Der Ausgang des Kampfes ist klar …

Sehen wir uns mal den aktuellen ‚Haupt- Krieg‘ der heutigen Zeit an:
Amerika, die westliche Welt: reich, saturiert, funktioniert über Geld, Geld ist die wichtigste Größe.
Der Islamismus, die Al-Qaida: engagiert, hat nichts zu verlieren, alles zu gewinnen, kein Interesse an Geld, eine Ideologie des Siegens.

Jetzt denk mal objektiv!
Wer wird da wohl gewinnen!? …

Jede Aktion gegen den (vermeintlichen) Terrorismus kostet dem Westen genau das, was ihm am Wichtigsten ist: Geld!
Jede Aktion der Al-Qaida kostet dieser genau nichts! Zumindest nichts Essentielles. Das Engagement ist vorhanden, Geld ist kein Thema, was soll ihnen schon passieren?

Wer also ist da besser dran?

Dabei glaube ich nichtmal, dass Al-Qaida- nahe Leute wirklich böse sind. Vielleicht sehen die bloß den Wahnsinn, den der Westen abzieht deutlicher als wir Bescheuklappten und wollen uns bzw. der Welt bloß da raus helfen …

Könnte doch sein, oder?

Ups! Jetzt bin ich wohl bei so ziemlich allen unten durch, oder?
Aber lehn Dich mal zurück! Geh aus dem Problem, aus der Gesellschafts- Programmierung raus!
Stell Dir vor, Du wärst Gott und guckst Dir diese Welt entspannt von oben an.
Wär‘ das nicht spannend?
Tun sich da nicht neue Sichten und Aspekte auf?

Egal wie wir das sehen. Fakt ist, dass jedes Anhaften Probleme macht.
Haften wir an unserer Art zu leben an, werden wir Probleme kriegen.
Egal ob durch den Klimawandel, durch (weitere) Finanzkrisen, durch Afrikaner die den ‚EU- Wall‘ immer heftiger überrennen werden oder Erkrankungen, die uns immer massiver hinwegraffen werden.

Was, wenn wir flexibler wären?
Was, wenn wir uns anderen Kulturen anpassen würden?
Tut so ein Kopftuch weh? Wär so ein Kaftan nicht luftiger als ein Anzug? Wären Muslim- Banken ohne Zinsen nicht eher ein Geschenk, als ein Fluch?
Wär es um soviel schlimmer, gegen Osten zun beten, als Richtung Altar, Bank oder Rom zu buckeln?
Wäre es nicht vielleicht einfacher eine fremde Kultur von Innen her zu verändern, als uns weiterhin die Zähne an den, als ‚Hardliner‘ bekannten, uns vertrauten Institutionen, auszubeißen?

Ich trete für nichts Konkretes ein. Ich lasse mir alles offen. Ich rede auch keinen Islamismus, geschweige denn Terrorismus, schön. Aber ich weiß, dass wir ‚Westler‘ mehr als erträglich, ‚Dreck am Stecken‘ haben. Und ich bin bereit mir anderes anzugucken.

Ich denk mir, wir sollten offener sein. Wir sollten genauer spüren, was uns näher ist, besser tut. DAS sollte unsere Richtschnur sein!
WIR sollten das Maß aller Dinge, aller Ideologien, aller Relgionen sein.
WIR sollten die Kraft und Zuversicht haben in alles reingehen und im Nichtentsprechens- Fall wieder unbeschadet rauskommen zu können.
Wenn Scientologie uns weiterhilft: gut!
Wenn uns der Isalm weiterhilft: gut!
Wenn uns der Buddhismus weiterhilft: gut!
Wenn uns der Papst Wichtiges zu sagen hat: gut!
Wenn wir Seeligkeit von den Lippen des Dalai Lama empfangen: gut!
Wenn wir die Natur, die Schöpfung lieben und von ihr lernen: gut!
Wenn wir Hitler- oder anderer ‚Arschl….‘ Zitate leben, die uns weiterhelfen: gut!
Wenn wir uns selbst genügen: gut!

