Bitterer Genuss

29. Februar 2012

Zahllos sind unsere Kulinar- Kicks. Doch stellt man sich unsere heutigen Geschmacksvorlieben auf einer, alle Geschmäcker umfassenden Skala vor, sind wir weit im süßen Feld angesiedelt.
WAS wir aber bräuchten, wofür wir aber ‚gebaut‘ sind, was wir Jahrmillionen genossen haben, was heutige Menschenaffen heute noch primär verzehren, das sind bittere Stoffe!
Und das Witzigste: Die schmecken auch noch ’saugut‘!

Wir sind in unsere derzeitige Süßfalle nur deshalb getappt, weil wir von der Evolution insoferne auf ’süß‘ programmiert wurden, dass Süße, Energie verhieß.
Bloß, unser heutiges Problem ist das Zuviel an Energie, das Zuviel an Kohlehydraten!

Jahrmillionen war bitteres Blattwerk und Gewurzel unsere Hauptnahrung. Und sie schmeckte uns!

Wir brauchen diese alten Geschmäcker bloß wieder zu reaktivieren!
Bitter ist ein echter Geschmacksknospen- Kick. Zum Beispiel in einen frischen Löwenzahn zu beißen! – Erstmal vielleicht ungewohnt, aber bald nur mehr geil!

Ein guter Trick ist, bittere Kräuter nicht gleich zu zerkauen, sondern sie ersteinmal zwischen den Zähnen/ im Mund zu behalten. Meist wird bald der Impuls, sie zu zerbeißen so unbändig, dass wir das dann mit viel Genuss tun.

Bittere Kräuter und Bätter fördern und unterstützen die Verdauung, verbrennen Fett, entgiften den Körper und bringen die Abwehr in Schwung.

Doch selbst wenn wir uns heute (einstmals) Bitteres kaufen: Die Zeiten haben sich geändert! Viel Bitteres wurde inzwischen züchterisch gemildert, versüßt, verwässert!

Von den zweifellos drastischen Auswirkungen unserer heutigen Süßwelt, von den, uns noch ins Haus stehenden Anstiegen von Diabetes, Verdauungsbeschwerden und Herz- Kreislauf- Erkrankungen machen wir uns heute noch kein Bild ….

So bar aller Vorbilder in unserer rundum süßen Welt, zeigen uns nur noch die freilenbenden Affen und die Wildkräuter, wohin unser, bzw. wohin ein gesunder Weg gehen könnte …

Bitteres hemmt z.B. auch die Lust auf Süßes, die heute vielen zu schaffen macht!
Hand in Hand damit geht natürlich meist auch eine Gewichts- Reduktion …

Mit Bitterstoffen funktionieren Speichelfuss, Leber- und Magen- Funktionen besser, lassen sich Cholesterinwerte reduzieren und bessern sich Depressionen.
Eine lange Liste von Bitterstoff- Auswirkungen könnte man noch anführen. Doch ‚alte Payolis‘ wissen, dass das Verzetteln in Detail- Informationen und Diagnosen, ausschließlich Schulmedi’s unnötig umständliches Ding sind. Es ist viel einfacher:
Bitter ist artgerecht!
Artgerecht macht ok.
Und ok sein heißt:
Alles wird von alleine in Ordnung gebracht 🙂

Also nasche und probiere Dich durch Wegwarte, Löwenzahn, Hopfen, Wegeriche, Gundermann, Chicoree, Endiviensalat, Radicchio & Co …
denn

 


Minuten- Meditation

28. Februar 2012

WAS lenkt uns eigentlich?
Wer oder was bestimmt, wer wir sind und werden? Wer oder was bestimmt, was wir denken?
Seeehr interessante Fragen …

Und eine seeehr einfache Antwort:
Wir sind das Produkt, die Summe, der Mittelwert all unserer Eindrücke und Erfahrungen.
Und wir werden die werden, als die wir uns derzeit gestalten, durch das, was wir konsumieren, ansehen, anhorchen, was wir denken …
So klar, so einfach!

Was also ist zu tun?
Wollen wir der Spielball Fremder sein? Wollen wir uns tagtäglich manipulieren, beeinflussen, hypnotisieren lassen durch Außeneinflüsse, die wir uns ‚reinziehen‘?
Wollen wir kritiklos das Produkt anderer werden oder wollen WIR festlegen, was und wer wir werden wollen?

