Wie erbärmlich klein …

… haben wir Götter uns doch machen lassen!
Wir glauben einen ‚Arbeit- Geber'(!) zu brauchen!
Wir glauben Ärzte zu brauchen, die uns sagen, ob und wie krank wir sind!
Wir glauben Schulen zu brauchen, die erst, uns zu Erwachsenen, zu Wissenden, zu Gebildeten, zu Lebenstüchtigen machen!
Wir glauben unsere Kinder oder manche Menschen müssten erst ‚etwas werden‘!
Wir glauben, wir bräuchten Gurus, Vorträge, Seminare, Bücher um noch etwas zu lernen!
Wir glauben, wir müssten noch üben, trainieren, meditieren um uns weiterzuentwickeln!
Wir glauben, wir bräuchten Ernährungsberater, Fitness- und Bewegungstrainer!

Doch wir sind und haben bereits alles!
Wir brauchen uns bloß daran zu erinnern!

Wunderbare Erinnerungshilfen und ‚Lehrer‘ sind unser Körper und die Natur.
Wir müssten sie bloß wahrnehmen!
Wir sollten keines unserer Körpersignale missachten, nichts in der Natur als belanglos ansehen bzw. ‚übersehen‘ oder nicht ‚ernst nehmen‘.
Keinen Pickel einfach ausdrücken, keinen Furz missachten. Kein Löffeldrehen eines Hasen, keinen Windhauch, keinen noch so kleinen Grashalm ‚übersehen‘.

Alles sollte uns an unsere Göttlichkeit erinnern …

 

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8 Antworten zu Wie erbärmlich klein …

  1. Cecilia sagt:

    Wir glauben einen ‘Arbeit- Geber’(!) zu brauchen!

    Komisch, dass ich dieses immer von finanziell unabhängigen lese/höre usw. Die, die selbst bis zur Unabhängigkeit Arbeitnehmer waren….. Und durch die Abhängigkeit unabhängig wurden, nachdem sie genügend eingebracht hatte. Hm, muß mal drüber nachdenken, was mir das sagt.

    😉

    Ansonsten hast Du recht.

  2. Inge Henneberg sagt:

    Wir sind und haben bereits alles – ist relativ.
    Beispiel: Mein Großvater war – neben seinem Beruf als Kalkulator – ein begeisteter Ringer und Wanderer. Er legte großen Wert auf gesunde Ernährung und aß täglich seinen Haferschleim.

    Er wußte es nicht besser, z.B.wäre unerhitzter Hafer (geflockt) besser gewesen, ich weiß das heute.
    Oder: Ohne das Erlernen der PC-Technik könnten wir hier nicht kommunizieren, ohne die Erfindung des Internet wäre vieles einfach nicht möglich.
    Auch finde ich es wunderbar mit Freunden oder Verwandten in aller Welt zu telefonieren.

    Das dazu erforderliche Wissen, damit diese Technik überhaupt heute zur Verfügung steht – wäre ohne Schulen, Universitäten etc. nicht möglich, und vieles andere, für uns absolut Selbstverständliche – auch nicht.

    Kinder haben dieses Wissen nicht, es muß ihnen vermittelt werden.

    Sagen wir so: es gibt Vieles wovon die Menschen heute profitieren, nicht alles ist unnütz, man sollte nur „auswählen“ können und niemals die NATUR ignorieren.

    • payoli sagt:

      Die für uns heute nützlichen Dinge sind m.E. nur deshalb nützlich, weil wir uns in eine Welt und Denkwelt hineinmanövriert haben, die diese Dinge erforderlich oder nützlich macht.
      Ich glaub nicht, dass einem Bonobo oder Hamster das Internet sehr abgeht 😉

  3. moka sagt:

    Das was wirklich fürs Leben nötig ist lernen Kinder nicht in der Schule. Es wird soviel unnützes gelehrt, aber Praktisches gar nicht. Zum Bsp.der Umgang mit Geld, Banken. Dann der Streß, den Kinder schon sehr früh haben. Ein Test, eine Schularbeit nach der anderen, kaum Motivation seitens der Lehrer. Und so „einfache“ Dinge wie Kopfrechnen und Buchstabieren bleiben auf der Strecke. Ob das wirklich eine optimale Vorbereitung auf das Leben ist? Also ich möchte heute nicht in die Schule gehen müssen!
    Zu Handy, Internet und Co: Es mag sicher seine angenehmen Seiten haben, weltweiter Austausch, Information usw…. Doch war es nicht früher sehr schön, als man sich noch auf ein Tratscherl getroffen hat, beieinander gesessen ist gespielt, gesungen und gelacht hat. Das ist für mich wahre Komunikation. Nur zu oft sind Internet und Fernseher wichtiger! All unser „Fortschritt“ hat letztendlich nicht dazu geführt uns zu entlasten, sondern fordert noch mehr arbeit und Zeit!

  4. Inge Henneberg sagt:

    Da gebe ich Dir recht, wir Menschen „brauchen“ die Technik im Grunde nicht, wir „brauchen“ sehr Vieles von dem was uns heute zur Verfügung steht, nicht.
    Wer von Geburt an bestimmte Dinge nicht kennt, wird sie auch nicht vermissen.

    Aber – zurück in die Höhle möchte ich auch nicht, ich genieße schon die Annehmlichkeiten unseres Zeitalters, in Maßen, versteht sich. (der PC und das Internet waren nur ein Beispiel)

  5. winnieswelt sagt:

    Ich versuche so weit es geht meinen Kindern noch beizubringen, wo zum Beispiel das Essen herkommt, wie es lebt, wie man es erntet und ansäht, wie anders doch Waldpilze schmecken als diese ollen Champignons, die man kaufen kann, … es ist heutzutage aber wirklich nicht leicht, Kindern … vor allem in der Großstadt … dieses ursprüngliche nahe zu bringen. Welche Wiesenkräuter kann man essen, aus welchen Pflanzen wird Marmelade gemacht und so, was kann man alternativ spielen. Wenn man selbst zurückdenkt, fallen so viele Sachen ein, aber die meisten machen sich diese Gedanken zu wenig.

  6. moka sagt:

    Ich habe gerade einen wunderbaren film über einen jungen mann gesehen, der nicht zur schule ging. Kann ich nur wärmstens empfehlen ihn anzuschauen!

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