Also wählen wir das, was uns stärkt, mit dem wir ein Stück des Weges gehen können, was uns weiterentwickelt, was uns gut tut, was uns, uns entfalten lässt.
Wir brauchen uns bloß vor EINEM in Acht zu nehmen: Vor Vereinnahmungen (gegen unseren Willen, gegen unsere UR- BEDÜRFNISSE)!

In diesem Sinn:
p.r.d.s. y.u. l.f. !

Na? Was heißt das wohl? – Hm? 😉

 

4 Antworten zu Der Ausgang des Kampfes ist klar …

  1. Atreju sagt:

    Es sind Konfessionelle die einander die Köpfe einschlagen, die sich gegenseitig an die Gurgel gehen usw.

    Mit Religion (lat: religio, wörtlich: ‚die Rückbindung‘) hat das nicht im Geringsten zu tun bzw. ist es genau das Gegenteil davon.

    Jeder wahrhaft religiöse Mensch wird sich daher dem konfessionellem Streitgeplänkel entziehen so gut er/sie nur kann.

    Das weit überzogene materielle Anhaften (insbesondere die westliche, kommerzverhaftete Denkweise) ist schlimm.

    Sich vor lauter Konfession so verwirren zu lassen das man dafür tötet ist ebenfalls schlimm.

    Mehr Respekt voreinander, vor anderen Denkweisen, vor anderen Ansichten, vor anderen Kulturen: sehr gerne! Sofern das keine Einbahnstraße wird sondern in beide Richtungen gilt und dabei das Leben selbst und die Würde und das Lebensrecht aller Lebewesen beachtet wird!

    Soweit meine Ansicht dazu.

  2. es kann nur einer gewinnen der humor alles andere will wieder was und genau das funktioniert nicht mehr wer soll das noch glauben

  3. papamojo sagt:

    Ein sehr guter Beitrag! Danke, Willi.
    Ebenso entspannend und Frieden stiftend, wie die Entscheidung, sich von Feindbildern zu lösen, ist die Entscheidung, dem Grundtenor der Mainstream-Medien keinen Glauben mehr zu schenken.
    Wie hilfreich war es doch bisher für die an Kontroll- und Herrschsucht Erkrankten, diejenigen Kulturbereiche minutiös zu Feindbildern aufzubauen, deren Länder, Menschen und Schätze man seit Jahrhunderten zu kontrollieren und zu beherrschen trachtete.Das menschen- und ressourcenreiche „Herzland“ im Bereich Nord- und Mittelasiens galt schon immer als der wichtigste Baustein bei der Errichtung einer Weltherrschaft.

    Aber auch die selbsternannten Weltbeherrscher als Übeltäter zu verurteilen, ist ein Feindbild! Selbst wenn die an diesen Plänen beteiligten Familien, Parteien, Unternehmen und Institutionen federführend und steuernd am Unfrieden in der Welt beteiligt sind, so stellen sie doch nur einen kleinen Teil an destruktiver Kraft.
    Den wirklich überwiegenden Anteil an Destruktivität stellen die vielen Millionen Menschen, für die Destruktivität etwas ist, das außen stattfindet.
    Wie schnell ist ein noch so mildes Urteil über Andere gefällt ohne sich darüber bewusst zu sein?
    Wie gewohnt ist es für menschliche Lebewesen, die verschiedenen Ausdrucksformen der Gemeinschaft des Lebens in einer erdachten Hierarchie unter sich zu ordnen?
    Gibt es tatsächlich einen grundsätzlichen Unterschied zwischen subtil destruktiven Gedankenformen und manifesten, kriegerischen Auseinandersetzungen?

    Vielleicht ist das Bild zulässig, die destruktiven Alltagsgedanken und -handlungen aller Menschen in ihrer Summe als gewaltige Welle zu sehen, deren Kraft von einzelnen Gruppen geschickt für ihre Zwecke genutzt wird….

  4. wir werden zu schenkenden erzogen und das ist der rettungsschirm für alle
    http://kulturstudio.files.wordpress.com/2012/07/rettungsschirm.gif

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