Da wir nun bereits wissen (siehe Demokratie im Körper) , dass in uns streng demokratisch zwischen allen ‚Inputs‘ abgestimmt wird, können wir uns nur lenken und beeinflussen durch die Auswahl und Festlegung dessen, was wir denken, sehen, hören.

Also kritisch und bewusst unsere Außenreize auswählen
UND: BEWUSST denken!

Wunderbar eignet sich dazu die Minuten- Meditation, die noch dazu uns schnelllebigen West- Menschen sehr entgegenkommt.
Denn wer kennt das nicht, dass man sich durch ‚endloses‘ Sitzen und Meditieren quält? …

So funktioniert die Minuten- Meditation:

    a) Such Dir einige, in ihren Aussagen, Dir wichtige Bilder oder (Wort-)Formeln.

    b) Überleg Dir einige in Deinem Tagesablauf immer wiederkehrende Situationen

    c) Verbinde a) und b)

Also stell Dir z.B. immer beim Kauen Deines Essens ein Bild der unendlichen Dankbarkeit über das Beschenktwerden durch die Natur vor.
Oder denke bei jedem Aufwachen für ein, zwei Minuten an das glanzvolle Bild des folgenden freud-, licht- und liebevollen Tages.
Oder ‚verumständliche‘ Deine Essenszubereitung um in keinen rationellen Trott zu verfallen, sondern der zubereiteten Nahrung liebevolle Gefühle entgegenzubringen (Du erinnerst Dich an die Emoto- Überlegungen!?)
Oder segne im Geist jeden Dir entgegenkommenden Menschen und sieh in ihm ein göttliches Wesen.
Oder, oder, oder …

Das ist Minuten- Meditation!
Sie strengt nicht an, kostet keine zusätzliche Lebenszeit, nutz Deinen Tag besser aus, beschert Dir mehr Lebensqualität, verfeinert Deine Achtsamkeit …
Sie ist ganz einfach wunderbar! 🙂

Du brauchst sie nur zu tun! 😉

 


Ich bin immer wieder erstaunt …

27. Februar 2012

Meine eigenen, immer noch viele blinde Flecken überraschen mich schon lange nicht mehr. Ich kenne das seit Jahren, dass ich mir immer wieder gegen die Stirn klatsche und denke: ‚Wie konnte ich DAS bloß übersehen‘, um dem eine neuerliche Änderung und Nachbesserung meiner Lebensweise folgen zu lassen.
Was mich aber oft fast ‚vom Stuhl haut‘ sind so manche ‚Zivilisations- Exzesse‘ meiner ‚Fans‘.
Ja! Ich gestehe: Ich habe überaus treue und entzückende Bewunderer und ‚Mittäter‘. Und ich freue mich unendlich über jeden Einzelnen von ihnen.
Ich möchte es mir keinesfalls auch nur mit einem von Euch ‚verscherzen‘. Aber ich sag es dennoch: Ich bin oft fassungslos, welchen Zivilisationsfallen sie noch immer auf den Leim gehen, wenn ich fallweise so ein bisschen über ‚fremde Zäune‘ gucken darf.
Was da an (unnötigen) Auto-Kilometern verfahren wird, was da an dubiosen Bio- Cremen auf Häute geschmiert wird, Kunstfaserkleidung gekauft, Wegwerfmentalität gelebt wird …
Was da Raumdüfte versprüht, Shampoos, Seifen, Zahnpasten verwendet werden. Was es da in Kühl- und Vorrats- Schränken noch an ‚Ausnahmen‘, in Haushaltsregalen noch an Giftzeugs, gibt. Was da noch Haare geföhnt, Textilien weichgespült oder gestärkt, Wohnräume überheizt werden, was da an Medikamenten herumliegt …
Was da an Zeiten vertrödelt wird mit Werbung gucken, Zeitung lesen, und, und, und …
Ich kann es oft echt nicht fassen.

