröstet . Und auch die: so köööstlich mit Gerste und Lupinensamen als Kaffee an kalten Wintertagen! Yummy!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.