Igitt! Eeeeeeklig!

Weißt Du wie es zu unserer gängigen ‚Ekel- Kultur‘ kam, die alle unsere Ausscheidungen widerlich und ekelig findet und durch höchst komplizierte und raffinierte technische Einrichtungen möglichst restlos und schnell verschwinden lässt?
Ganz einfach: Weil wir stinken!
Und wir stinken, weil wir uns falsch ernähren, falsch und nichtartgerecht leben, weil wir zuviel Stress und zu wenig Bewegung haben.
Ein gesunder Körper stinkt nicht!

Eine weitere, vielleicht ungewöhnliche Frage:
Wußtest Du, dass weltweit immer wieder Internationale Urintherapie- Kongresse (sogar mit Krebsbehandlungs- Erfolgsberichten) abgehalten werden, dass es zahllose Urin- Therapeuten und noch mehr Urin- Anwender gibt?

Ja! Urin kann ein wunderbares Therapeutikum sein!
Lies Dir mal die Inhaltsstoffliste von Hautcremen gegen Schuppenflechte und ähnliche Erkrankungen durch. Kaum eine kommt ohne Harnstoff aus. Verrückterweise wird aber der von Pferden verwendet!

Ich selber habe eine Geschichte erlebt, bei der eine sehr schlecht heilende Geschwulst einer alten Krankenhauspatientin die Ärzte zur Verzweiflung trieb. Irgendwann war das Problem weg, die Schwestern und Ärzte trommelten sich unisono ‚Na sehen sie, haben wir es ja doch noch hingekriegt‘ gegen die Brust. Als sie abgerauscht waren meinte die Alte verschwörerisch: ‚Ich sag’s denen gar nicht, dass ich mir mit dem Handtuch am Klo Urinumschläge gemacht hab‘. Die würdens eh nicht verstehen.‘

Unser Urin riecht nur deshalb und ist fallweise dunkel, weil unsere Körper soviel auszuscheiden haben. Eigentlich sollte Harn nahezu reines Wasser und völlig geruchlos bis angenehm duftend sein.
Noch schlimmer muten unsere Lebensweise- ‚Verfehlungen‘ an, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Nieren ja nicht wie z.B. der Magen einen Eingang haben bzw. dass deren einziger Zufluss unser Blut ist. Das heißt, was bei manchen als Harn so erbärmlich stinkt, kreist vor seiner Ausscheidung im Blut durch den ganzen Körper.
Was sozusagen alle Organe, Muskeln, unser Gehirn, die Sinne mit besten Nährstoffen und Sauerstoff versorgen sollte, das Blut, versaut und vergiftet so ziemlich alles!

Dennoch kann Eigenurin selbst für ‚Normalesser‘ ein wunderbares Therapeutikum sein.
Urin ist das natürlichste Antibiotikum und meist, und wenn aus dem ‚Mittelstrahl‘, steril.
Urin kann bei Hautproblemen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Entzündungen, Verbrennungen, Insektenstichen, Sonnenbrand und Juckreiz, bei Rheuma- oder Gicht- Problemen in Form von Umschlägen gefahrlos angewandt werden.
Selbst gesunde Haut wird durch Urinwaschungen noch einen Tick samtiger!

Mahatma Gandhi und ein Indischer Ministerpräsident, der 96 Jahre alt wurde, waren dafür bekannt Eigenurin zu trinken.
Vor der Entdeckung bzw. Herstellung der Bierhefe wurde Urin sogar als Backhilfsmittel verwendet.
Auch die Römer sammelten Urin in großem Maßstab ein und einige wurden damit sogar steinreich; der Spruch ‚Geld stinkt nicht‘ geht auf die Verwendung und Vermarktung dieses Körpersaftes zurück.
Auch bei uns wurde der Hormon- haltige Frauenurin noch im vorvorigen Jahrhundert gesammelt und erfolgreichen gegen weibliche Unfruchtbarkeit eingesetzt.

Nicht zuletzt ist Urin für die Diagnose, sogar in der Schulmedizin, unentbehrlich. Über 50 Erkrankungen können über den Harn diagnostiziert werden. – Na klar, werden ‚alte Payolianer‘ sagen. Ist doch Urin ein Ausscheidungsprodukt und Krankheiten werden, wie wir wissen, ja ausschließlich durch falsche Lebensweise verursacht und gehen Hand in Hand mit heftigem Ausscheidungsgeschehen.

