Unsere Retter

Weißt Du eigentlich, wer oder was Dir tagtäglich das Leben rettet bzw. erhält?
Neben den lebensspendenden Zellaktivitäten, dem Herz und anderen ‚Aktivelementen‘, die Entgifter!
Ohne Entgiftung gäbe es kein Leben in unserem Sinne.
Bedank Dich primär bei Leber, Niere und Haut. Wobei die Haut als Entgiftungsorgan erst dann benötigt wird, wenn Leber und Niere bereits ausgelastet oder geschädigt sind.
Ja! Das hast Du jetzt richtig kombiniert! Im Umkehrschluss heißt das, dass Hautprobleme bereits Alarmstufe 1 bedeuten.
Also die Haut nicht zukleistern, abdecken oder gar Cortison- Tricks anwenden, wenn sie in Form von Ausschlägen, Pusteln, Pickeln, Pigmentflecken, etc. beginnt auszuscheiden oder zu deponieren!
In solch einem Fall solltest Du schleunigst Leber und Nieren in Ordnung bringen.
Auch jede andere Erkrankung ist praktisch ein ‚Vergiftungs- Problem‘ und man sollte primär Leber und Nieren entgiften und entlasten.

Ganz grob könnte man sagen, was die Nieren für die Wasser– löslichen Anteile leistet, tut die Leber für Fett– lösliche.

Diese Nierenfunktion sollte uns immer wieder daran erinnern, möglichst nur Wasserhältiges zu essen; kein Brot, Gebäck, keine Körner. Sogar mit rohköstlichen Crackern und Trockenobst sollte man sich eher zurückhalten bzw. nur als ‚Übergangsnahrung‘ und in Maßen genießen.

Diese Lerberfunktion sollte uns immer wieder daran erinnern, möglichst wenig Fett, im Sinne von natürlichen Fettanteilen, zu essen. Die Menge an Samen zum Beispiel, die man allein schon zur Herstellung eines Esslöffes Öl benötigt, würden wir kaum auf einmal essen!

Natürlich nehmen diese beiden wichtigen Organe auch noch andere Aufgaben wahr. Die Leber z.B. produziert die Lymphflüssigkeit und erzeugt und speichert verschidene Vitamine. Die Nieren verarbeiten die Eiweiße und befreien uns von den sonst schmerzhaften Harn- und Milchsäuren (Gicht, Muskelkater).

Wie Du diese beiden Organe möglichst schonst und lange fit hältst ist kurz gesagt:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
+ Die Nieren freuen sich über viel Wasser (damit auch über wenig Salz),
+ die Leber über viele Bitterstoffe (primär aus Wildkräutern, wie Löwenzahn, Beifuß, Kletten, etc.). Je wässriger, desto besser für die Nieren, je bitterer desto besser für die Leber!
+ Meide (sowohl Sucht- als auch Umwelt-)Gifte,
+ Zivilisationskost (Erhitztes, Tiefgefrorenes, Gewürztes, Vermischtes, Hochverarbeitestes),
+ iss wenig Eiweiß (und ausschließlich pflanzliches),
+ trinke viel (wenig Süßes!) bzw.
+ iss primär Wasserhältiges (Obst, Kräuter, Gemüse, Nüsse und Samen eingeweicht!) und
+ faste immer wieder einmal.
+ Besonders Zitrusfrüchte wirken stark entgiftend und lösen Säurekristalle und teilweise sogar Steine auf.

Gruß an Deine Nieren und die Leber! 😉

 

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7 Responses to Unsere Retter

  1. Inge Henneberg sagt:

    Mit dem ersten Teil Deines Beitrags stimme ich voll überein.

    Nicht einverstanden bin ich mit der Mengen-Empfehlung für „wenig Fett“ oder auch „die Nieren freuen sich über viel Wasser“, „trinke viel“ oder „iß wenig Eiweiß“.

    Hintergrund: Alle Natur–Lebensmittel – und das schließt selbstverständlich auch die Fettfrüchte, Nüsse, Mandeln und Samen etc. mit ein – beinhalten alle für den Organismus erforderlichen Stoffe in absolut perfekter Zusammensetzung.

    Insofern wär es nicht richtig da irgendetwas einzuschränken, mit den Naturprodukten sind wir automatisch jederzeit auf der richtigen Seite. Wir sollten nur für Abwechslung sorgen, aber das versteht sich ja von selbst.

    Das Gleiche trifft auf das Eiweiß zu, solange es sich um natürliches pflanzliches Eiweiß handelt, das ja immer nur „ein“ Bestandteil von vielen Inhaltsstoffen der Pflanze etc. ist, brauchen wir uns um irgendwelche Mengen keine Probleme machen.