Das alles soll aber absolut nicht heißen, dass das ein Problem wäre oder ich das verurteilen würde.
Nein, keineswegs! Für mich ist jede Lebensform in Ordnung. Ich bin bloß erstaunt, WIE fest der Griff der Werbung und Wirtschaft um die Menschen ist und WIE stabil alte Gewohnheiten, WIE massiv alte Muster sein können.

Doch ich kenne die Gesetzmäßigkeiten mit denen wir funktionieren: Was einmal im Kopf angekommen ist, wird irgendwann zur Überzeugung und sinkt nach und nach immer tiefer in die Praxis und wird irgendwann zu neuen Gewohnheiten. – Diesbezüglich bin ich da sehr zuversichtlich.

Einzig EINES erachte ich für ‚gefährlich‘ und das weiß auch die ‚Gegenseite‘ und pulvert nicht zufällig Unsummen in die Werbung: In jedem von uns wird ständig alles streng mehrheitlich abgestimmt. Wenn wir von 10 Quellen hören, dass eine Krise kommt, bewirken 5 Gegenstimmen praktisch nichts; wir erwarten, oder erfürchten gar, die – vermutlich ohnehin nicht kommende – Krise.
Dieser Mechanismus läuft bei jedem Thema. Wenn man sich also in einem Freundes- oder Kollegenkreis bewegt, viel Zeitung, Werbung, etc. guckt, wo gesunde Lebensweise nicht vorkommt oder gar verächtlich oder lächerlich gemacht wird, hat eine Lebensweise- Umstellung verdächtig schlechte Karten …

Da sollte man sich nichts vormachen. DAS sollte jedermensch wissen und beachten!
Dafür hilft nur eines! Und davon morgen mehr!

 
PS: Eines will ich keinesfalls unerwähnt lassen: Neben meinem Erstaunen über fremde Ausrutscher bereichern mich natürlich deren viele, viele neuen Aspekte unendlich, die ICH wieder, übersehe. Dafür: Danke, liebe Leute. Danke, Leben!

 


Zieh Dich aus!

26. Februar 2012

Ja!
Zieh Dich sofort aus! Splitternackt!
Jetzt!
Fotografier‘ Dich und schick mir das Foto …

Nein, Scherzchen 😉

Aber zieh Dich tatsächlich nach einem Tag in den Klamotten aus und guck Dich genau an, ob und wo Dich die Kleidung und Schuhe eingeschnürt haben.
Das sind Problemstellen!
Nichts sollte Dich je einengen!
Achte darauf!

Jede unserer Körperzellen ist eine Nachfahrin der frei lebenden Einzeller, die im Meer oder anderen Gewässern treiben, sich aus ihnen ernähren und in sie ausscheiden.
Auch unsere Zellen brauchen für ihr einwandfreies Funktionieren den freien Fluss aller Körperflüssigkeiten rund um sich. Schnür‘ ihnen diesen nicht ab!

Das Problem bei einengender Kleidung ist, dass, wenn sie einschnürt, immer einschnürt.
Wenn man ungünstig sitzt, sich irgendwo ungeschickt anlehnt, etc. beeinträchtigt man natürlich auch entsprechende Körperstellen. Doch das geben wir bald wieder auf. Kleidung aber ‚wirkt‘ meist den ganzen Tag!

Dasselbe gilt auch für Deine Nachtbekleidung.
Doch die kann man leicht weglassen. Nackt zu schlafen ist wunderbar!

 


Krebs

25. Februar 2012

Obwohl es ‚tötlichere‘ Krankheiten gibt ist ‚Krebs‘ ein absolutes Furcht- und Schreckens- Wort.
Wie ohnmächtig wir, trotz aller ‚Krebs besiegt‘- Blablas und anderen verfrüht falschen Jubelmeldungen, dieser Erkrankung gegenüberstehen zeigen zwei kürzlich erschienene Bücher.
Der indisch- stämmige Onkologe Siddhartha Mukherjee spannt in „Der König aller Krankheiten“ den Geschichtsbogen von der ersten Krebsbeschreibung 2600 v.Chr. bis heute. Nicht nur, dass diese lange Zeit unsere Ohnmacht der Erkrankung gegenüber mehr als verdeutlicht, sieht auch der Autor und Krebs- Fachmann keine wirklich erfolgreiche Krebstherapie für die nächste absehbare Zeit, ‚flüchtet‘ sich aber, wie so viele, in, meines Erachtens irreale, Gentechnik- Hoffnungen.
Ganz anders geht das Krebsbuch des Medizin- Journalisten Kurt Langbein („Radieschen von oben“) an das Thema heran. Langbein war selber von Prostata- Krebs betroffen und erlebte als Patient, um nicht zu sagen als Medizinopfer die Ohnmacht eines Krebskranken hautnah mit.

