Objektiv betrachtet (2)

Es gibt die verschiedensten Ernährungsarten und Küchen. Von der Chinesisch über die Vietnamesische, Französische, Italienische bis zur Japanischen und viele, viele Küchen mehr werden mittlerweile international angeboten. Von gesund bis Fettsucht- erzeugend, von fast food bis rohvegan, von Fisch über Fleisch bis zu Gemüse, von scharf bis mild, von nouvelle cuisine über Hausmannskost bis zu Mittelalter- Rezepten wird so ziemlich alles machbare verputzt.

Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und schmecken und wirken unterschiedlich.
Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art der Ernährung dem Körper in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art der Ernährung unserem Verdauungsorganen, unserem Körper, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art der Ernährung auf evolutionär altem Verhalten oder bietet sie dem Körper völlig Neues und damit nur schwer zu Verarbeitendes?

Alles ist ok, wenn die, die es essen daran Freude haben.
Jede Art der Ernährung ist besser als keine.
Doch das Optimum für die Gesundheit, für die Zufriedenheit, stellen ausschließlich die Erstgenannten dar.

Natürlich kann man so ziemlich alles essen, vieles davon sogar vorerst problemlos vertragen. Man wird auch Freude daran haben. Doch unserem Verdauungs- und Immunsystemem, unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Löwen oder Seehund ist Gazellen- oder Fische jagen artgerechter und kommt seinen Ur- Intentionen näher als Feuerreifenspringen oder Bälle- Ballancieren.

Für das sichere Finden unserer artgerechten Ernährungsformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere Physionomie sehr lehrreich.
Affen essen alles roh, so wie es wächst, nehmen sich Zeit, fasten immer wieder mal, essen primär Früchte und viel Blattgrün. Sie kochen, braten, backen, mischen und würzen nicht.
Weder unser Körperbau noch die Natur zeigen, dass wir mit Kochtöpfen oder für Hamburger geboren wurden.

Objektiv gesehen ist die ‚ver-rückte‘ Kulinarwelt die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‚fade‘ Evolution uns in Form von artgerechtem und naturrichtigem Essen nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher, gesünder sowieso, sind artgerechte Ernährungsformen, wie vegane Rohernährung, Instinkto, Sonnenkost, Ur- Ernährung, Früchtegenuss, herrliches Wildgrün, knackiges Gemüse, Nuss- und Sämerei- Genuss …

 

Eine Antwort zu Objektiv betrachtet (2)

  1. Inge Henneberg sagt:

    Man kann es nur – objektiv – betrachten und kommt dann automatisch zum richtigen Schluß.
    Meine eigene Erfahrung bestätigt, am besten und wohlsten fühle ich mich mit rohen pflanzlichen Lebensmitteln.

    Reine Rohkostphasen schärfen auch die Sinne und jede Ausnahme von dieser Regel, welche man sich gönnt – kommt übrigens besonders im Winter wenn sämtliche Wildkräuter tief unterm Schnee versteckt sind immer wieder vor – macht einem das bewußt.

    Sagen wir so:
    Die Lebewesen sind sehr einfach gedacht, im Grunde muß der Mensch als einziger nicht alles komplizieren und seine natürliche Nahrung negativ verändern.
    Die Folgen dieser Veränderungen sind allgegenwärtig und bescheren der Pharmaindustrrie, sowie der Ärzteschaft Milliardenprofite.

    Beglückwünsche jeden der sich diesem entzieht, denn wir haben eine Wahl.

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