Was ist gut am Sex?

Sehr viel könnte ich jetzt dazu aufzählen! 🙂
Besser aber ist es, es einfach zu spüren …
Und da sind wir auch schon beim Thema: Eine der wunderbaren Eigenschaften unserer Sexualität ist, dass sie ohne viel Nachdenken funktioniert, dass jedermensch einfach das(selbe) Bedürfnis hat, dass nicht viel ausdiskutiert, nachgedacht, geplant oder konzipiert werden muss.
Es ist einfach in uns angelegt, drängt nach Umsetzung – und macht glücklich!

Doch es gäbe auch viele andere, sehr ähnliche Glücklichmacher.
Doch die haben sie uns, haben wir uns, bereits gründlich ausgetrieben.
Viele der ‚automatischen‘, der ’nicht darüber nachdenken müssen‘- Glücksmacher sind durch’s Denken, durch Gier, durch Zwänge verdrängt, wenn nicht sogar vernichtet worden …

Wie schön wäre es, morgens barfuß durchs nasse Gras zu schlendern und vielleicht sogar die Wildkräuter für den smoothie zu sammeln!? Doch wir waren zu lange auf, das Büro, die Termine warten!

Wie schön wäre es, sich täglich nach dem – rohköstlichen – Essen vitalisierter zu fühlen als zuvor!? Doch Restaurants bieten nur Müdemacher an, Geschäftsessen wollen eingehalten werden, das Mikrowellen- Fertigmenü war wieder mal sooooo günstig …

Wie schön wäre es, ohne Geldsorgen leben zu können!? Doch Banken, die Wirtschaft und Werbung, unsere Gier sorgen für unser stetiges Strampeln und Hampeln …

Wie schön wäre es den Kleinen aufwachsen zusehen zu können!? Doch da stehen Karriere und der Druck der Firma, des Chefs vor!

Wie schön wäre es, einfach SEIN zu können!? Doch die Gesellschaft sorgt mit ihren Regeln und Zwängen dafür, dass wir uns ständig verbiegen, ‚wohlverhalten‘, uns einschränken bis unterdrücken …

Wie schön wäre es, mit der Liebsten, mit dem Liebsten einfach nur in die untergehende Sonne zu gucken!? Doch da müssen noch Überstunden geschoben, da muss noch zum Shopping gehetzt werden …

‚Wie schön wäre es …‘ denkst Du?

Es IST schön!
Du brauchst Dir all das und noch viel mehr bloß zu nehmen! Es ist da!
Du brauchst bloß einige der unnötigsten Kunst- Bedüfnisse zu streichen. Und schon hast Du Platz für Deine wirklichen, für Deine Ur- Bedürfnisse!
Nur deren Befriedigung lässt Dich wirklich zufrieden sein.
Die Befriedigung der Kunst- Bedürfnisse ist immer hohl bzw. nur kurzfristig.

Also! Worauf wartest Du?
Wer soll etwas ändern, wenn nicht DU?
Wann solltest Du etwas ändern, wenn nicht JETZT?

 

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2 Antworten zu Was ist gut am Sex?

  1. inge henneberg sagt:

    Wie Du sehr richtig sagst – wir können es ändern (wenn wir es denn wollen).
    Ja – und warum tun wir es dann nicht? Ganz einfach, die Mehrheit aller Bürger will es exakt so wie sie es sich eingerichtet haben, sie wollen die Karriere, wollen immer mehr Kitas, das ist leider Fakt.

    Auch in meinen Augen ist das zwar der falsche Weg, wußte ich bereits mit 14, als ich von den Eltern zur Lehre gezwungen wurde, aber es änderte nichts, ich hatte das nicht zu entscheiden. Es gab keine realistischen Alternativen. Für mich bedeutete es jahrzehntelange Versklavung, habe es tatsächlich so empfunden.

    Aber ich war schon damals eine Ausnahme, die Mehrheit der Kollegen und Freunde hat es nicht verstanden daß ich, als der finanz. Hintergrund durch eine Erbschaft vorhanden war, 10 Jahre vor der Rente meinen Beruf aufgab um endlich Zeit für meine „eigenen“ Bedürfnisse zu haben (all jene Dinge die Du aufgelistet hast).

    Tatsache ist, selbst das was leicht und adhoc zu ändern wäre (Ernährung) wird nur von einer geringen Minderheit umgesetzt. Und am Informationsmangel liegt es ganz sicher nicht, wir leben im Informationszeitalter.

    Die anderen genannten Dinge zu ändern ist schon schwieriger, daher passiert diesbzüglich noch weniger.

    Zitat: „Doch die Gesellschaft sorgt mit ihren Regeln und Zwängen dafür, dass wir uns ständig verbiegen, ‚wohlverhalten‘, uns einschränken bis unterdrücken …“ Zitat Ende.

    Bedenke, w i r alle sind die Gesellschaft, die regierenden Politiker sind von uns (der Mehrheit) gewählt. Alle 4/5Jahre haben wir an der Wahlurne erneut die Möglichkeit etwas zu ändern, aber wir tun es nicht, das ist die Realität.
    Die Minderheit – Leute wie Du und ich – müssen sich fügen, es sei denn man legt sich mit dem Gesetzgeber an, wobei das wenig sinnvoll ist, man zieht unweigerlich den Kürzeren.

    Und nein – ich sehe das nicht zu pessimistisch, bin die geborene Optimistin. Ich sehe die Dinge nur wie sie sind und Wunschdenken allein hilft nicht weiter.

    • payoli sagt:

      Ich finde nicht, dass ich mich ‚füge‘.
      Es gibt viele Wege zwischen Fügen und Rebellieren.
      Ich muss nicht mit dem Kopf durch die Wand!
      Es gibt viel zu viele ‚Schlupflöcher‘ um sich so einen Brachialkurs antun zu müssen.
      Schön ist, dass Du es von Anfang an gespürt hast, dass es bei Normalleben im Prinzip um ‚Vergewaltigung‘ geht.
      Mir ist es schon eine Freude und wichtig, zumindest wenigen zu zeigen, dass dem so ist.
      Wie die sich dann da rauswurschteln, ist jedermenschs eigenes Thema …
      Ich gratulier Dir ganz herzlich zu Deinem nun endlich gschafften, paradiesischen Lebensabschnitt!

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