Ärgerst Du Dich noch?

… Oder lebst Du schon? Könnte man einen Denkfehler umschreiben, der uns wie ein Virus heimgesucht und sich verbreitet hat.

Wir Haben einen Erreger in uns, den praktisch jedermensch ‚mit der Muttermilch’ aufgenommen, oder besser gesagt sich von seinen Mitmenschen abguckt hat: Das Ärgern über Andere, über Dummheiten, über Missgeschicke, über Ungerechtigkeiten, über, über, über … In dieser Beziehung setzen wir uns leider keinerlei Grenzen.

Falls Du noch immer zu dieser unglücklichen Gruppe der ‚Sich- Ärgerer’ gehören solltest, probiers’ vielleicht mal mit einer einzigen Frage: ‚Wem schadet, wem nützt dieser Ärger?’

Ja! Es gibt wissenschaftliche Arbeiten, bei denen Menschen vor und nach einem gezielt verursachten Ärger Blut abgenommen wurde. Es ist messtechnisch nachzuweisen, dass mit Ärger unser Immunsystem geschwächt ist.

Wer sich ärgert, schadet SICH!
Er schadet NICHT dem Objekt seines Ärgers!

Das war aber erst Punkt a). Es geht noch weiter:

b) Ärgern ändert nichts an der ‚ärgerlichen’ Situation! Und
c) zum Teil entspringt Ärger einem Beurteilungsverhalten, das man genauso als viralen Effekt sehen könnte wie das Ärgern selber.
Ver- urteilen beruht auf einem Be- urteilen und dieses wieder fußt auf einem Ur-Teilen.
Wer aber ur-teilt, teilt! Und wer teilt, erhält nie mehr das Ganze, ist nicht mehr ganz, erreicht nur mehr maximal die halbe Harmonie!
Mit dem nachfolgenden Ärger sogar noch weniger!

Also: Sag selber! Wie soll sich eine so unsinnige Gewohnheit auszahlen, rechnen?
Verabschiede Dich von dieser Dummheit, schlag Dich auf die Seite des Glücks!

Sei Dir klar, dass Du in jeder Sekunde, in jedem Augenblick die Chance hast, aus dem Ärger, aus dem Unglück auszusteigen bzw. erst gar nicht einzusteigen.

 

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4 Responses to Ärgerst Du Dich noch?

  1. Inge Henneberg sagt:

    Ein guter Rat, aber ich befürchte es gehört mehr als nur der eigene Wille dazu.

    Im Grunde will sich ja niemand „ärgern“ und doch passiert es immer wieder.

    Mit dem „immer fröhlich und guter Dinge sein bzw. positiv denken“ verhält es sich ja wohl genauso (ist halt nur die andere Seite), es funktioniert nicht immer.

    Aber – und ich denke das ist es was Du meinst, wir können uns „bemühen“ – ein Schritt in die richtige Richtung.

  2. lotte.k sagt:

    Lieber payoli, alles recht gut und schön, aber das ist mir zu theoretisch. Ohne Ärger zu leben ist unmöglich!

  3. Cecilia sagt:

    Hallo Willi,

    Dein Beitrag hier hört sich so an, als wenn Du Dich natürlich selbst gar nicht mehr „ärgern“ würdest. Ist es tatsächlich so? Ärgert Dich gar nicht nichts mehr? Wo fängt ärgern an und wo steigt einem der Adrenalinspiegel? Wo können wir kommentarlos zugucken, sind emotional nicht beteiligt, akzeptieren wir alles so wie es ist? Besonders Deine Seiten weisen auf viele Dinge hin, die wir meinen, nicht richtig seien. Für wen sind sie nicht richtig? Für alle, oder nur für ein paar wenige? Wir können, um gücklich zu sein, nur in unserer Mitte ankommen. Egal, was für ein Leben um uns tobt. Und wahrscheinlich sind wir genau dazu auf dieser Erde, um dieses zu lernen. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses so ist. Denn im Leben bekommen wir immer wieder die Situationen serviert, die wir brauchen, um zu wachsen.

    Darum, leb es vor und sei ein Licht. Aber nur dann.

    Ganz herzliche Grüße nach Österreich!

    cecilia

    • payoli sagt:

      Ich will hier niemanden kritisieren. Aber alle 3 Kommentare haben einen m.E. leicht destruktiven Ansatz.
      Es ist völlig wurscht ob man das glauben kann, ob der payoli das schafft oder ob mehr als Wille dazugehört.
      Fakt ist, dass es keinen einzigen vernünftigen Grund gibt sich zu ärgern.
      Wer es gern tut, soll es tun. Wer es nicht mag, soll es doch einfach – ohne auf andere oder auf übliches zu schielen – einfach bleiben lassen. Es wird immer besser und besser gelingen …

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