    Viel trinken ist ja relativ, sagen wir so: die Trinkmenge wird durch den DURST bestimmt, so einfach ist das.

    Alles darüber hinaus – also ohne Bedarf, der immer durch den Durst signalisiert wird – ist für die Nieren nur eine Belastung, weil jeder zusätzliche Tropfen wieder ausgeschieden wird.

    Also auch was das Trinken betrifft ist alles total einfach und unkompliziert, NATUR halt -.

    Oder frei nach PAYOLI – PARADISE YOUIR LIFE!

    • payoli sagt:

      Du hast natürlich Recht, liebe Inge!
      Doch es lesen hier mehr ‚Normal-‚ als Rohköstler mit. Für sie gelten diese Reduktionen sehr wohl …

  2. grundsätzliches
    Die Idee des Menschheitsfortschritts gründet in der Überzeugung, die Anhäufung von Wissen gehe Hand in Hand mit der Weiterentwicklung der Spezies – wenn nicht in unserer Gegenwart, so doch auf lange Sicht. Der biblische Mythos vom Sündenfall aber birgt eine unliebsame Wahrheit in sich: Wissen macht uns nicht frei. Wir bleiben die, die wir immer gewesen sind, und sind zu jeder Torheit imstande. Diese Wahrheit findet sich auch in der griechischen Mythologie. Die Bestrafung des Prometheus, der den Göttern das Feuer stahl und deshalb an einen Felsen gekettet wurde, hatte ihre guten Gründe.
    Manche werden fragen: Falls die Hoffnung auf Fortschritt illusionär ist, wie sollen wir denn dann leben? Sie unterstellen damit, das menschliche Leben könne nur gelingen, wenn wir an unsere Macht glauben, die Welt umzugestalten. Diese Überzeugung hegten aber im Laufe der Jahrtausende nur die wenigsten Menschen, und dennoch hatten viele ein zufriedenes Leben. Die Frage suggeriert, Ziel des menschlichen Lebens sei das Handeln – ein weiterer moderner Irrglaube. Für Platon war die Kontemplation die höchste Form menschlichen Tuns. Eine ähnliche Auffassung vertrat man im antiken Indien. Das Ziel des Lebens sah man nicht darin, die Welt zu verändern, sondern darin, sie richtig zu sehen. http://www.klett-cotta.de/buch/Gesellschaft_/_Politik/Von_Menschen_und_anderen_Tieren/5847#buch_leseprobe
    was denken die, die angst haben und immer etwas verändern wollen, damit ihre angst kleiner wird?

    und was ist wirklich? das wahrscheinliche wird wahrscheinlicher nicht was in den mund hereinkommt ist giftig sondern was herauskommt

  3. ja, der unterschied zwischen uns ist, du denkst an verbesserung also du willst den mangel der menschen beseitigen, ich sehe die fülle und dadurch verschwindet der mangel, denn ich kann ja niemand anderem ratschläge verpassen, wie er besser leben sollte.

    so kannst du meinen ansatz natürlich nicht verstehen.
    herzlich
    axel

  4. Inge Henneberg sagt:

    Lieber Payoli, da sind wir wieder beisammen!

    Ein großer Nachteil der üblichen Fertigprodukte etc.ist ja die Reduzierung der natürlichen Inhaltsstoffe, somit verschiebt sich selbstverständlich auch das Verhältnis, die von dir erwähnten Öle sind da ein gutes Beispiel.
    Und dann wird es kompliziert, da sollte der Mensch schon die Menge beachten, wenn er Gesundheitsprobleme vermeiden will.

    Wer allerdings reine NATURPRODUKTE bevorzugt, muß sich diesbezüglich keine Gedanken machen, er wird immer auf der richtigen Seite sein.
    Bedeutet auch: FREIHEIT pur!

  5. Inge Henneberg sagt:

    @ A-v.Tigges
    Wenn das was Du schreibst richtig wäre (die Menschen sollen so weitermachen, weil sie im Grunde nichts verändern können) würde bedeuten das Elend auf dieser Welt wird stetig größer. Erschreckende Aussichten.

    Etwas Wesentliches wird dabei außer acht gelassen, nämlich daß der Mensch durch Abkehr von der Natur diese Misere selbst verschuldet hat und daher kann auch nur er das wieder ändern.

    Und das versucht z.B.Payoli hier zu vermitteln.
    Inwieweit und ob überhaupt das jemals gelingen wird, wer weiß?

    Ich glaube daran, denn einige Wenige leben es ja bereits vor, es ist also möglich.

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