Eigenurin (möglichst Morgenurin) trinken stärkt das Immunsystem!
Wer meint, dass das unnatürlich ist und nicht in diesen Natur- und Paradies- blog passt, der sei daran erinnert, dass praktisch alle Tiere sich auch ihre Ausscheidungsöffnungen mit der Zunge säubern und dass wir als Embryo monatelang – seeeehr behaglich – in unserem eigenen Urin lagen und ihn tranken.
Durch die Fötus- schützende und förderliche Wirkung des Fruchtwassers (das zum Großteil Embryo- Urin ist) können auch die vielen erfolgreichen Urinanwendungen erklärt werden. Zumal man bis heute nicht die genaue Urin- Zusammensetzung klären konnte …

Es gibt webseiten und Bücher mit schier endlosen Aufzählungen, wogegen Eigenurin schon geholfen haben soll. Ich kann und will das nicht überprüfen, würde aber im Krankheitsfall lieber erstmal Urin statt Medikamente probieren.
Zudem halte ich viel von dem Prinzip ‚In guten Zeiten bei Kleinigkeiten ausprobieren, um für ev. späteres Schlimmeres, Sicherheit zu haben‘.

Für Rohköstler erachte ich all diese Anwendungen für nicht erforderlich. Doch so ein Tröpfchen bei jedem Urinieren gekostet ist absolut nicht unappetitlich, als Körper- Rückmeldung sehr aufschlussreich und wenn man dem homöopathischen Prinzip auch nur einen Hauch abgewinnen kann, eine wunderbare Nosode.
Prost! 😉

 
PS: Und dann war da noch der Mann der zum Apotheker kommt: „Haben Sie auch Zucker da?“
„Klar!“ Der Apotheker gibt ihm ein Paket Würfelzucker. Der Kunde nimmt ein Zuckerstück, gießt ein wenig Flüssigkeit aus einer mitgebrachten Flasche drauf und gibt es dem Apotheker: „Probieren Sie mal, bitte“.
Der Apotheker probiert… „Und? Was soll damit sein?“
„Ja, ich weiß ja auch nicht genau. Aber mein Hausarzt hat mir empfohlen, ich
solle mal beim Apotheker meinen Urin auf Zucker untersuchen lassen!“ 🙂

 

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4 Antworten zu Igitt! Eeeeeeklig!

  1. Inge Henneberg sagt:

    Daß unser Körper u.a. Urin ausscheidet ist ja eine absolut natürliche Sache.

    Daher würde ich es als eher nicht sinnvoll ansehen, diesen meinem Körper wieder zuzuführen. (Vonwegen Eigenurin trinken stärkt das Immunsystem)

    Und mit den Tieren würde ich den Menschen in diesem Bereich auch nicht vergleichen, denn manche Tiere fressen ja auch ihren Kot oder den anderer Tiere. Für einen Menschen undenkbar.

  2. dreamcat sagt:

    … im Frühling erheitert und verblüfft es mich immer wieder die Spargelzeit im Umfeld der Wirtshäuser und Restaurants zu riechen, wenn die Menschen bereits kurz nach der Konsumation zum Örtchen eilen und den unverkennbaren „Duft“ in die Umluft verströmen. Erstaunlich wie schnell Spargel verstoffwechselt wird!

  3. melanie sagt:

    Ich würde gerne mal was wissen, und zwar hab ich seit heute eine verstopfte Nase/Schnupfen. Esse seit ca 2 monaten roh, und Schnupfen ist ja eine Entgiftungserscheinung. Ich könnte aber auch einfach einen normalen schnupfen haben,denn mein körper ist sicherlich nicht komplett entgiftet worden in zwei Monaten, die Schnupfen Bakterien könnten sich also bestimmt noch in mir ausbreiten,oder? Kann man einen „Entgiftungs Schnupfen“ , von einem „Virus im schlechten Milieu Schnupfen“ unterscheiden ? Würde mich so freuen wenn es schon entgiftung wäre, denn bisher habe ich keine entgiftungserscheiungen gehabt 😦

    • payoli sagt:

      Liebe Melanie,
      das könnte Dir, meines Erachtens, niemand seriös beantworten. Sorry!
      Aber genau besehen ist es auch egal. Es ist immer gut wenn rauskommt, was raus gehört/ raus will. Man könnte Ereger ja auch als Nothelfer sehen, die den Vergifteten helfen ihren Schleim loszuwerden …
      Irgendwann wirst Du erleben, dass all diese Dinge kein Thema mehr sind, weil es sie einfach nimmer gibt.
      Alles Liebe!

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