Shoppen macht krank

Die Doku ‚Schick, aber schädlich‘ auf 3sat ließ mir fast das Blut in den Adern gefrieren, obwohl ich schon seit 20 Jahren um der Gefahren der oft in Kleidung und Schuhen enthaltenen Giftstoffe weiß.
Wie sehr die Gift- Sauereien in letzter Zeit bzw. durch die Globalisierung noch gesteigert wurden, konnte man bei manchen Beiträgen fast nicht glauben.
Gibt’s in einem Land Probleme, in der Form, dass Grenzwerte vorgeschrieben werden oder einige Todesfälle passieren, wird einfach das Land, nicht aber das todbringende Verfahren, gewechselt.

Die schwachsinnige Zivilisations- Dekadenz auf teuer aber schäbig zu machen indem haarneue Jeans sandgestrahlt und damit zerstört werden, kostet jährlich hunderte Billigarbeiter, durch den eingeatmeten Sand, das Leben …

Mittlerweile wird mehr Bio- Baumwolle verkauft als produziert wird!!!

Ein Indischer Bio- T-shirt- Produzent bekam einen Lachanfall als er nach Bio- Baumwolle für Europa gefragt wurde, denn er färbt sie in seinem Betrieb mit genau den gleichen hochgiftigen Chemikalien wie all die anderen Billig- shirts auch.

Wie entkommt man diesem Wahnsinn?
a) Vielleicht, wirklich mit Betonung auf ‚vielleicht‘, bringt es etwas, teure Bio- Ware zu kaufen.
Mit Sicherheit aber bringt es etwas
b) nur helle, möglichst wenig gefärbte Kleidung
c) second hand- Ware und diese
d) möglichst lange (und ausgewaschen) zu tragen

Also wieder mal ein Beispiel für die Gerechtigkeit dieser Welt. Wer ständig neue Fummel shoppt und trägt, bekommt die volle Schadstoffladung ab.
In der Doku kamen sogar Container- Auspacker und Dekorateure vor, die allein durch diesen eher leichten Kontakt – aber mit Frischware – gesundheitlich geschädigt wurden.

Zu empfehlen also wäre der Christkind- Look. – In Lumpen gehüllt! 😉
Oder Treue zu seinen Lieblingsstücken …

 

One Response to Shoppen macht krank

  1. Inge Henneberg sagt:

    Du sagst es,Treue zu seinen Lieblingsstücken.
    Und wenn mal etwas Neues, dann ausschließlich „ungefärbt“, was auch noch je nach Material absolut „edel“ ausschauen kann, ist immer eine Farbkomposition von schönen Naturtönen.
    Und wer denn unbedingt auf farbige Shirts etc. nicht verzichten will, dem rate ich zumindest ungefärbte Natur-Unterwäsche darunter zu tragen, aber was ich so mitbekomme, tragen die meisten (besonders junge Leute) – die Jeans, Leggings oder Shirts direkt auf dem Körper.

    Und auch in der Wohnung (Bezugsstoffe, Bettwäsche etc.) sehen Naturfarben noch immer am besten aus und man fühlt sich einfach nur wohl darin.

    Farbe hole ich mir durch andere Deko, Chagall und Klimt an der Wand, Blumen – aber auch Früchte, das reicht.

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