Warum kochen wir?

Grundsätzlich, weil wir es gewohnt sind. Weil es alle tun. Weil alle Gekochtes essen.
Historisch, weil es früher einmal not- wendig war. Weil es ein lebensrettendes Notprogramm war.

Wie das?
Wir lebten einstmals im Paradies, d.h. wir lebten in Klimazonen, in denen uns die, genau für uns passenden, Nahrungsmittel praktisch in den Mund wuchsen. – Das war in Afrika. Das war Paradies!

Ich weiß nicht warum, ich weiß nicht genau wann, ich weiß schon gar nicht wie. Aber unsere frühen Vorfahren verließen dieses Paradies – sonst wären wir ja nicht da, wo wir heute sind.
Dieser frühe Mensch stieß in Klimazonen vor, die keine essfertigen Bananen und Mangos bereitwillig beistellten.
In dieser Not mussten die Menschen sich Ersatznahrung suchen um nicht zu verhungern. Sie begannen zu jagen und zu braten.
Das war der Beginn unserer Zivilisation!
Ein Notprogramm, das Unverdauliches verdaulich und Giftiges verträglich machte.
Später kamen noch diverse Würz- Tricks dazu mit denen wir uns sogar Ungenießbares reinwürgen konnten.

Soweit so gut, könnte man meinen.
ABER! Wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das heißt wir hatten uns über Gottes Schöpfung, die uns alles für ein gutes Leben erforderliche, bereitwillig anbot, hinweggesetzt.
Die ‚Rechnung’ dauert zwar lange, aber sie wurde nach Generationen präsentiert. Wir wurden immer kränker und kränker.
Und zwar wehrte sich unser Körper mit – vermeintlichen – Krankheiten, die es bis dahin nie gegeben hatte.
Heute halten wir bei einem Prozentsatz von 90- 95% an Zivilisationserkrankungen. Das heißt 90- 95% all unserer Erkrankungen verursachen wir selber!

Unter anderem deswegen, weil wir an einem Uralt- Notprogramm festhalten, obwohl mittlerweile praktisch alle der damaligen Paradies- Produkte auch in unseren Breiten erhältlich sind.

Absurder Weise schaffen wir uns durch diese unsere Art der Essenszubereitung nicht nur unnötige Arbeit sondern auch jede Menge an Erkrankungen und Unpässlichkeiten.

Wir ziehen sozusagen durch unser gewohnheitsmäßiges Anhaften an Altem eine minderqualitative Ernährung dem Paradies- Genuss vor.

Minderwertige Noternährung und paradiesische Gourmet- Ernährung.
Beides ist möglich!
Du hast die Wahl!

 

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One Response to Warum kochen wir?

  1. inge henneberg sagt:

    Wieder einer jener Beiträge, für die ich Dich umarmen könnte, einfach perfekt dargestellt.

    Wesentlich ist ja auch, daß zu Urzeiten zwar irgendwann Erhitztes hinzugenommen wurde, aber nicht im gleichen Ausmaß wie heute, schon ein wesentlicher Unterschied.

    In der heutigen Zeit leben die Menschen quasi auf der Spitze des Eisbergs, es wird fast alles erhitzt, durch Veränderung/Bearbeitung (Nahrungsmitelindustrie) in der Qualität herabgesetzt, neue Kunstprodukte sind entstanden.

    Die Folgen sind für jeden sichtbar, ernährungsbedingte sogenannte Zivilisationskrankheiten, die vermeidbar sind, wenn wir uns entsprechend verhalten, wir haben die Wahl.

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