Willi Dungl

Das Leben geht schon manchmal seltsame Wege, um nicht zu sagen mäandert oft völlig wirr umher …
Wertigkeiten werden von seltsamsten Faktoren, am liebsten von Prominenten, bestimmt.

Gestern wurde in Gars am Kamp in Niederösterreich ein Denkmal für den vor 10 Jahren verstorbenen ‚Gesundheits- Guru‘ und ‚Fitness- Papst‘ Prof. Willi Dungl enthüllt.

Die Büste ruht auf 3 Säulen die für die drei Arbeitsschwerpunkte Dungls stehen:

Ernährungsverbesserung
Eine etwas seeeehr ‚weiche Sache‘! Eine von Dungls Ernährungs- Prämissen lautete ‚Verbote sind verboten‘. Im Prinzip geht es um Vollwert- Ernährung mit TCM- Einschlag

richtige Bewegung
Prof. Dungl war lange Jahre Sportler- Betreuer, u.a. des österreichischen Nationalteams und hat im Bewegungs- Bereich sicherlich seine Stärken gehabt

Stress- Abbau
Stress ist nur eine von vielen möglichen Mental- Schwächen. Für mich eine etwas sehr eingeschränkt, punktuelle Sicht

Eine Säule fehlt! In dieser Disziplin war Dungl ‚unschlagbar‘: Er war immer in der Nähe von Promisportlern und Kameras anzutreffen und hat damit viel am Gesundheits- Bewusstsein der Menschen verändern können.
Auch sein Satz ‚Man muss den Menschen die Wunder zeigen,. die sie selbst vollbringen können‚ gefällt mir ausnehmend gut.

Dass die Denkmalenthüllung natürlich oberpeinlich war, dass sich da alle Politiker und Adabeis ins Bild drängten, die sonst mit Gesundheit nichts am Hut haben, ist trauriger Alltag aber üblich.
Meines Erachtens hätte dieser Gesundheits- Pionier ein schöneres Denkmal verdient …
Dass Prof. Dungl mit nur 65 Jahren verstarb spricht nicht gerade für die Wirksamkeit seiner drei Säulen.
Dass Gesundheit trotz, oder vermutlich sogar wegen, Dungl, immer noch diesen ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘- Touch hat, wurde mir jetzt wieder durch die Berichterstattung dieses Ereignisses bewusst und ist ein Skandal sondergleichen, der zweifellos viele, viele (profitinteressierte) Väter hat.

Aber zumindest Ihr hier habt ja paradise your life 😉

 

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2 Antworten zu Willi Dungl

  1. was diese „Päpste“ immer vergessen, das ist das Feld. Wie sollte ein Leistungssportler, der in Konkurrenz zu seinem Bruder gewinnen will oder muss, gesund leben können? Somit ist der Ansatz der Heilung hier schon falsch gewählt, Worte genügen nicht, sondern wie wirken wir aufeinander ein. Hier eine gute Erklärung von Dr. Dagmar Berg ehemalige Leiterin einer Klinik in Ulm: „Neuere Untersuchungen des Lebens von Mikroorganismen haben nachgewiesen, dass sie Intelligenz und Empfindungen besitzen. Forscher haben einzelne Zellen in der Petrischale mit Zuckerlösung und später mit Säure beträufelt. Zuckerlösung wurde begierig aufgenommen, bei der Säure kam es zu einem Zusammenziehen der Zelle als Ausdruck des Missempfindens. Nach einigen Versuchen mit der Säure kam es schon beim Annähern der Pipette an die Zelle zu einem Zusammenziehen, ohne dass die Säure die Zelle berührt hätte. Bei der Zuckerlösung geschah dies nicht. Zellen wissen also, was ihnen gut tut und was ihnen schadet. Organismen und Zellen sind ebenfalls fühlende Systeme, die ihre Umgebung wahrnehmen und interpretieren. Diese neuen Forschungsergebnisse der Biologie zeigen, dass das Phänomen des Fühlens nicht nur Lebensvorgänge, sondern auch das Bewusstsein erklären kann.

    Gefühle und Gedanken steuern über die Funktion der Zellen unseren Körper. Die Zellen bilden und beeinflussen der Körper und umgekehrt. Jede Zelle schafft sich mit Hilfe der Gene, durch die Gefühle, die sie wahrnimmt, ständig neu und passt sich den Gegebenheiten des Körpers an. Jede Zelle hat immer die Information des Ganzen. Was einer Zelle gut tut oder schadet, tut auch dem ganzen Körper gut oder schadet ihm.

    Ein Gefühl, das die einzelne Zelle hat, spiegelt sich im ganzen Körper wieder. Aber auch umgekehrt. Ein Gefühl das der Körper hat, veranlasst die Zellen zu einer entsprechenden Antwort in dem sich ihre Gene verändern. So werden Gefühle des Hasses, der Angst und der Liebe an die Zellen weitergegeben und veranlassen diese zu einer Reaktion auf der scheinbaren Ebene.

    Jede Zelle erschafft sich in jedem Moment neu. Wenn sie dies nicht mehr kann, stirbt sie. Um sich neu zu erschaffen, braucht sie Materie aus der Umgebung. So steht sie in dauernder Wechselwirkung mit ihrer Umgebung. Auf diese Weise hat die Umgebung einen großen Einfluss auf die Zellen und damit das Lebewesen. Dieser Stoffwechsel tauscht immer den eigenen Stoff mit der Welt aus. Gefühle steuern und bewerten diesen Austausch. Die Zelle und der Körper können fühlen, ob ein Stoff gut oder schlecht für sie ist, und dadurch weiß ich, wann ich das Haus und die Stadt verlassen muss.“
    Somit ist das Wunder der Begegnung in der gelassenen Heiterkeit zu sehen und nicht in den spektakulären Heilungserfolgen der GURUS in dieser Welt

  2. inge henneberg sagt:

    Habe mal ein wenig gegoogelt, die Töchter bieten Fertigprodukte (sogenannte Feinkost) aus der Natur an, das Unternehmen scheint recht gut zu florieren.

    Trotzdem haben all diese Produkte mit wirklichen natürlichen LEBENSmitteln nichts zu tun, denn die sind unbearbeitet, nicht erhitzt, eben so wie sie uns von der Natur präsentiert werden.

    Daß solche sogenannten „gesunden Nahrungsmittel“ (keine LEBENSmittel mehr) heutzutage so erfolgreich sind, finde ich sehr schade, denn sie halten selbstverständlich nicht was sie versprechen.

    Kann nur jedem empfehlen, wie auch hier im Blog immer wieder zu lesen, die NATUR als Maßstab zu nehmen. Bedeutet unbearbeitete Lebensmittel, so frisch wie möglich. Sie enthalten noch alle erforderlichen Inhaltsstoffe in optimaler Zusammensetzung, schmecken nicht nur besser, sondern sind auch deutlich preiswerter.
    Denn jede Ver- bzw. Bearbeitung inkl. Verpackung kostet Geld, was letztendlich wieder der Konsument bezahlt.

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