Selbst wenn das renomierte ‚Time Magazin‘ sich bei Sid Mukherjee’s Buch sich zu einem ‚Eines der besten, zugänglichsten und wichtigsten Wissenschaftsbücher die je geschrieben wurde‘ aufschwingt, haben beide Bücher mit tausenden anderen gemeinsam, dass sie viele, viele Seiten, zum Teil höchst interessant füllen, aber an den einfachsten, aber effizientesten Überlegungen völlig vorbeigehen:
Wir sind in unserem naturfernen, menschlichen Tun so selbstverliebt und betriebsblind, dass offensichtlich niemandem auffällt, dass Krebs primär ein Zivilisationsproblem, und damit ein selbstverursachtes, ist.
Ich kann und will natürlich niemandem garantieren, dass eine naturnahe und artgerechte Lebensweise jeden Krebs heilen oder Krebs verhindern kann. Doch frage ich mich angesichts dieses unendlichen Leids immer wieder, was die Menschen davon abhält, es einfach auszuprobieren.
Schlimmste Präparate mit noch schlimmeren Nebenwirkungen, wie von der Chemotherapie – einem Kriegswaffen/ Giftgas- Ableger! – bekannt, werden unhinterfragt angenommen, obwohl deren Erfolgsquoten mehr als dürftig sind. Aber eine wunderbare, garantiert nebenwirkungsfreie Lebensweise, mit allerhöchster Erfolgswahrscheinlichkeit – siehe Tierreich! – wird in tausenden Büchern und Forschungsarbeiten, wird von den Ärzten und Patienten einfach ignoriert!
Solch eine Betriebsblindheit, solch eine fest und bis über beide Augen gezogene Narrenkappe verstehe noch jemand …
Oder anders formuliert: Was sind schon all diese Menschenversprechungen, wenn Du doch diese wunderbaren Natur- Geschenke und Fakten zur Hand hast!

 


Müll

24. Februar 2012

Was hat Müll mit uns, was hat Müll mit unserem Leben, was hat Müll mit unserer Arbeit, was hat Arbeit mit Müll, zu tun?


Unser Wirtschaftssystem, unser Lebensstil ‚braucht‘ Vollbeschäftigung und beständiges Wirtschaftswachstum.
Wie aber soll etwas noch weiterwachsen können, wenn alle schon alles haben, wenn in den letzten Jahrzehnten ‚auf Teufel komm raus‘ rationalisiert wurde? Ich kann mich an meine Rationalisierungs- Mitarbeit in der Industrie erinnernern; was vor 30 Jahren 20 Frauen schafften wurde zuletzt von einem Automaten und einem ‚Zehntel Automaten- Betreuer‘ in einem Zehntel der Zeit erarbeitet.
Der Ausweg, aus obigem Dilemma, der kein wirklicher ist, heißt möglichst viel und unnötiges produzieren, das regelmäßig weggeworfen wird …

Längst haben die Menschen vergessen, was uns früher, bei Einführungen gewisser ’neuer Moden‘ noch auffiel. Dass Familien z.B. durch einen Zweiterwerb nichts gewinnen. Dass dieses dazuverdiente Geld eben in Kinderbetreuung, Putzhilfen oder Fertigmenüs fließt.
Längst haben die Menschen vergessen, dass auch ein Leben ohne Vollbeschäftigung nicht nur möglich, sondern ganz wunderbar sein kann.
Längst haben die Menschen vergessen, was wirkliche Lebensqualität ist, dass Shoppen, Haben und Jetten kein wirkliches ‚Seelebaumeln‘ sind.

Wir arbeiten, anstatt zu leben.
Wir produzieren lieber Müll, als Lebensqualität und Liebe.

