Schönheit (5)

Heute verrate ich Dir ein Geheimnis, das gar keines sein dürfte. Denn es ist seit genau 100 Jahren bekannt!
Aber ich bin mir sicher, niemand, keine Ärztin, keine Drogistin, keine Apothekerin oder Kosmetikerin hat es Dir je gesagt.

Ich hole für das bessere Verständnis jetzt etwas weiter aus:
Du bestehst aus ca. 100 Billionen Körperzellen (100 000 000 000 000) die von Körperflüssigkeit umgeben sind und völlig anders funktionieren als wir Menschen denken, arbeiten, bauen.
Unsere Wohnungen oder Häuser zum Beispiel haben Versorgungsleitungen wie Stromkabel, Wasser- und Gas- Leitungen und werden entsorgt über Abfallkanäle und indem wir den Müll in Säcken oder Kübeln runtertragen.
Ganz anders die Zellen: Sie haben keinerlei ‚Anschlüsse‘, sondern ernähren sich von der sie umgebende Flüssigkeit und entsorgen sich auch in eben diese.
Das funktioniert so, dass alles in der Natur sich immer Ausgleich schafft.
Wenn Du die Tür von einem mit 30°C überheizten Raum zu einem gleichgroßen 10°C kühlen Raum öffnest, wirst Du innerhalb kürzester Zeit in beiden Zimmern 20° haben, ganz ohne Umwälzpumpen und genaue Temperaturmessungen.
Ähnlich wenn Du Salz oder Zucker in Wasser auflöst; es stellt sich immer ein Gleichgewicht, ein Mittel- oder Durchschnittswert zwischen dem hochkonzentrierten Salz und dem ‚leeren‘ Wasser ein. Deutlich sichtbar, dass sich in einer gesättigten Salzlösung zum Beispiel kein weiteres Salz mehr auflösen lässt. Dieses sinkt dann in unaufgelösten Kristallen zu Boden.
Genauso läuft es in unseren Körper tagtäglich und sekündlich ab. An jeder Trennfläche, egal ob Zell- oder Darmwand tauschen sich Flüssigkeitskonzentrationen zwischen innen und außen aus. Es diffundieren solange die Stoffe vom Mehr zum Weniger bis ein Gleichgewicht hergestellt ist. Das gilt für alle chemischen Elemente, für Temperaturen, für Konzentrationen.
Das beste Beispiel für diese perfekte ‚Anschluss‘- und Pumpen- lose Ver- und Entsorgung ist der Einzeller im Meerwasser, der sozusagen der Urvater unserer Körperzellen ist.
Da unsere Körperzellen nicht mehr im Meer schwimmen können mussten sie sich mit ihrem eigenen Meer umgeben. Sie bildeten arbeitsteilig unterschiedliche ‚Blasen‘ in denen sie sich ebenso verhalten konnten wie einst im Meer, wo sie versorgt werden und sich entsorgen können. Diese ‚Blasen‘ nennen wir Organe, Gefäße und die äußerste Blase ‚Hautoberfläche‘.

So! Und nun kommen wir wieder zurück zu unserem ‚Geheimnis‘!

Zellen sind unsterblich!

JEDE DEINER Körperzellen ist UNSTERBLICH!

Lass Dir das auf der Zunge zergehen!
Du bestehst aus Zellen und Zellen sind unsterblich! ….

Schon 1912 hat dies der französische Chirurg und Nobelpreisträger Alexis Carrel erkannt und experimentell nachgewiesen. Er hielt Hühnerherzzellen jahrelang bzw. so lange am Leben, bis er damit aufhörte täglich die sie umgebende Nährlösung zu erneuern.

Das heißt, DU besitzt unsterbliche Körperzellen, deren Lebensdauer, Schwächung oder Absterben ausschließlich von der sie umgebenden Körperflüssigkeit abhängen. Und die Zusammensetzung Deiner Körperflüssigkeit bestimmst DU!

DAS lass jetzt erstmal auf Dich einwirken!
Lies es Dir ruhig wieder und wieder durch.
DAS ist der Schlüssel zu Deinem, ab heute wunderbar gesunden, langen und glücklichen Leben.

Demnächst mehr darüber …

 

6 Responses to Schönheit (5)

  1. ratzeko sagt:

    Der Text deines heutiges Adventkalenderfensters müsste allen Pfaffen ins Poesiealbum geschrieben werden. Oder „um die fetten Ohren gehauen werden“, wie ein Freund sagen würde 🙂

  2. silketho sagt:

    Ich frage mich, wieso gerade Du immer wieder Fakten bringst, die sonst niemand weiß oder sagt und die aber so klar und einfach erscheinen, dass ich mich frage wofür all die Journalisten eigentlich ihr Geld bekommen. Sind das tatsächlich alles auftragsschreiber des Systems?
    Liebe Grüße
    Silke

  3. Inge Henneberg sagt:

    Dieser Beitrag ist höchst interessant und bedeutet für uns im Grunde „ewiges Leben“!??

    Eines ist aber sicher, trotz dieser optimalen Körperflüssigkeit und der unsterblichen Zellen ist unsere Lebensdauer begrenzt – wie das? Wo ist der Haken?

    • payoli sagt:

      Ich würde mich nicht auf den ‚Haken‘ fokussieren, liebe Inge, sondern auf die unendlichen Möglichkeiten die uns offenstehen 😉
      Ich glaube nicht, dass all die Hochaltrigen (demnächst mehr über Dr. Li z.B. mit seinen 256 Jahren) und lebenslang Dauergesunden viel über ‚Haken‘ nachgedacht haben. Du weißt ja, das ‚Um und Auf‘ der Salutogenese ist das Kohärenzgefühl, die unverbrüchliche Zuversicht!

      @silke
      ‚Das System‘ gibt es ja offiziell nicht. Aber eine gewisse Betriebsblindheit ist uns allen eigen.- Warum nicht auch Journalisten, die noch dazu natürlich von all den Firmen, Interessensvertretungen und pressuregroups mehr als gut ‚versorgt‘ werden mit ‚Infos‘?

  4. lotte.k sagt:

    Das habe ich noch nie gehört. Sehr interessant! Aber auch etwas unglaublich.
    Danke!
    Wie komme ich zu den vorangegangenen Schönheit- Beiträgen?

    • payoli sagt:

      Tja, unser ‚Unglaube‘ steht uns öfter im Wege, als wir gemeinhin denken … 😉
      Verwende das Suchfenster in der rechten Spalte. Mit der Suche nach z.B. ‚Schönheit (‚, erhältst Du alle Beiträge.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.