Oder wie der Biologe Prof. Paul Ralph Ehrlich sagte: ‚Ich bin sehr optimistisch, wenn ich mir vorstelle, was die Menschheit tun könnte. Aber ich bin sehr pessimistisch, dass sie es tatsächlich auch tun wird.‘

Oder wie der Schriftsteller Reinhard P. Gruber einen seiner Romanfiguren sagen lässt: ‚Ihr nährt Euch vom Gesündesten. Euer Gesündestes ist nicht existent ohne Verpackung. Eure Gurken haben Plastikhäute, Eure Milch hat Aluminiumschalen, Euer Fleisch wohnt in Nylonsackerln, Eure Getränke verbringen ihre Frist in Leichtmetall oder Glas, Euer Käse braucht Papier und Stearin, Euer Wasser rinnt nicht ohne Stahl und Plastik, Euer Obst braucht Tonnen von Chemie. Sobald Ihr esst und trinkt, wächst der Müll. Ihr esst nicht etwas weg, Ihr esst etwas dazu: den Müll!‘

Wir können uns gar nicht intensiv genug von dummen Gewohnheiten freimachen und gar nicht zu oft fragen: Wollen wir DAS wirklich?
WAS wollen wir?! …

 


Genuss aus dem Meer

23. Februar 2012

Nein, nein, ich verführe niemanden zum Fische- Essen … 😉
– Denn es gibt besseres!
Meeresgemüse, Algen, Seetang, Tang!
Die Geschmackspalette von Algen reicht von nahezu geschmacklos, über angehem salzig bis zur kulinarischen Spezialität. Zudem handelt es sich bei ihnen um echte ‚Wundermittel‘!
Allein schon, dass Algen durch ihren Aufenthalt im Meerwasser alle die chemischen Elemente enthalten die auch unser Blut enthalten sollte, hebt sie von Obst und Gemüse ab.
Sie binden Umweltgifte bzw. Schwermetalle wie Quecksilber, helfen sie auszuscheiden und wirken antioxidativ.
Sie enthalten mehr Mineralstoffe und Vitamine als jedes andere Nahrungsmittel.
Sie schmecken wunderbar salzig und ich könnte von ihnen mehr essen, als ich mir leisten kann. Denn, das ist meines Wissens ihr einziger Nachteil: Sie sind bei uns relativ teuer.
Und es ist zu befürchten, dass sie durch die Japanischen Atom- Sauereien in Zukunft noch teurer werden.
Man erhält sie getrocknet und frisch; Zweitere schmecken natürlich besser.
Die bekanntesten Sorten sind Wakame, Nori, Dulse und Kombu. Doch die Sorte tut nichts zur Sache. Hauptsache Algen! 😉
Sei aber nicht überrascht wenn ev. Hautprobleme oder Dein Candida damit verschwinden! Auch graue Haare können wieder dunkel werden. Denn eine Riesenannzahl unserer Gesundheitsprobleme beruhen auf Mineralstoffmangel und der ist mit Algen ratzfatz weg!

Wer es mit dem Salz- Verzicht oder der Salz- Reduktion ernst meint, kann sich aus Algen einen zwar teuren, aber wunderbaren Salzersatz herstellen:
Im Klein- Mixer getrocknete Algen mit getrockneten Zellerblättern und etwas Salz fein vermahlen, in den Salzstreuer füllen, fertig!

 


Ich gratuliere …

22. Februar 2012

… Euch ganz herzlich zu Eurem Durchhaltevermögen, zu Eurer Treue. Ich danke Euch ganz herzlich für Euren Zuspruch, Eure Kritik, Eure Anregungen.

gibt es nämlich schon 2 Jahre!
Am 22. Februar 2010 hieß es ‚Herzlich willkommen!‘

Seither gab es 590 Artikel, 1697 veröffentlichte Kommentare und 109.898 Aufrufe, mit dem Jänner 2012 als dem stärksten Monat, der KW39 2011 der stärksten Woche und dem 28. September 2011 als dem stärksten Tag.
Viel unbezahlte, aber auch geschenkte Zeit! Viele Enttäuschungen und viele Freuden. Viele Überraschungen, viel ‚Alltag‘. Viele Nächte, viele Gedanken, viele Versuche, viele Gespräche, viele mails, viele Fragen und viel zuwenige Antworten …
Ich hab mir manchmal die Haare gerauft, hab an meinen Fingern gesogen, um Formulierungen gekämpft, oft den Schreibfluss kaum stoppen können, mich gefreut, mich geärgert, mich ver- und entspannt und viel, viel gelernt.
Mit einem Wort: Ich liebe diesen blog mitsamt seinen entzückenden LeserInnen.
Danke!

Einerseits würde ich den blog gerne bald schließen, da er bereits längst dem – Prinzip widerspricht, dass alles ganz einfach ist und jedermensch selber die Natur beobachten und von ihr lernen sollte.
Andererseits geht es mir selber so wie vielen meiner MitleserInnen. Dieses Leben ist so unerschöpflich reich an Anregungen, Fragen und Themen, dass man ihm – wie dem Horizont – ‚ewig‘ entgegengehen könnte ohne es nie wirklich zu erreichen …

Da ich egoistischer Weise die blog- Geburtstags- Torte bereits verputzt habe, bleibt Euch leider, leider nur das Rezept: 😉

Boden:
200g Rosinen,
200g Mandeln und
200g Datteln uneingeweicht durch den Greenstar. Mit
Kakao und
etwas Zimt verkneten und
in Springform drücken (den Rand etwas hochziehen)

Darauf:
ca. 1 kg Äpfel raffeln,
Zitronensaft dazu.
2 Bananen mit
etwas Zimt und
Vanille pürieren und
mit der abgetropften Apfelmasse und
eingeweichten Rosinen mischen.
Masse auf dem Boden verteilen.

ca. 150g Cashewkerne fein mixen
5 Datteln,
Zitronensaft und
Wasser für cremige Konsistenz dazu und nochmal mixen.
Diese Creme auf die Apfelmasse streichen
mit Mandarinenspalten verzieren und
kühl stellen

 
PS: Heute beginnt die Fastenzeit!
Obwohl rohköstliche Ernährung eine absolut vollwertige ist, nennen sie auch viele Rohkost- Fasten.
Wär‘ die obige Torte und ein paar andere Rezepte dieses blogs nicht gleich ein guter Einstieg, heute mit Rohkost- Fasten zu beginnen. Die paar Wochen bis Ostern dürften doch kein Problem sein und erste Erfolge sind vielfach schon nach Wochen zu bestaunen …

 


Ihr seid dran!

21. Februar 2012

Heute einmal eine Frage an Euch:
Angenommen, Ihr lebt mit Begeisterung und Überzeugung eine bestimmte Lebensform, wie Vegetarismus, Veganismus, Rohköstlichkeit, Makrobiotik, Vollwerternährung, seid Nichtraucher … was immer und habt sie für Euch für richtig befunden.
Und Ihr habt in Eurem Haushalt oder Umfeld geliebte Menschen, wie Partner, Kinder, Geschwister, Nachbarn, etc. die diese Lebensweise nicht teilen.

Bereitet Ihr ihnen das von ihnen gewünschte Essen zu, bringt Ihr ihnen ihre Gustostückchen mit, kauft Ihr ihnen das von Euch Abgelehnte ein, etc.?

Oder denkt Ihr: Ich mach mein Ding, will deren Schaden nicht mitverantworten und die sollen sich das Ihre selber organisieren?

Danke für Eure Abstimmung! Ich bin neugierig auf Eure Antworten!

 

 


Häufig gestellte Fragen (6)

20. Februar 2012

Du machst doch nur schlechtes Gewissen! Warum soll ich mich für ein Virus, das ich vielleicht in jedem Fall abkriege, schuldig fühlen?

a) Da ist erstmal der Unterschied zwischen Schuld und Ursache!

Niemand ist schuldig!
Aber alles hat eine Ursache, ob Du das akzeptierst oder nicht.

b) Ich halte es für eine weitaus größere Chance und Gerechtigkeit als für einen Nachteil, dass WIR über unser Leben entscheiden können und nicht der Spielball von diversen Viren sind.

c) Das Virus kriegst Du tatsächlich ab. Es ist aber von DEINEM Immunsystem abhängig ob es Dich umwirft oder ob Du gar nichts merkst davon …